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Zwieselbacher Roßkogel-Runde

9.1.2011
 
Hannes und Wolfi konnte ich "anzünden", Birgit kam auch noch mit. Gottseidank, irgendjemand findet sich doch immer. Solche Touren, bei denen man in Täler fährt, die fast sicher menschenleer sind, kann man leider nicht gut solo machen. Ich freue mich daher, daß es Mitgeher gibt, die auch neugierig sind.
Mein Auto lassen wir gleich in St. Sigmund stehen und fahren mit Hannes Wagen weiter nach Haggen. Von dort  brechen wir auf ins Kraspestal, zur "ersten Zwing" (einer Engestelle im Bachbett). Hannes wird es verboten, außen rum zu gehen, er muß eine Konfrontations-Crash-Begegnung haben, um vergessen zu können und er meistert bravorös!
Weiter zur "zweiten Zwing" - angenehmes Tourenwetter ist angesagt.
Beim Aufstieg fällt auf, daß nahezu jedes Kar, jede Variante und auch noch nie gesehene Wege  begangen und befahren wurden. Die sichere Lawinensituation trägt das ihre dazu bei. Hier die Aufstiegsvariante zum Schöllekogel, ein sehr anspruchsvoller Aufstieg
Wir quälen uns weiter den Steilhang hinauf, gleich anschließend beim kleinen Gletscher, gönnen wir uns eine Pause in der Sonne. Der Wind frischt auf, aber es ist noch lange nicht so unbequem, wie am Montag am Stubaier Gletscher.
Oben, kurz vor dem üblichen Schidepot, loggt sich Hannes aus und quert in die Sonne. Birgit ist schon oben und ich hechle Wolfi hinterher. Es ist windig und frisch, daher drängt uns Birgit zum Sammelpunkt bei Hannes. Ich fechte mir noch eine kurze Jausenzeit heraus (Mario - jetzt weiß ich, wie das ist.... :-) und weiter gehts Richtung Rotgrubenscharte. Die Schi ausziehen, raufstapfen und erstmals weit hinunterschauen ins Gleirschtal. Herrlich wird das.
Wir beginnen die Abfahrt, auf "Sharks" ist heute extrem zu achten, aber es geht ganz gut. Leider ist der erhoffte Powder zwar selbiger, aber mit Platten drauf. Trotzdem schafft es Wolfi, schöne Spuren zu fahren, ja, er hat halt Stahltraversen, wir nur Gummioberschenkel. Naja, es gelingt der eine oder andere Ansatz einer Spur, da und dort machts richtig Spaß. 
Die Hauptsache dieser Abfahrt war aber die Neugier und der Reiz, eine Abfahrt zu nutzen, die nicht üblich ist und ein Runderl zu machen. Wir schlängeln uns weiter runter ins Gleirschtal und cruisen hinaus. Bei der Gleirscher Alm probieren  wir verschämt einzukehren. Aber was denkste, um 14:30 Uhr am Sonntag nachmittag, da trudeln hunderte Papis und Mamis mit Rodeln und  den Kleinen ein, und belagern dieses Haus. Also, weiter nach Sankt Sigmund, mit dem  Kofferraum-Bierchen Wolfi und Hannes überrascht und zurück mit dem Auto nach Haggen.
Die schöne - gelungene Runde, lassen wir bei einem Essen in der "Post" ausklingen.
Danke an die Mitgeher - schön wars!
 
Giggi
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