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17.07.2016 Schöntalspitze (3.002m)

Ausgangs- und Zielpunkt: Lüsens, Parkplatz Alpengasthof Lüsens (1.634m)
 
Route: Lüsens - Westfalenhaus - Zischgenscharte - Schöntalspitze (3.002m) - Zischgenscharte - Westfalenhaus - Lüsens
 
Höhendifferenz: ca. 1.400 m
 
reine Gehzeit: ca. 6 Stunden
 
Schwierigkeitsgrad: schwierig , T4, I
 
Distanz: ca. 15 km
 
Einkehrmöglichkeit(en): Westfalenhaus, Alpengasthof Lüsens
 
Entfernungen:

Lüsens - Westfalenhaus 1:30 (Sommerweg)
Westfalenhaus - Zischgenscharte 1:30
Zischgenscharte - Schöntalspitze 0:20
Schöntalspitze - Zischgenscharte 0:15
Zischgenscharte - Westfalenhaus 1:00
Westfalenhaus - Lüsens 1:30 (Winterweg)
 
Gipfelstürmer: Mark, Franz, Verena, Fabian, Philipp, Theresa und Anna.

Gesamteindruck der Tour: Sehr ansprechende Tour in landschaftlich wunderschöner Umgebung. Toller Gipfelausblick.  

Vorgefundene Verhältnisse: Bis zur Münsterhöhe (2.478m) schneefrei. Anschließend Nassschnee vor allem in der Zischgenscharte, weshalb hier absolute Trittsicherheit und vorsichtiges Gehen angesagt war. Gipfelaufbau mehr oder weniger schneefrei (unproblematisch).  

 
Wichtiges:
 
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Aufstieg:

Die Tour beginnt in Lüsens hinter dem Alpengasthof. Man kann sich hier bereits entscheiden ob man den Sommerweg (direkter und kürzer), oder den Winterweg dem Bach entlang (länger, aber schöner) nimmt. Wir haben uns im Aufstieg nicht zuletzt wegen des anfangs schlechten Wetters für den kürzeren Weg zum Westfalenhaus entschieden. Der Bergweg ist gut gewartet und unschwierig zu gehen (auch für Familien geeignet). Beim Westfalenhaus haben wir uns dann aufgrund der immer noch starken Bewölkung (Gipfel total im Nebel) entschieden, erst einmal eine Kaffeepause einzulegen. Das Wetter sollte ja ab Mittag dann besser werden.

Nach der kurzen Rast ging es dann von der Hütte weg gleich den steilen Anstieg zur Münsterhöhe hinauf, einer schönen Anhöhe mit eigenem Kreuz und - bei gutem Wetter - sehr schönem Rundblick. Wir waren aber immer noch im Nebel unterwegs und konnten gerade einmal bis zur Zischgenscharte schauen. Ab der Münsterhöhe kam dann noch Nassschnee hinzu, der die letzten Tage gefallen war. Deshalb war der steile Anstieg durch die Rinne auf die Zischgenscharte mit Vorsicht anzugehen, wurde aber von allen Teilnehmern bestens gemeistert.
Auf der Wechte an der Zischgenscharte angekommen wendet man sich dann nach rechts dem Felsen zu (rote Punkte). In einfacher Kletterei (I) geht es dann über den ersten Felsblock hinauf. Am zweiten Felsaufbau findet sich dann sogar noch eine fix montierte Kette, die den Aufstieg nochmals erleichert. So erreicht man in wenigen Minuten den Gipfel.

Am Gipfel selbst ist nicht viel Platz (siehe Fotos). In Gipfelnähe bieten sich aber genug Rastmöglichkeiten um den tollen Ausblick genießen zu können!


Abstieg:

Bis zum Westfalenhaus sind wir dem Aufstiegsweg gefolgt. Von dort aus haben wir dann aber bei mittlerweile Schönwetter den idyllischen Winterweg genommen, der zuerst steil hinunter ins Tal und dann dem Bach entlang wieder hinaus nach Lüsens führt.



Video letzte Meter zum Gipfel

Letzte Meter zum Gipfel


Die Fotostory

Schöntalspitze ‎‎‎(3.002m)‎‎‎, 17.07.2016


2D-Höhenprofil


3D-Höhenprofil


3D-Kartenflugreise


Der Weg in Google Maps



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