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Januar 2015 bis Februar 2015

Baja California war für uns ein besonderes Erlebnis: Der Charme von Südamerika verbunden mit der Gastfreundschaft Mexikos. Am 13 Januar 2015 fuhren wir mit der Fahre nach auf das mexikanische Festland nach Matazlan. Wir geniessen Mexiko in vollen Zügen. Von einer Gefährdung durch Räuberbanden oder Überfällen nicht die geringste Spur. Wir geniessen die mexikanische Gastfreundschaft in vollen Zügen. Langsam fahren wir Richtung Guatemala.

  

Mai 2014 bis Dezember 2015

Wir haben ganz Nordamerika durchquert von Florida bis Alaska. Dann wieder südwärts bis Kalifornien, durch Yukon, British Columbia, wo wir viel Zeit verbrachten mit dem Beobachten von Grizzlibären. Dann weiter nach den Staaten Washington und Oregon, entlang der Pazifikküste bis San Diego, Kalifornien. Im Dezmeber 2014 haben wir bei Tecate die Grenze nach Mexiko überquert und haben Weihnachten und Neujahr an den Stränden von Baja Californien gefeiert.


Januar 2014 bis April 2014

Seit Januar 2014 sind wir in Chile. Zuerst im Seengebiet südlich von Osorno, dann bis zum Vulkan Osorno bis Puerto Montt. Von da unterwegs auf der Carretera Austral: Strasse und Fähren über Hornopieren nach Galeta Gonzales. Purmalin-Park, Vulkan Chaiten, Chaiten (die Stadt wird nach dem Vulkanausbruch wieder ausgebaut). Danach bis zum dorf La Junta, weiter bis Puyuhuapi, durch den Nationalpark Quelat und weiter nach Puerto del Cisne. Von hier der Ostküste entlang bis Buenos-Aires und Zarate, wo wir unser Fahrzeug nach Nordamerika (Jacksonville, Florida) verschifft haben.



 

Oktober 2013 bis 8. Dezember 2013, Nordwesten von Argentinien

Nach 6 Monaten in Brasilien mussten wir dieses schöne Land wieder verlassen, weil unser Visum abgelaufen ist. Unsere erste Nacht in Argentinien verbrachten wir am Flussufer von Yapeyu, dem Geburtsort von General San Martin. Nachher besuchten wir Esteros de Ibera, ein Sumpfgebiet mit vielen Kaimanen, Wasserschweinen und Vögel. Zwischen Goya und Reconquista fuhren wir während fast 3 Stunden auf der Fähre durch die Flusslandschaft des Rio Parana. Immer wieder finden wir Unterkunft auf den "Camping Municipal", die es fast in jeder Stadt gibt. So auch in San Martin de Tucuman. Über den Pass bei Tafi del Valle fuhren wir nach Cafayate und nachher via Cachi nach Salta. In Salta, wiederum auf dem Camping Municipal blieben wir mehrere Tage. Dieses Camping ist ein Treffpunkt für Globetrotter, mit denen man Erfahrungen austauschen kann. Weiter nordwärts besuchten wir Tilcara, Humahuaca und weiter im Norden Iruya, ein kleines Dorf, das wir nach 3-stündiger Busfahrt auf einer Schotterstrasse erreichten. Wir waren froh einmal nicht selber fahren zu müssen. Zurück nach Salta und dann wieder südwärts in die nähere Umgebung von Cordoba, nämlich nach Capilla del Monte, Cosquin und bis zum Nationalpark Quebrada del Condorito, wo wir auf einem 5-stündigen Fussmarsch viele Kondore den Felswänden entlang segeln sahen. Nach Übernachtungen in Mina Clavero, Papagayos, La Carolina und in der Sierra de las Quijadas erreichten wir das Camping Suizo in Mendoza.


April 2013 bis Oktober 2013

Im April 2013 sind wir nach 6 Monaten in der Schweiz wieder nach Südamerika zu einer zweiten Reise zurückgekehrt. Wir hatten unser Fahrzeug in Colonia del Sacramento eingestellt. Zuerst durch Uruguay zu brasilianischen Grenze. Dann nach Nova Hamburgo, wo wir Reparaturen an unserem Camper bei Sinos Trailer machen liessen, dann nach Sao Paulo zum Webasto Heizungsvertreter und zur Mecdedes Garage in Sao Jose dos Campinas, wo wir die Glühkerzen wechseln liessen.

