Hilfsfonds

Die Freunde des ADH e.V. sind ein Verein überwiegend ehemaliger ADH-Bewohner, der sich u.a. die Unterstützung des ADH und seiner Bewohner zum Ziel gesetzt hat. Eine Art der Unterstützung besteht in der Möglichkeit der (teilweisen oder vollständigen) Übernahme der Mietkosten für bedürftige ADH-Bewohner. Dies geschieht durch den sogenannten Hilfsfonds.

Im Falle einer Unterstützung wird mindestens ein Drittel der Miete vom Verein gezahlt, im günstigsten Fall für den Unterstützten wird die Miete ganz übernommen. Das Geld wird dem Unterstützten in der Regel jedoch nicht persönlich gezahlt, sondern geht direkt an den Heimträger als Mietzahlung.

Die Übernahme der Mietzahlungen durch den Verein erfolgt nach einer genauen Prüfung der Bedürftigkeit. Sie wird in der Regel durch den Heimleiter in Zusammenarbeit mit dem Heimsprecher des ADH vorgenommen. Weitere Mitglieder des Vorstands des Vereins erhalten in der Regel keine Einsicht in den Antrag. Die vom Antragsteller verlangten Angaben zur Person und zu seiner finanziellen Situation werden streng vertraulich behandelt und gelangen nicht in die Hände Dritter. In diesem Fall ist der Antrag an den Heimleiter zu richten. Möchte der Antragsteller die Einsicht des Heimleiters und des Heimsprechers in die Angaben nicht, so besteht die Möglichkeit, den Antrag an ein anderes Mitglied des Vorstands zu richten. In diesem Fall nehmen anstelle des Heimleiters und des Heimsprechers die übrigen Mitglieder des Vereinsvorstands (insgesamt drei) Einblick in die Angaben.

Eine solche Unterstützung kann jeder Bewohner des ADH beantragen. Die Vordrucke sowie die Vergaberichtlinien sind beim Heimleiter erhältlich

Mietzahlungen werden im Falle der Bewilligung regelmäßig für zwölf Monate übernommen. Eine Verlängerung ist möglich, kann aber nicht garantiert werden. Zur Verlängerung bedarf es einer rechtzeitigen Mitteilung an den Heimleiter, daß eine Verlängerung gewünscht wird. Der genaue Termin für den Verlängerungsantrag wird durch den Heimleiter bekanntgegeben.

Mit der Unterstützung sind für den Antragsteller keinerlei Pflichten gegenüber dem Verein oder dem Wohnheimträger verbunden. Eine Verpflichtung besteht nur zu richtigen und umfassenden Angaben im Antrag sowie zur rechtzeitigen Mitteilung von Veränderungen der persönlichen oder finanziellen Situation.

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