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24.07.2016 Glockturm (3.355m)

Ausgangs- und Zielpunkt:  Parkplatz Riffltal (ca. 2.340m) an der Kaunertaler Gletscherstraße.
Anfahrt: Autobahn A12 bis Ausfahrt Reschenpass (Knoten Oberinntal); B 180 bis Prutz; Im Ort links abbiegen Richtung Kaunertal; vorbei am Stausee und dem Gepatschhaus über viele Spitzkehren zum Ausgangspunkt.
 
Route: Riffltal - Riffljoch - Glockturm (3.355m) - Riffltal (über Krummgampental)
 
Höhendifferenz: ca. 1.050 m
 
reine Gehzeit: ca. 05:50 Stunden
 
Schwierigkeitsgrad: schwierig , T4
 
Distanz: ca. 11 km
 
Einkehrmöglichkeit(en): Gepatschhaus
 
Entfernungen:

Riffltal - Riffljoch      2:15
Riffljoch - Glockturm 0:45
Glockturm - Riffltal   2:50  (Überschreitung! Abstieg zum Krummgampenbach und durch das Krummgampental zurück)

 
Gipfelstürmer: Mark und Stefan

Gesamteindruck der Tour: Einer der formschönsten Berge der ganzen Gegend! Beeindruckende Aussicht vor allem auf den schönen Gepatschferner und die Weißseespitze!

Vorgefundene Verhältnisse: schneefrei bis auf das Riffljoch! Auf dem Grat hinüber zum Gipfel teilweise harter Schnee. Trittsicherheit unbedingt erforderlich. Für den steilen Schlussanstieg empfehlen wir Steigeisen.


Wichtiges:
 
Kosten für die Mautstraße im Herbst 2016: € 23,-- pro Tag! 
Die Tour ist hier als Überschreitung gemacht worden. Man kann natürlich auch den Aufstiegsweg zurück nehmen. Ab dem Riffljoch kann gefrorener Schnee zum Problem werden. Sicherheitshalber sollten Steigeisen im Rucksack sein. 


Aufstieg:

Vom Parkplatz aus folgt man der Tafel zum Riffljoch (inzwischen ist auch der Glockturm bereits unten angeschrieben). Auf schönem und unschwierigen Wanderweg erreicht man über zwei Steilstufen dann den Rifflsee. Von hier aus kann man schon den steilen Weg hinauf zum Riffljoch sowie den Gipfel sehen. Über steinigen Untergrund und über mehrere Felsblöcke geht es dann steil, zum Schluss sehr steil hinauf auf das Riffljoch.

Von hier aus kann man auch rechts noch die Rifflkarspitze (3.219m) mitnehmen wenn man möchte. Wir haben uns aber gleich dem südwestlich gelegenen Weg zum Glockturm zugewandt. Anfangs geht es hier auf einer gratähnlichen Passage flach weiter. Hier fällt das Gelände nach Norden hin extrem steil ab und falls der Schnee gefroren ist, kann das knifflig werden. 

In weiterer Folge quert man dann auf dem Grat oberhalb des Rifflferners (bzw. was davon noch übrig ist) unter den Gipfelaufbau. Es gibt aktuell eine Schneeauflage von teilweise ca. 20 cm. Wir haben uns im sehr steilen Schlussanstieg dafür entschieden die Steigeisen anzuziehen. Wenn die Flanke gefroren ist, sehe ich Steigeisen sogar als Pflicht an, da das Gelände rundherum exponiert ist. 

So erreicht man dann über die steile Gipfelflanke in wenigen Minuten den Gipfel des Glockturms. 


Abstieg:

Zuerst folgt man einige Meter dem Grat Richtung Südosten. Auch hier hatte es anfangs noch eine Schneeauflage. Anschließend folgt man den Steinmännchen über felsiges Gelände durch die steile Südostflanke des Berges hinunter Richtung Habicht. Der Abstieg ist zwar steil, aber nicht allzu schwer. Man braucht eigentlich kaum einmal die Hände. Trotzdem ist hier natürlich Vorsicht geboten, gerade wenn es nass und rutschig ist. 

So erreicht man dann das Plateau unterhalb des Habichts. Weiter geht es meist in südöstlicher Richtung über viele Blockfelsen gemischt mit einigen kurzen Wanderwegabschnitten hinunter bis zum Krummgapenbach. 
Die nun linkerhand liegenden Krummgampenspitzen sind sehr brüchig und mit Vorsicht zu genießen. Eine massive Schuttlawine konnten wir im Abstieg sogar im Bild festhalten. Der Wanderweg führt aber in ausreichendem Abstand südlich vorbei. 
Am Bach entlang erreicht man schließlich eine Abzweigung wo man direkt zum Riffltal wandern könnte. Allerdings mit nochmaligen Aufstieg über ca. 200 Höhenmeter. Das haben wir uns gespart und sind direkt bis zur Gletscherstraße und dieser folgend (ca. 15 Minuten entlang der Straße) zurück zum Ausgangspunkt gewandert.


Die Fotostory


Glockturm ‎(3.355m)‎, 24.09.2016




2D-Höhenprofil


3D-Höhenprofil


3D-Kartenflugreise


Der Weg in Google Maps



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