Wir verbrachten 4 Tage in Sao Paulo. Die Stadt hat uns ausserordentlich gut gefallen. Es hat schöne Fussgängezonen. Wir haben eine "Free Walking Tour" absolviert. 4 Stunden zu Fuss durch das Zentrum, wo sich die historischen Gebäude mit Wolkenkratzern abwechseln. Sao Paulo ist wirklich eine Reise wert. Danach abwechslungsweise an die Küste und wieder ins Landesinnere. Besonders die Camping-Plätze des CCB, wo man mit der TCS-Campingkarte für ca. CHF 10.00 übernachten kann, haben es uns angetan. Sie sind immer an den schönsten Orten, sei es an der Küste oder im Landesinnern (Bertioga, Ubatuba, Parati, Serringha, Arrarial do Cabo, etc.).


Karte unserer zweiten Reise


Südamerica April 2013 - Dez. 2013




Karte unserer ersten Reise

(September 2010 bis November 2012)

Unsere erste Reise durch Südamerika mit Start in Le Havre, Frankreich nach Buenos Aires per Schiff und nachher durch Argentinien, Chile, Peru, Equador, Kolumbien, Brasilien, zurück nach Argentinien und nachher nach Paraguay und Uruguay ist auf der untenstehenden Karte ersichtlich.




Kontakte

Maria Kühni: e-Mail: labaia@yahoo.com

Hans-Jörg Kühni: e-Mail: hjkuehni@hotmail.com




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Reisebericht vom Januar 2012 bis Oktober 2012
 
Im Januar 2012 sind wir in Bolivien angelangt, nachdem unser erster Versuch wegen der Motorpanne an der Laguna Verde gescheitert ist.

Weihnachten 2011 haben wir in La Paz im Hotel Oberland (unter Schweizer Führung und Besitz) verbracht.

Neujahr haben wir in Villa Tunari, ein Dorf am Rande des Urwaldes gefeiert. In Cochabamba lassen wir endlich einen Diesel-Vorfilter einbauen, der uns vielleicht vor den verschiedenen Pannen bewahrt hätte. 

Wir haben einen Ausflug mit Bus, Zug, 4x4 auf dem Solar de Uyuni, Bus nach Potosi und Sucre mit Rückflug nach Cochabamba gemacht. Alles für USD 200 pro Person. Der Solar de Uyuni war mit ca 10 cm Wasser bedeckt, deshalb fuhren wir nur bis zum Salzhotel. Die Landschaft ist einfach einmalig. In Sucre sind wir auf Marco Birchler gestossen, der dort das Casa del Turismo führt. Seine Tipps sind hervorragend, unter anderem die Folklore-Tanz-Show.

Von Cochabamba weiter nach Samapatai und entlang der Missionsroute nach Brasilien. Die Missionen wurden vom Schweizer Jesuitenpriester Martin Schmid um 1750/1767 aufgebaut und um 1990 vom Schweizer Architekten Hans Roth restauriert. Sie waren ein Höhepunkt unserer Südamerikareise.

Von Corumba über 70 Holzbrücken durch den Pantanal, mit vielen Kaimanen und Wasserschweinen unter den Brücken, nach Bonito. Hier waren die Höhepunkt das Schnorcheln im Fluss inmitten unzähliger Fische (Rio da Prato) und das "Buraco das Araras" .

Weiter über Goias und Pirenopolis nach der Hauptstadt Brasilia.

Brasilia, die moderne Stadt mit viel Grünfläche und vielen Seen hat uns sehr gut gefallen. Wir sind weiter nach Osten bis an die Küste bei Recife und Olinda gefahren. Vier Tage Karneval vom feinsten. Er ist nicht so pompös, wie derjenige in Rio, den wir allerdings nur vom Fernsehen her kennen, aber dafür volksnaher. Alle können mitmachen. Die Strassen und Restaurants sind voll von fröhlichen Leuten. Viel kleinere Karnevalgruppen lieben es, vor den Fotokameras zu posieren.

Nachher fuhren wir der Küste entlang nach Norden bis Joao Pessoa, eine lebhafte Stadt mit einem historischen Zentrum und 30 km Sandstrand. Hier findet man alles was man sich wünschen kann: Strandleben, Sonne, ein guter Campingplatz, Einkaufszentren, Kinos und gute Rstaurants.
 
Nach und nach fuhren wir den Stränden nördlich von Joao Pessoa entlang: Touros, Canoa Quebrada, Morro Branco, Lagoinha, Jericoacoara (wunderschöner Campingplatz in Jijoca de Jericoacoara) bis nach Parnaiba und Paulino Neves in der Provinz Maranhao. Dann kehrten wir um und fuhren wieder südwärts. Nach einem Abstecher ins Landesinner zu den Nationalpärken "Sete Ciudades" und "Ubajara* fuhren wir wieder der Küste entlang. Die Brasilianische Küste ist fast 7500 km lang , alles Sandstrand mit Palmenhainen bewachsen, eigentlich ein Paradies.
 
