Sehenswürdigkeiten in Kärnten

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Gurker Dom: 

Die Eingangshalle des Gurker Doms zeigt Szenen des Alten und Neuen Testaments. Die Bilder wurden 1340 nach Christi gemalt. Um in den Gurker Dom zu kommen, muss man das trichterförmige Eingangsportal durchqueren, welches um 1200 erbaut wurde und das Leben, die Geborgenheit und die Liebe zeigt, die hinter der Tür warten. Verstärkt wird diese Wirkung durch Blumen. Das Tor wird unterteilt in vier dicke Säulen, welche für Feuer, Wasser, Luft und Erde stehen, und drei dünne Säulen für Gottes Sohn, Gottes Vater und den Heiligen Geist.Über dem Altar sieht man Maria umgeben vom Strahlenkranz und Engeln.Darüber führt eine Engelstreppe hinauf zum Himmelstor, was bedeutet, dass Maria in den Himmel kommt. Dort wird sie von Gott, Jesus und einer Taube erwartet. Links in der Mitte sieht man auch einen der drei Erzengel, nämlich Michael. Dieses Kunstwerk ist sechzehn Meter hoch und zehn Meter breit und aus Lindenholz. Es musste sogar schon einmal wegen Holzwürmern renoviert werden. In der Kirche gibt es auch viele interessante Holzreliefs, auf einem davon sind ein Bischof, Maria und ein Priester, der den Menschen den Augensegen gab, zu sehen. Die Krypta ist eine unterirdische Kirche, in der im Winter die Messe gehalten wird. In dieser Krypta befinden sich ganze einhundert Säulen. Dort steht auch das Mausoleum, ein Steinsarkopharg, der von drei Köpfen getragen wird. Unter dem Sarkophag krochen Frauen durch, um Kindersegen zu erbitten.

Dort unten steht auch noch der Frauenaltar, welcher eine Madonna zeigt, die gerade das Jesuskind stillt mit entblößter Brust.

 

 

www.dom-zu-gurk.at 

www.wikipedia.org

 

 

Terra Mystica

 

Um ins Bergwerk zu kommen, muss man 600 Meter in die Tiefe hinabfahren und sich den kalten Temperaturen entsprechend kleiden. Zur Ausrüstung gehören Ober- und Unterteile von viel zu großen Jogginganzügen und ein Helm. Gleich der Anfang der Führung ist ein großes Highlight. Um in die Tiefe zu kommen, muss man in Vierergruppen auf einer Rutsche hinabrutschen. Dann bekommt man interessante Vorträge über die Entstehung der Erde zu hören und wird durch das Bergwerk geführt. Wir fanden die Führung sehr interessant. Auch Hochzeiten und Geburtstage wurden schon in diesem Bergwerk gefeiert, was für viele Leute unvorstellbar ist, da es in dieser Tiefe nur rund sechs Grad Celsius hat. Nach etwa zwei Stunden Fußmarsch wird man von einer Bahn und dann von einem Lift in Richtung Oberfläche befördert.

 

 

 

 

 

www.terra-mystica.at 

 

 

Burg Hochosterwitz

 

Die Burg wurde im Jahre 1570 erbaut. Das Besondere an ihr ist, dass sie nie eingenommen wurde. Vierzehn Tore trennen die Burg von der Außenwelt, von denen jedes mit noch besseren Fallen und Verteidigungsanlagen ausgestattet ist.Die Burg wurde im Kampf gegen die Türken errichtet. Die Besitzer der Burg sind die Familie Khevenhüller. Georg Khevenhüller hat diese erbaut, heute gehört sie Marx Khevenhüller. Dieser hat vier Söhne, zwei Töchter und achtzehn Enkelkinder, welche in der Nähe von Hochosterwitz, in Niederosterwitz wohnen. Im dazugehörigen Museum kann man sich die Waffen, Fallen und Rüstungen ansehen, mit denen die Khevenhüllers gegen Feinde gekämpft hatten.

Zu den Rüstungen: Es gab die halben Harnische, eine Rüstung für Landsknechte aus dem 16.Jhdt. Da diese viel marschieren mussten, war die Rüstung leichter und beweglicher. Auch eine Turnierrüstung ist zu sehen, diese war mit Vollvisierhelm ausgestattet.

