Romkerhalle

Der Hannoversche König Georg V. ließ sich im beschaulichen Okertal 1862 ein Jagdschloss errichten.  Damit es noch beschaulicher werde, ließ er das Bächlein Romke, welches etwas oberhalb seines Anwesens verlief, über einen 64 m hohen Felsen umleiten, sodass ein künstlicher Wasserfall entstand. Bis heute beherbergt der Jagdsitz von einst eine Ausflugsgaststätte an einer Bundesstraße. Deren Besitzer nennt das Lokal selbst „Königreich Romkerhall“, da nach einer Gebietsreform Ende der 1970er Jahre die Gaststätte keiner Gemeinde zugeteilt wurde. Er gibt – spaßeshalber – sogar eigenes Königsreich-Geld aus und bietet den Besuchern Führungen durch seine Mini-Monarchie an.



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