Teilzeitbeschäftigung

Ein Arbeitnehmer ist nach § 2 I Satz 1 TzBfG dann teilzeitbeschäftigt, wenn dessen regelmäßige Wochenarbeitszeit kürzer ist als die eines vergleichbaren vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers.

Nach § 4 TzBfG ist die Diskriminierung teilzeitbeschäftigter Arbeitnehmer ausdrücklich verboten, ebenso dürfen Arbeitnehmer nicht benachteiligt werden, welche Rechte nach dem TzBFG in Anspruch nehmen. Dies betrifft insbesondere die Arbeitsvergütung und Urlaubsansprüche.

Arbeitgeber müssen Arbeitsplätze (auch) in Teilzeit ausschreiben, wenn sich der Arbeitsplatz hierfür eignet. Hierüber sind Arbeitnehmer, die dies wünschen, zu informieren.

Arbeitnehmer können unter den Voraussetzungen des § 8 TzBfG die Verringerung ihrer Arbeitszeit verlangen und notfalls gerichtlich durchsetzen.

Teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer mit Wunsch der Arbeitszeitverlängerung sind bei der Besetzung entsprechender Arbeitsplätze bevorzugt zu berücksichtigen (§ 9 TzBfG).

Verlangt der Arbeitgeber eine Änderung des Arbeitszeitumfangs und weigert sich der Arbeitnehmer, ist eine Kündigung deswegen unwirksam (§ 11 TzBfG).
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