Die Eburonen-Fliehburg Aduatuca spielte in Cäsars „Gallischem Krieg“ eine sehr wichtige Rolle. Inzwischen wird die Lage des Lagers von verschiedenen Forschern in der Nordeifel vermutet. Barg Aduatuca den sogenannten Schatz der Kimbern, den Caesar offensichtlich nicht fand, wohl aber Jahrhunderte nach ihm „Siegfried“? Wurde daraus der legendäre Nibelungenschatz?

Die Gier nach Reichtum war wohl der größte Antrieb für den gallischen Krieg. Der Auszug der Helveter war für Cäsar nur ein willkommener Anlass, die nördlichen Lande für Rom in Besitz zu nehmen.
 
Doch die Eburonen, das unbedeutende, kaum beachtenswerte Volk, stellte sich mutig mit ihrem listigen Fürsten Ambiorix gegen diese Soldatenschar und besiegte so eine Legion und 15 Kohorten bei Aduatuca. Es war die größte Niederlage auf keltischem Boden, die Caesar jemals hinnehmen musste.

Haar und Bart hatte Caesar sich nicht mehr scheren lassen, Trauergewänder angelegt und einen Schwur getan, sie nicht eher abzulegen, als bis die Schmach von Aduatuca wettgemacht und die Ehre der römischen Waffen wieder hergestellt sei. So marschierte er im Jahr 53 v. Chr., nach der Überquerung des Rheins in der Nähe der Treverer, mit zehn Legionen direkt weiter in das Land der Eburonen nach Aduatuca. Hierbei sandte Caesar dem Ambiorix die Reiter unter Lucius Minicus Basilus durch den Ardennenwald entgegen. 

Cäsars Zorn war groß. Er wollte in einem Handstrich Aduatuca erneut nehmen und von dort aus die Eburonen zertreten. Denn zu groß war die Schmach durch den Verlust des Legionsadlers. 

Erst als die Lande an der Rur menschenleer vor ihm lagen war sein Zorn gekühlt und sein Ziel erreicht: der Name der Eburonen verschwand aus der Geschichte. Doch Ambiorix und sein Gold konnte er nicht erwischen. 

Schon viele suchten nach dem Schatz. Die Kimbern und Teutonen brachten ihn in die Eifel, die Atuatuci bewachten ihn und der Fürst der Eburonen „Ambiorix“ verbarg ihn. Die Merowinger erzählten davon, dass Siegfried – ein Schmied – ihn einst besessen hat. Und bereits seit dem 16. Jahrhundert wird jener Goldhort in der Nordeifel verortet. 

Daher durchforschte Kaiser Napoleon der III. das östliche Belgien nach ihm, worauf der König von Preußen Nachforschungen in der Nordeifel anstellte. Doch erst die geschlossene Betrachtung aller Disziplinen führte nun auf die Blutspur von Caesars verlorenem Legionsadler und somit auf die Spur des Nibelungenhorts. 

Unglaublich? Nein, aber die Geschichte Niedergermaniens und somit die Wurzel der europäischen Lande erscheint in diesem Buch in einem ganz neuem Licht.
 
 

Die Aduatuca-Edition


 
Zur Lokalisierung des historischen Aduatuca
Caesars Winterlager in der Nordeifel
 oder
 lebten einst die Kimbern mit den Ambronen,
Ambiorix mit den Eburonen,
Odin mit den Asen und Siegfried mit den Nibelungen
an den Flüssen Inde, Rur, Urft und Erft?
 
Aduatuca
 
Herstellung und Verlag:
    BoD – Books on Demand, Norderstedt, www.BoD.de
    ISBN 978-3-8482-0989-7, Papierbuch,  388 Seiten, DIN-A5.     
    ISBN 978-3-8482-5553-5, E-Book, 388 Seiten.
    Zu beziehen über jede Buchhandlung und viele E-Book Shops.
    Leseprobe: "Google books" .