Probezeit

Arbeitgeber wie Arbeitnehmer möchten in aller Regel zunächst Klarheit finden, ob das Arbeitsverhältnis dauerhaft ausgeübt werden soll. Hierzu dient die Vereinbarung einer Probezeit. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Probezeit nur in Berufsausbildungsverträgen (§ 20 BBiG).

Eine Probezeit kann als befristeter Vertrag aber auch als Probezeit innerhalb eines unbefristeten Arbeitsvertrages vereinbart werden. Unabhängig von einem etwaigen Erprobungsbedarf kann wegen § 622 Abs. 3 BGB eine Probezeit mit verkürzten (14 Tage) und vereinfachten Kündigungsmöglichkeiten (ohne Angabe eines Kündigungsgrundes) für Arbeitnehmer und Arbeitgeber maximal für 6 Monate vereinbart werden. Verlängerungen sind zwar vereinbar, jedoch greift  nach 6 Monaten der allgemeine Kündigungsschutz.

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