Projekt ASK!

Projektziel

Realisierung von Außerstationären Krisenbegleitung im Freiburger Raum, mit Hilfe einer Anlaufstelle mit Krisentelefon, einer Krisenwohnung und dem Einsatz von mobilen Krisenteams.

Kurzbeschreibung

Wir möchten von psychischen Krisen betroffene Menschen ambulant begleiten und sind davon überzeugt, dass sich dadurch stationäre Aufenthalte verringern lassen.
  1. Eine zentrale Rufnummer wird eingerichtet und im Freiburger Raum verbreitet. Darüber kann jeder Bürger Kontakt mit den Krisenbegleitern aufnehmen.
  2. Aufbau einer Anlaufstelle mit der Möglichkeit zum persönlichen Gespräch und ggf. zur Beratung.
  3. Einsatz von mobilen Krisenteams, die betroffene Menschen in ihrem häuslichen Umfeld begleiten können. Unsere Arbeitsweise richtet sich an den Grundsätzen des „bedürfnisangepassten Behandlungsmodells“ und des „offenen Dialogs“ aus. Das soziale Netz der Betroffenen und ein ev. neu entstehendes Netzwerk wird mit in die Begleitung eingebunden.
  4. Einrichtung einer Krisenwohnung mit Begleitung als Rückzugsmöglichkeit für Betroffene. Begleitung nur so lange wie nötig und gewünscht.
Die Teams sind tetralogisch besetzt, d.h. Fachkräfte, Psychiatrie-Erfahrene, Angehörige von Psychiatrie-Erfahrenen und engagierte Bürger arbeiten untereinander und mit den Betroffenen auf Augenhöhe zusammen. Unser Anliegen soll in Zusammenarbeit mit allen Akteuren des Gemeindepsychiatrischen Verbundes (GPV) realisiert werden. Dazu streben wir an, dass im GPV eine Arbeitsgruppe „Außerstationäre Krisenbegleitung“ gegründet wird, damit dieses Projekt gemeinsam verwirklicht wird.
Comments