Um die Burg verteidigen zu können, brauchte man Waffen, Rüstungen und Fallen. Auch einige davon sind im Museum ausgestellt:Die Khevenhüllers gebrauchten Handfeuerwaffen aus dem 15. und 16. Jhdt. Doch auch Öl- und Wasserspritzen waren bei ihnen sehr beliebt. Sie füllten diese Spritzen mit Öl, um es auf Feinde zu sprühen und mit Wasser, um notfalls zu löschen. Sie benutzten auch Pechnasen, um dieses auf ihre Feinde zu schütten.

Ein berühmter Bewohner der Burg Hochosterwitz war nach einer Sage Reinhard Schenk. Er war 2,25 Meter groß  und wog 180 Kilogramm. Man fand eine Rüstung in dieser Größe. Die Durchschnittsgröße lag damals nur bei 1,40-1,60 Meter! Zur Burg gehört auch eine Burgkirche, in welcher die Familie Khevenhüller begraben liegt. Der dazugehörige Altar ist sehr kostbar.

Die Führung durch das Burgmuseum war sehr spannend und beeindruckend.

 

              www.burg-hochosterwitz.or.at/

 

 

 

Heinrich - Harrer Museum

 

Heinrich Harrer stammte aus dem kleinen Ort Hüttenberg in Kärnten. Als berühmter Bergsteiger nahm er 1939 an einer Expedition zum Nanga Parbat teil, geriet in englische Kriegsgefangenschaft aus der er nach Tibet floh. Dort wurde er ein Freund des jungen Dalai Lamas, des geistigen Oberhauptes der Tibeter. Heinrich Harrer starb im Jahre 2006. Über seine Erlebnisse wurde der Film  „Sieben Jahre in Tibet“, mit Brad Pitt in der Hauptrolle gedreht.

Im Museum gibt es Werkzeuge, Instrumente und Kultgegenstände aus aller Welt zu sehen die Harrer auf seinen vielen Reisen gesammelt hatte. Das Beste und Interessanteste von allen war ein Kunstwerk aus Butter.  Auch ein Mandala aus Sand war zu sehen. Beide Kunstwerke wurden von Tibetern geschaffen und werden nach einiger Zeit wieder zerstört. Das soll symbolisieren, dass alles vergänglich ist.Vor dem Museum kann man auf einem Pilgerpfad, der in den Fels gebaut wurde, hinaufklettern und den Ausblick genießen.

 

www.huettenberg.at/ 

 

Büchsen- und Jagdmuseum Ferlach

 

Das Büchsenmacher- und Jagdmuseum wird in zwei Teile unterteilt, in Waffen allgemein und in Trophäen von heimischen und nichtheimischen Tieren.

Vor circa 500 000 Jahren fand die erste Jagd statt.

Früher war es nur Adeligen und höheren Geistlichen erlaubt zu jagen. Dann gab es eine Revolution die zur Jagdfreiheit führte. Im Jahre 1246 wurde Ferlach unter dem Waffenbauer Gaston Glock das erste Mal erwähnt und von dort an wurden Waffen in Ferlach hergestellt und exportiert. Ab Mitte des 19.Jhdts. wurden in Ferlach nur noch Jagdwaffen hergestellt. Bedeutende, in Ferlach hergestellte Waffen, waren Speerschleudern, Pfeile, Bögen, Perkussionswaffen und andere.

Der Höhepunkt der Waffenerzeugung in Ferlach war während des 30-jährigen Krieges. In den Jahren 1875-77 ging die Waffenerzeugung stark zurück, da die Länder nicht mehr abhängig von Ferlach sein wollten. Heute stellt man vor allem Jagdwaffen her. Ein Jagdgewehr ausFerlach kostet mindestens 40 000 Euro.



www.mamilade.at/schloss/museum/ferlach  

www.tiscover.at

www.tour-genuss.at

 

 

Tscheppaschlucht

 

Die Wanderung durch die Tscheppaschlucht dauert etwa eineinhalb Stunden. Man kommt an einem Wasserfall vorbei, überquert eine Wendeltreppe und eine Hängebrücke, welche ein Hindernis für einige aus unserer Klasse zu sein schien, weil diese unter Höhenangst litten. Die Landschaft war sehr schön und der kleine Ausflug gefiel uns allen sehr gut. An unserem Ziel, einem Gasthaus, angekommen, gönnten wir uns nach dieser anstrengenden Wanderung ein großes Stück Sachertorte zur Erholung.