Der Eingang zum Kennel. Auf dem Schild steht:
"Take care".
Warum genau kann der unbedarfte
Besucher noch nicht erkennen.

Adam ist damit gemeint und er erwartet mich bereits -
gleich wird er seine Pfoten auf meine Schultern legen
und seine Nase in mein Gesicht drücken
:-)

 Und da, der 1. Blick auf das Gelände.
Aufgereiht im Vordergrund die Schlitten,
dahinter der Hundezwinger.

Und hier sind wir bereits im Hundezwinger.
Der große Haufen links  ist der "Misthaufen".
Is net so schwierig das aufzusammeln und aufzuschichten.
Ein Vorteil der Kälte: alles gefroren.

Außen sind die Zwinger für mehrere Hunde angeordnet,
in der Mitte befinden sich ein paar Hütten mit
einzelnen Hunden die an der Kette liegen.
(Sehe ich heute nicht so gerne an ...

Hier sieht man Connie beim Hunde-streicheln. Wann immer es ging war Kontaktaufnahme angesagt. Der getupfte Huskie hieß "Spot" soweit ich mich erinnere. Die 3 wuscheligen Welpen werden noch öfter auftauchen. Ich durfte sie taufen: Elfi, Mattias und Toni. (war mir das Hirn da bereits eingeforen??)

Ein weiterer Blick

Hier sieht man einen der "Kühlwagen" für das Fleisch -
er dient nur zur Aufbewahrung - kalt ist es jetzt sowieso.
(Die verblichenen Hunde warteten dort auch auf ihre
Weiterverarbeitung zur Fellmütze ..)     

Die Behausung von Charles
mit Adam und Caro.

Und hier kommt schon wieder
Adam - in dem blauen Container fand sich so allerlei.
Von Fischköpfen über Reparaturutensilien ...

Hier düsten wir den Weg runter
zum Kennel, wenn es ganz eilig war!

Geklaut wurde auch,
wenn man nicht aufpasste.

Ein "Haflinger". Das Gefährt für jede Lebenslage! Innen mit Holzbrettern als Sitzgelegenheit kann man damit  entw. abenteuererhoffende Touristen oder so ca. 10 Hunde nebst 2 weiblichen Begleitern (Connie und mich :-) ) transportieren. Wichtig: hoffen, daß sie einem nicht ins Auto sch... (die Hunde). Leider gibt es hierzu kein Bild. Aber man darf sich das so vorstellen: ich rein, Connie hieft einen Hund rein, Türe zu, Türe auf, nächster Hund, Türe zu, Türe auf, Hund rein, Türe zu, usw. Dann fährt Uno los und amüsiert sich wie ein Schneekönig über uns schimpfenden und kicherten Weiberleut. Begleitet wurde das Ganze von Rufen wie: "Oh shit, Velvet is schitting" oder "Attention Fridjof starts to bit Janson".

Links der Blick aus der "Aufwärmbauhütte", Hinter der Türe hatte Connie mit Caro ihr Refugium.

 

Der Eingang zur "Aufwärmhütte" ,
Rechts wohnte Connie.


Und da bin ich - in der "Aufwärmhütte"! (Zum Aufräumen war wirklich NIE Zeit -


"first the dogs" war unsere Devise! 

 

Der "Lorry". Hier gabs noch eine 2. Etage zum draufsetzen.
Die Hunde kamen einzeln oder zu zweit in die Boxen.
Einige sprangen auch gleich von selber rein,
weil sie wußten: jetzt gehts wieder los!

Babysitter Conny kommt vom
Spaziergang zurück

Hier sind wir etwa 200 m vom eigentlichen Gelände entfernt.
Diese Boxen  sind sozusagen u.a. als Quarantänestation
für fremde oder neue Hunde gedacht damit sie bei
eventuellen Krankheiten die anderen nicht anstecken

Adam macht ein Päuschen

Connie aus Norwegen und Charles aus Dänemark beim Puppies-Streicheln

 Connie mit Caro. Caro war ein feiner Rottweiler. Erst war ich mir ja nicht sicher, ob er ein Rottweiler war, weil bis dahin kannte ich nur die armen kupierten Hunde. In Skandinavien war das verstümmeln von Hunden schon länger verboten. (Bravo!)

Connie bereit zum Ausflug auf den Tourenschi -
mit "Zughund"

 Auf den Weg zum Zeltplatz

 

 Eines Tages machten Connie und ich uns auf  die Fahrt zum ca. 50 km entfernten Zeltplatz.

Mein Hundeteam ist schon bereit          Der Schlitten ist fertig gepackt                              Und Connie fährt voraus
                       mit Schlafsack und Hundefutter                           

Ein Hund (Nelly ?) hatte sich auf der halben Strecke eine Pfote verletzt und kam in den Schlitten.
Die anderen liefen brav weiter. Photographieren gestaltete sich in voller Fahrt (und auch sonst) wegen der niedrigen Temperaturen etwas schwierig. Aber ich hatte meine unverwüstliche Praktika mit. Da konnte keine Elektronik einfrieren, dafür ließ sich das händisch einzustellende Objektiv manchmal etwas sehr zäh drehen :-)

Und ein bissi Gegend ... hier befinden wir uns übrigens auf einem See ..

Und endlich das Ziel erreicht: Unsere Lagerstatt für die kommende Nacht!

 

Die Hunde werden von ihrem Geschirr befreit, an die zwischen zwei Bäumen straff gespannte Zugleine gehängt und gefüttert. Dass Fleisch und heisse Wasser hatten wir in unseren Schlitten mit.

Danach muß natürlich der Baum, den Conny kurz vor dem Zeltplatz gefällt hatte, in ofengerechte Stücke zerteilt werden.
Das war dann meine Aufgabe ...


Das war der Ofen der uns in dem Zelt wärmte,
ein feines Feuerchen sieht man auch schon scheinen.
Wir haben noch etliches mehr an Holz geschnitten und
gehackt um die ganze Nacht heizen zu können.
Das Tippi war oben offen und der Rauch ist ganz gut abgezogen!

Und hier der Beweis:
Man kann auch auf Schneeuntergrund
ein Lagerfeuerchen machen.

Jo, das ist das Klo.
Man hat eine wunderbare Aussicht,
wenn man überhaupt da rauf gekommen ist :-)

Das Füttern der Hunde

 

 Erst mal mußte das angerührte Futter in grossen Kisten und Kübeln hinunter zu den Zwinger gebracht werden. Auf dem Bild unten wartet Conny darauf, daß ich alles Futter in die Blechwannen verteilt hatte um anschließend .. 

 

..das Tor zu öffnen und das hungrige Rudel reinzulassen. An diesem Tag waren die meisten Huskys auf Tour und nur wenige hier - ansonsten hätte das Photographieren nicht geklappt.

 

Anschließend konnten die Hunde sich noch  frei im Zwinger bewegen und ihre Schnauzen an unseren Hosenbeinen sauberwischen :-). Conny und ich hatten dabei unseren Spass weil einige Hunde unsere Nähe suchten und sich ihre Krauleinheiten abholten und einige natürlich versuchen uns zu "markieren".

Fortsetzung folgt ...