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28-30. Juli 2017 Dom (4.545m) - Hochtour

Tag 1 - Zustieg zur Domhütte (2.940m)

Ausgangspunkt: Randa (ca. 1.440m)
Zielpunkt: Domhütte (2.940m)

Route: Randa - Domhütte (über Lärchberg)
 
Höhendifferenz: ca. 1.500 Hm
 
reine Gehzeit: ca. 3:00 Stunden
 
Schwierigkeitsgrad: schwer,    T4, I

Distanz: ca. 3 km
 
Einkehrmöglichkeit(en): Domhütte
 
Entfernungen:

Randa - Domhütte  3:00

Aufstieg Tag 1:

In Randa parkt man in der Tiefgarage (nicht zu verfehlen nach der Ortseinfahrt). Im Ort folgt man dann auch schon der Beschilderung zur Domhütte. Anfangs geht es durch den lichten Wald auf gutem Bergweg höher, wobei es zügig aufwärts geht.
Von der Abzweigung zur Europahütte kann man dann bereits den Einstieg in den klettersteigähnlichen Teil des Aufstiegs sehen. Hier ist dann Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Für geübte Berggeher stellt der Aufstieg allerdings kein Problem dar. An eltichen Passagen finden sich Seilsicherungen, an etwas schwierigeren Stellen auch Leitern. Der Aufstiegsweg ist somit gut ausgebaut und macht auch richtig Spaß.
Am Ende geht es über etliche Steinplatten wieder unschwierig zur Hütte.

Grafiken:

in ARBEIT

Die Fotostory:

28.07.2017 Domhütte ‎(2.940m)‎




Tag 2 - Dom (4.545m)

Ausgangs- und Zielpunkt: Domhütte (2.940m)

Route: Domhütte - Festijoch - Dom (4.545m) - Festijoch - Domhütte

Höhendifferenz: ca. 1.800 Hm
 
reine Gehzeit: ca. 13 Stunden
Aufstieg:         ca.  7 Stunden
Abstieg:          ca.  6 Stunden
 
Schwierigkeitsgrad:  PD (mässig schwierig), Festigrat PD+, Kletterstellen bis II. Grad, Firn oder Eis bis 50 Grad steil.

Distanz: ca. 9 km
 
Einkehrmöglichkeit(en): Domhütte
 
Entfernungen:

Domhütte - Festijoch 3:30
Festijoch - Dom 3:30
Dom - Festijoch 1:30
Festijoch - Domhütte 2:00
Domhütte - Randa 2:30 (über Hängebrücke)


Aufstieg Tag 2:

Von der Hütte steigt man steil über den Moränenrücken entlang des Gletschers auf. Betreten des Festigletschers dann auf ca. 3.250 Meter. Achtung auf Spalten! Am nördlichen Rand des Gletschers geht es nur mässig ansteigend hinauf und direkt auf die engste Stelle des Felsriegels zu. Über die steile Felsflanke (klettern bis II. Grad) den Steinmännchen folgend ca. 80 Höhenmeter hinauf auf den Grat zwischen Festigletscher und Hohberggletscher. Ein paar Meter linksseitig dann am einfachsten über einen Absatz abseilen hinunter auf den Hohberggletscher.
Anschließend in einem weiten Rechtsbogen (genügend Abstand halten zur Seraczone) unschwierig auf dem Hohberggletscher höher bis der Anstieg ab ca. 4.200 Meter deutlich steiler wird. In Serpentinen dann steil hinauf bis unter den Gipfelaufbau und die letzten rund 100 Höhenmeter dann sehr steil (bis 50 Grad) hinauf auf den Gipfel.
Das Gipfelkreuz steht etwas versetzt nach hinten und ist über einen recht schmalen Grat erreichbar. Markus hat hier wohlüberlegt eine Seilsicherung angebracht, womit es dann für alle Teilnehmer gut möglich war das Gipfelkreuz zu erreichen.

Abstieg:

Abstieg bis zur Domhütte wie im Aufstieg!


Grafiken in Arbeit

Die Fotostory

29.07.2017 Dom ‎(4.545m)‎ Gipfeltag




Tag 3:


Ausgangspunkt: Domhütte (2.940m)
Zielpunkt: Randa (1.440m)

Route: Domhütte - Randa (über Hängebrücke Randa)
 
Höhendifferenz: ca. 1.500 Hm
 
reine Gehzeit: ca. 2:30 Stunden
 
Schwierigkeitsgrad:  PD (mässig schwierig)

Distanz: ca. 3,5 km
 
Einkehrmöglichkeit(en): Domhütte
 
Entfernungen:

Domhütte - Randa 2:30 (über Hängebrücke)

Grafiken: in Arbeit

Die Fotostory

30.07.2017 Dom Abstieg letzter Tag




Gesamte Tour:

Tourengeher: Mark, Markus, Anna, Bernd, Lukas, Jürgen, Andreas, Julian, Heidi und Klaus
 
Gesamteindruck der Tour: Atemberaubende Hochtour in einsamer, grandioser Umgebung! Sehr lange und konditionsfordernde Tour; für Spezialisten!

Vorgefundene Verhältnisse: Wege zur Domhütte in bestem Zustand. Festigletscher mit vielen Spalten - teils schon recht dünne Spaltenbrücken. Selbiges gilt für den Hohberggletscher! Früh unterwegs sein ist wichtig. 
 
 
Wichtiges:

Achtung auf die Gletscherspalten, die zahlreich und groß sind.

Mein spezieller Dank geht an Markus Niederlechner, der die Tour perfekt organisiert hat und der mir die Co-Führung der Tour leicht gemacht hat. Danke dir!!


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