Ausgleichsquittung

Bei Beendigung von Arbeitsverhältnissen (z.B.durch Kündigung) dienen Ausgleichsquittungen dem Bestreben, möglichst schnell klare Verhältnisse zu schaffen.

Oftmals sind Empfangsbestätigung und Ausgleichsklausel (mit dieser wird bestätigt, dass keine weiteren Ansprüche bestehen) enthalten. Der freiwillig Unterzeichnende quittiert den Empfang der aufgezählten Leistungen (z.B. Lohn, Werkzeug, etc.) und verzichtet meist auf weitere Ansprüche.

Je nach Inhalt kann eine Ausgleichsquittung ein (deklaratorisches oder konstitutives) Schuldanerkenntnis, einen Erlassvertrag oder einen Vergleich umfassen.

Ein Verzicht auf Ansprüche, welche nach unabdingbaren Gesetzen, Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen zwingend bestehen, ist unwirksam.

Unter Umständen kann die Unterzeichnung der Ausgleichsquittung angefochten werden wegen Irrtums oder Täuschung.

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