Unzählig schöne Küstenabschnitte haben wir erlebt: Nur um einige zu nennen: 
Praia da Pipa, Natal (Ponta Negra), Joao Pessoa, Porto de Galinhas, Maceio, Abstecher nach Penedo und Marechal Deodoro, Salvador, Cachoeira, Itacare und Ilheus. Weiter südlich: Porto Seguro und Prado. 

Dann wieder ins Landesinnere zu den Barockstädten um Belo Horizonte: Sabara, Caeté, Parque Natura do Caraça (ein ehemaliges Kloster mitten in der Wildnis), Mariana und Ouro Preto. Ebenfalls sehenswert: Congonha, Tiradentes und Sao Joao del Rei.

Danach fuhren wir nach Nova Friburgo, eine Stadt mit 200'000 Einwohnern, die ursprünglich von Freiburgern gegründet wurde. Heute ist es eine moderne brasiliannische Stadt. An die Schweiz erinnern noch einige schweizerische und deutsche Restaurants, die Schweizer Käserei (20 km ausserhalb der Stadt) und das dazugehörende Museum über die Freiburger Einwanderer.

Ca. 10 Tage verbrachten wir in Rio de Janeiro. Von der oft zitierten hohen Kriminalität haben wir nichts gemerkt. Wir spazierten an der Copacabana, durchwanderten die Favela Santa Marta von zuoberst bis zuunterst. Alle Leute waren sehr freundlich, Wir sassen in einem Strassencafe in Copacabana bei Guitarremusik bis nach Mitternacht und konnten ungestört nach Hause gehen. 
Rio ist einfach die grösste Attraktion in Brasilien.

Sao Paulo umfuhren wir grosszügig und fuhren über Angra dos Reis nach Paraty (wunderschöne Kolonialstadt) und dann weiter nach Curitiba. Stadtbesichtigung und Bahnfahrt nach Morretes. Dann weiter nach Pomerode (die deutscheste Stadt in Brasilien, fast alle sprechen Deutsch und in der Stadt hat es viele Fachwerkbauten).
In San Miguel dos Misiones haben wir die Ruinen der Jesuitenreduktion besucht und musste nachher nach Argentinien weiterfahren, da unser Visum nach 6 Monaten abgelaufen ist. Hier besuchten wir 3 der ehemaligen Jesuitenreduktionen, nachher die Iguazu-Fälle beidseits der Landesgrenzen. Nach einem Abstecher nach Buenos Aires fuhren wir weiter nach Villa General Belgrano und Cordoba. In der Umgebung von Cordoba sahen wir uns die verschiedenen Jesuiten-Estancias an. Hier bewirtschafteten die Jesuiten das Land, um für ihre Schulen und Kollegien genügend Nahrungsmittel und Geld zu beschaffen. Danach fuhren wir weiter nach Paraguay, eines der kleinsten Länder Südamerikas. Schöne Tage verbrachten wir im Zoopark von Asuncion, wo man inmitten grosser Bäume übernachten kann. Auch hier waren wir überrascht von der Vielfalt des Landes und der Freundlichkeit seiner Einwohner. Besonders Gustavo von dem San Ignatio Country Club hat uns auf seinem Campingplatz fürstlich bewirtet. Auch hier sind die verschiedenen Jesuiten Missionen sehenswert.
 
Bei Bela Vista nahmen wir die Fähre über den Panama-Fluss nach Argentinien, besuchten die "Fiesta de los Immigrantes" in Obera und die Moccoa Wasserfälle. Danach durchquerten wir kurz Brasilien um nach Uruguay einzureisen, dem Endziel unserer ersten Reise.
 
 




Die älteren Berichte haben wir auf die folgende Web-Seite verschoben:

http://sites.google.com/site/alexienamerica2010dez2011



Über uns

Wir, ein vom Reisevirus infiziertes, pensioniertes Ehepaar, wollen den nächsten Lebensabschnitt in Südamerika beginnen. Wir tun dies zusammen mit einem befreundeten Ehepaar und „Alexi“, unserem 4x4 Mercedes Sprinter, der im Jahr 2009 seine Feuertaufe während 2 Monaten in Island bestanden hat.


Unser Fahrzeug

Für die Reise haben wir uns einen 4x4 Mercedes Sprinter gekauft. Die Firma Exploryx in Isny, Allgäu, (www.exploryx.de beziehungsweise info@exploryx.de) hat darauf eine Wohnkabine aufgesetzt. Beim Innenausbau konnten wir weitgehend unsere Wünsche anbringen. Wir haben Dusche, Diesel-Heizung und -Warmwasserboiler, Kühlschrank und Backofen einbauen lassen. Für die grossen Höhen in den Südamerikanischen Anden hat Exploryx ein Steuergerät eingebaut, das die Dieselpumpe reguliert. Für alle, die mehr Informationen über das Fahrzeug möchten, verweisen wir auf die Internetseite von Exploryx. Danach haben wir noch Geländereifen montiert (durch den Spezialisten für Anhänger und Wohnmobile, Reto Hasler, 3672 Oberdiessbach, harep@bluewin.ch) damit wir überall durchkommen. 
 
