MARIE-ELISABETH HECKER - Biographie auf Deutsch
 

     Marie-Elisabeth Hecker ist am 5. März 1987 in Zwickau geboren.  Die Stadt ist in Sachsen, im Nordosten Deutschlands.  Zwickau ist als Musikstadt wohlbekannt, weil sie da auch der Geburtsort des berühmten Komponisten, Robert Schumanns ist.  Ihr Vater ist Pfarrer und sie ist die fünfte von 8 Geschwistern.  Obwohl ihre Eltern keine Musiker sind, spielen ihre 4 Brüder und 3 Schwestern musikalische Instrumente.  Zusammen mit ihren Brüdern Martin und Andreas (Klavier), ihrer Schwester Renate (Geige), ihrem Bruder Friedemann (Bratsche) und ihrem Bruder Thomas (Oboe) hat sie viele Konzerte gespielt.

 

      Als sie 5 Jahre alt war, fing sie 1992 am Robert Schumann-Konservatorium in Zwickau an mit Herrn Wieland Pörner Cello zu studieren.  Zuerst unterrichtete er sie solistisch, und im Alter von 8 Jahren spielte sie gemeinsam mit Schwester Renate (12) und Bruder Andreas (13) im Klaviertrio.  Im deutschen Nationalen Wettbewerb Jugend Musiziert gewann sie 1999, nur 4 Jahre später, im Alter von 12, den ersten Preis für Cello in Kammermusik und Solo.  Diesen Preis gewann sie für mehrere Jahre.  Seit 2000 auch gewann sie beim Bundeswettbewerb den Familienpreis zusammen mit ihren vier Geschwistern.  Im Jahre 2001, im Alter von 14, gewann sie bei dem bekannten Internationalen Dotzauer Wettbewerb in Dresden den ersten Preis und den speziellen jury Preis, wo sie mit dem geschätzten Cellist Peter Bruns am Karl Maria Von Weber Konservatorium in Dresden studieren durfte.

 

      2003 folgte, im Alter von 16 Jahren, der erste Preis beim Musikwettbewerb der deutschen Wirtschaft in Kloster Haydau.  Sie gab ein Konzert in London, das von der Stadt Dresden gefördert wurde. Sie gab Konzerte, die von die Yehudi Menuhin Gesellschaft Live Music Now unterstutz wurden.  Im gleichen Jahr, gab sie die Erstaufführung einer Komposition von Wilhelm Killmayer, Drei Konzertstücke für Violoncello Solo, die auch auf CD aufgenommen wurden.  Sie spielte die “Rokoko Variationen von Tchaikovski mit dem Dresdener Orchester und gab Konzerte in Köln, München, Hamburg, Husum, und Holland etc. Im Jahre 2004 folgte eine Aufnahme von Kodalys Solo Cello Sonata in Berlin.  Im gleichen Jahr, wurde sie mit der Studienstiftung des deutschen Volkes geehrt.  Sie spielte Schostakovichs erstes Cello-Konzert mit dem Gewandhaus Orchester von Zwickau-Plauen.  Sie hat am internationalen Moritzburg Festival teilgenommen, und spielte sie bei der Übergabe des Westfälischen Friedenspreises an den Dirigenten Kurt Masur in Münster auf. Dieses Konzert wurde auf dem Radio und Fernsehen übertragen.    

 

       Sie hat Meisterkurse bei Bernard Greenhouse, Gary Hoffman, Frans Helmerson, Steven Isserlis, Leonid Gorokhov, Anner Bylsma, Maria Kliegel, Daniel Hope, Paul Watkins, Jonathan Tunnel, und Peter Bruns genommen.

 

      2005 zog sie nach die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig um, um ihre Cellostudien mit Peter Bruns fortzusetzen.  Im Oktober 2005 gab sie ihr erstes Konzert in Amerika, in Kammermusiksaal der Stadt New York, der berühmten Bargemusic. Im nächsten Monat im alter von 18 Jahren, nahm sie an dem Internationalen Rostropovich Cello-Wettbewerb teil, der alle 4 Jahre in Paris gehalten wird.  Sie spielte zusammen mit ihrem Bruder Martin (Klavier) die Erste Cello-Sonate von Prokovjev, die für Rostropovich komponiert wurde und von Rostropovich und Stanislaw Richter 1950 zum ersten Mal vorgetragen wurde. Alle 6 Finalisten beschlossen in Paris die gleiche Komposition zu spielen, nämlich das 1. Cello-Konzert von Shostakovich.  Marie-Elisabeth gewann den ersten (Großen) Preis und zwei Sonderpreise.  In den dreißig Jahren des Rostropovich Wettbewerb ist dies das ersten Mal, daß ein Cellist 3 Preise gewonnen hat.

 

     Seit Mai 2006, sie ist Mitglied der Kronberg Academy und ihrer Elitehochschule für Streicher (Kronberg im Taunus, Deutschland).

 

      Für 2006-2007 sind Kammermusik, Sonaten von Schubert, Beethoven, Debussy, Kodaly und Cellokonzerte von Haydn, Elgar und Shostakovich geplant: Festivals in Cannes, Paris (Champs-Elyssées Theater, Louvre, Musée d’Orsay), New York, Illinois (Woodstock Mozart Festival), Kronberg (Chamber Music Connects the World), Bayreuth, Manchester, Lissabon, Petersburg, Kiev, Elba (Italien), Orne (Frankreich), Bayreuth, Madrid.

 

      Sie spielt auf einem italienischem Bajoni Cello von 1864, privat ausgeliehen von der Erbgemeinschaft Lösch, vertreten durch Dr. W. Lösch.