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04/05. August 2018 Bishorn (4.153m) für AV Feldkirch


Ausgangs- und Zielpunkt:  Zinal (1.675m)
 
Route: 
Tag 1: Zinal - Cabane de Tracuit
Tag 2: Cabane de Tracuit - Bishorn (4.153m) - Cabane de Tracuit - Zinal
 
Höhendifferenz:
Tag 1: ca. 1.600 m
Tag 2: ca.    900 m
 
reine Gehzeit: 
Tag 1: 4:00 Stunden
Tag 2: 8:00 Stunden
 
Schwierigkeitsgrad:
Hochtouren: F+

Distanzen:

Tag 1: 
Tag 2:
 
Einkehrmöglichkeit(en): Cabane de Tracuit
 
Entfernungen:

Zinal - Cabane de Tracuit  4:00
Cabane de Tracuit - Bishorn 3:00
Bishorn - Cabane de Tracuit 2:00
Cabane de Tracuit - Zinal 3:00

Tourengeher: Tour für AV-Feldkirch
 
Gesamteindruck der Tour: Obwohl die Tour vom Schwierigkeitsgrad her zu den "leichten" 4.000ern zählt sollte vor allem der anstrengende erste Tag nicht unterschätzt werden. Traumhafte Kulisse. Hoher Erlebniswert!

Vorgefundene Verhältnisse:
Hüttenzustieg schneefrei. Turtmanngletscher im unteren, flachen Bereich mit vielen kleinen Spalten (aktuell meist gut zu umgehen oder zu überschreiten). Ansonsten aktuell sehr gute Verhältnisse
 
 
Wichtiges:

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Aufstieg/Abstieg:

Tag 1: 
Am Ortsende von Zinal beginnt der Wanderweg zur Tracuithütte. Man geht die betonierte Straße hinauf zur ersten Querstraße und folgt dann der Beschilderung. Es geht dann anfangs kurz durch den Wald und anschließend oft im freien Gelände in meist steilen Serpentinen aufwärts. Man sollte für den langen Anstieg im Sommer dementsprechend ausreichend Wasser mitnehmen. Hinter den Hütten von Le Chiesso quert man dann den steilen Hang hinüber bis nahe an den Wasserfall. Nach einem weiteren steilen Anstieg erreicht man die Hochflächen von Combautanna. Der Schlussanstieg zur Hütte hinauf führt dann im felsigen, steilen Gelände zu einer kleinen Rinne, die dann in einfacher Kletterei (I. Grad) gemeistert wird (Seile vorhanden). 

Tag 2: 

Aufstieg:

Um 05:00 Uhr gab es Frühstück (Frühstücksraum öffnet nicht früher). Dementsprechend starteten wir um 06:00 Uhr bereits ohne Stirnlampen unseren Anstieg auf das Bishorn. Die ersten rund 10 Minuten geht es dann über felsiges Gelände zum Einstieg auf den Turtmanngletscher. Hier werden dann die Steigeisen angelegt und es wird angeseilt. In 3 Seilschaften betraten wir den Gletscher. Besonders zu Beginn im flachen Bereich ist dabei auf etliche kleinere und ein paar größere Spalten zu achten. Derzeit können die Spalten aber gut umgangen oder überschritten werden. Man steigt anschließend über die Abdachung der Nordwestflanke hinauf zur Scharte zwischen Haupt- und Nebengipfel (Pointe Burnaby). Nach rechts die letzten Meter steil (meist durch die Wechte) hinauf zum höchsten Punkt. 

Abstieg:

Auf dem selben Weg geht es zurück zur Hütte. Da es schon sehr warm war und der Schnee bereits weich wurde haben wir uns entschlossen den Pointe Burnaby nicht mehr mitzunehmen und stattdessen rasch abzusteigen. Abseits der Spur sind wir aber trotzdem dann schon vielfach immer wieder eingesunken. Trotzdem war es noch gut zu gehen. Wieder durch das Spaltengewirr zurück erreicht man in ca. 2 Stunden wieder die Hütte. 

Von der Hütte dann nach einer ausgiebigen Rast wieder auf dem gestern begangenen Aufstiegsweg hinunter nach Zinal. 

Die Fotostory


https://photos.google.com/u/1/share/AF1QipMW1HF7WCNDDizLOnY7CH3PTTDdb_hFbVDJuJtMiyb7mIjZjYngFM7HHn4hIcfGHQ?key=LS1ZU2NqN2hhaTBaUlZtTzVuaEctb2JXNlpDMFB3


2D-Höhenprofil


3D-Höhenprofil


3D-Kartenflugreise


Der Weg in Google Maps






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