 
Unsere Pannen in Südamerika
 
In Bolivien, an der Laguna Verde und Laguna Blanka, auf 4600 m Höhe über Meer hat es uns zum erstemal erwischt. Nach einer kalten Nacht bei minus 10 Grad wollten wir unser Fahrzeug starten. Nichts ging mehr! Schliesslich fanden wir einen Geländewagen, der bereit war uns 15 km weit bis zur Grenze zwischen Bolivien und Chile abzuschleppen. Dann fuhren wir per Anhalter nach San Pedro de Atacama, wo wir einen Abschleppwagen organisierten. Dann 150 km Abschleppen bis zur Mercedes-Garage in Calama, Chile.
 
Unser Partikelfilter war verstopft und die Dieselinjektoren waren verbrannt. Den Partikelfilter konnte man auswaschen, aber der Ersatz der Dieselinjektoren ging wirklich ins Geld. Die Kombination von Fahrten in grosser Hóhe und die schlechte Treibstoffqualität in Südamerika waren die Ursache.
 
Bei einer weiteren Fahrt auf 4600m Höhe verstopfte der Partikelfilter erneut. Wiederum Abschleppen bis zur Merceded-Garage in Arica. Diesmal verzichteten wir auf das Auswaschen des Filters und liessen den Filtereinsatz herausnehmen. Der Fahrzeugcomputer liess uns seither durch das Aufleuchten einer Kontrolllampe wissen, dass wegen dem fehlenden Filter eine Fehlermeldung registriert wird.
 
Nach weiteren 2000 km zeigte der Computer eine weitere Fehlermeldung an und schaltete auf reduzierte Leistung. Die nächsten 400 km bis zur nächsten Mercedes-Garage in Cuenca, Ecuador konnten wir im Flachen nur noch mit max 70 km/h und bei der geringsten Steigung nur noch im ersten Gang mit ca 20 km/h fahren. Der Computer konnte in der Werkstatt zurück gesetzt werden, aber es wurde ein Oelleck am Turbo und am Getriebe festgestellt.
 
Wir fuhren weiter nach Quito wo wir die Oellecks reparieren liessen. Der Turbo war aber so stark beschädigt, dass er ersetzt werden musste.  D. h. 4 Wochen warten auf die Ersatzteile aus Deutschland. Wir vermuten, dass die Schäden bei den Fahrten auf Höhen über 4000 m entstanden sind, weil der Motor wegen dem verstopften Partikelfilter zu heiss geworden ist. Möglicherweise wurde uns auch unterwegs ein Öl von untergeordneter Qualität eingefüllt. Seither achten wir darauf, dass nur hochwertige Öle eingefüllt werden.
 
Natürlich wissen wir jetzt mehr über die Probleme mit dem Partikelfilter und würden in diesen bereits vor der Abfahrt aus Europa ein Loch mit ca. 2 cm Durchmesser hineinbohren. Mit dieser Methode erscheint auch keine Fehlermeldung im Fahrzeugcomputer. Es gibt auch Firmen, die die Abgassensoren und die Computersteuerungen abändern können. Zudem kann man die Motordiagnose-Geräte und -Programme im e-bay kaufen. Zudem würden wir von Anfang an einen zweiten Dieselfilter einbauen.

Wir sind jetzt bereits über 70'000 km in Südamerika gefahren und hatten ausser den obgenannten Problemen keine weiteren.


Reiseprogramm

 Am  15. September 2010 haben wir in Le Havre, Frankreich, eingeschifft. Die Grimaldi Schifffahrtgesellschaft ist spezialisiert auf Fahrzeugtransporte nach Südamerika. 12 Passagiere dürfen mitreisen. Nach mehreren Zwischenhalten in Afrika und Brasilien sind wir am 13. Oktober in Buenos Aires gelandet. Wir haben Argentinien und Chile von Norden nach Süden und wieder zurück nach Norden bereist.

Am 11. April 2011 sind wir für 4 Wochen in die Schweiz geflogen, haben Arzt- und Zahnarztbesuche absolviert und uns um Steuererklärungen, Krankenkasse etc. gekümmert.

Seit dem 9. Mai 2011 sind wir wieder zurück in Südamerika. Seither sind wir durch Peru, Equador und Kolumbien gereist. Wir haben Bolivien durchquert und während rund 6 Monaten Brasilien von Westen nach Osten und von Norden nach Süden bereist.