Verdacht

Der Verdacht einer Straftat (Diebstahl, Unterschlagung, Betrug, etc.) ist nur dann ein zur - gegebenenfalls außerordentlichen - Kündigung berechtigender Grund, wenn der Verdacht objektiv durch bestimmte Tatsachen begründet ist und sich aus den Umständen ergibt, welche einen verständigen und gerecht abwägenden Arbeitgeber zum Ausspruch einer Kündigung veranlassen könnten.

Eine Verdachtskündigung setzt voraus, dass:
- die Kündigung auf den Verdacht einer strafbaren bzw. einer vertragswidrigen Handlung gestützt wird,
- die Anhörung des Arbeitnehmers vor Kündigungsausspruch erfolgte,
- ein dringender Tatverdacht besteht im Kündigungszeitpunkt und
- die Interessen des Arbeitgebers die Interessen des Arbeitnehmers überwiegen. 
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