Sehenswürdigkeiten in Klagenfurt

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Besonders viele Sehenswürdigkeiten kann man in der Kärntnerhauptstadt Klagenfurt (seit 1. Februar 2008 „Klagenfurt am Wörthersee“)  bewundern. Die Stadt selbst wurde zwischen 1193 und 1199 gegründet.

 

  •         Alter und Neuer Platz:

Die wichtigsten Plätze in Klagenfurt sind der Alte und der Neue Platz. Sie sind das eigentliche Zentrum der Stadt. 

 

  •      Lindwurm:

Er hauste im Sumpf, tapfere Männer töteten ihn durch eine List. Dann konnte Klagenfurt entstehen. So vermeldet es die Gründungssage.

Der Lindwurm (althochdeutsch lint = "Schlange") ist die Bezeichnung für ein schlangenartiges Fabelwesen – meist zweibeinig mit dem Hinterteil eines Löwen, aber auch vier oder mehr Beine sind möglich. Der Lindwurm ähnelt einem Drachen. Gewöhnlich hat ein Lindwurm einen sehr langen Schwanz und kurze Beine, teilweise wird er als menschenfressend beschrieben.

Der Lindwurmbrunnen ist das Wahrzeichen der Landeshauptstadt Klagenfurt. Auch im Stadtwappen Klagenfurts ist das Fabelwesen  dargestellt.

 

  •       Wörtherseemännchen:

     Das Wörtherseemandl ist ein besonderes Denkmal Klagenfurts, es ist ein Männlein mit einem Fass in der Hand, aus dem Wasser rinnt. Das Männchen beruht auf einer Sage, in der es heißt, dass anstelle des Wörthersees früher einmal eine Stadt stand..

Diese feierte zur Fastenzeit ein großes Fest. Das Wörtherseemandl tauchte auf und ermahnte die Bewohner, dass sie zur Fastenzeit keine Feste feiern durften. Die Feiernden hörten nicht darauf, obwohl das Männchen noch zwei weitere Male auftauchte. Nach dem dritten Mal nahm es ein Fass voll mit Wasser herauf und dieses hörte nicht mehr auf zu rinnen. So entstand der Wörthersee.

 

  •     Altes Rathaus:

Das ehemalige Palais Welzer wurde um 1600 erbaut, gehörte bis 1737 den Welzern. Bis 1918 war es das Rathaus der Stadt. Über dem Portal ist ein schönes Gemälde, auf dem man unter anderem das Kärntner Wappen sehen kann. Das Alte Rathaus ist nur eines der vielen architektonisch wertvollen Gebäude am Alten Platz, der zu Österreichs erster Fußgängerzone umgestaltet wurde.

 

  •    Neues Rathaus:

Das Rathaus, ist seit 1918 Sitz der Klagenfurter Stadtverwaltung. Zu den kunsthistorischen Kostbarkeiten zählt das repräsentative Stiegenhaus mit Säulen. Einst residierte hier die Fürstenfamilie Rosenberg, die das Gebäude im Jahr 1650 neu errichtete. Es diente für Empfänge und Feste, besonders wenn die Kaiserfamilie Habsburg Klagenfurt besuchte.

Den Bau prägen Rundbögen, Säulen und steinerne Kugeln aus Chlorit-Schiefer. Ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert stammt die doppelläufige Stiege mit steinernem Geländer, wiederum aus Chlorit-Schiefer, die in den ersten Stock führt. Angeblich ritten die edlen Herren sogar die breiten, niedrigen Stufen mit dem Pferd hinauf.

 

  •       Stadttheater:

Das Theater wurde zwischen 1605 und 1620 als Ballhaus für

die Aristokratie errichtet und diente deren gesellschaftlichen

Vergnügungen. Mit der Zeit traten verstärkt italienische

Gastspieler auf, welche auf der Reise von Venedig nach Wien gerne

in Klagenfurt Halt machten. Das Ballhaus integrierte sich somit

immer mehr in die österreichische Theaterszene des 17. und 18.

Jahrhunderts und wurde schrittweise in ein Theaterhaus umgebaut.

Die eigentliche Eröffnung als Theater fand im Jahr 1737 statt.

  

  •       Pestsäule:

Die Stadtväter von Klagenfurt schworen, dass sie ein Denkmal

bauen würden, wenn die Pest Klagenfurt verschont. Durch strenge

Abschottung der Stadt und hygienische Vorsichtsmaßnahmen waren

auch kaum Pesttote zu beklagen. 1690 wurde dann auch die

Pestsäule errichtet. An der Basis erinnert sie an die Pestzeit,

gekrönt wird sie vom besiegten Halbmond, über dem das christliche

Kreuz  steht. 

Die Säule stand auf dem Heiligengeistplatz, vor dem damaligen

Spital und dem ältesten Friedhof der Stadt. Als auf dem

Heiligengeistplatz ein städtisches Zentrum für öffentliche

Verkehrsmittel geschaffen wurde, kam die Pestsäule auf den Alten

Platz.

 

  •     Landhaus:

Das Landhaus Klagenfurt ist ein historisch bedeutender und zugleich repräsentativster Profanbau der Kärntner Landeshauptstadt. Es befindet sich zwischen dem Heiligengeistplatz und dem Alten Platz am Rande des ältesten Teils der Klagenfurter Innenstadt. Das Landhaus wurde zwischen 1574 und 1594 im Zuge des Ausbaus und der Befestigung der Stadt durch die Kärntner Landstände errichtet. Es ist bis heute Sitz des Kärntner Landtags.

 

 

  •       Stadtgalerie:

Die Stadtgalerie Klagenfurt, das ehemalige Kleinmayerhaus, präsentiert auf ca. 1000 m² Klassische Moderne. 1996 eröffnet, bietet es seitdem hochklassige Ausstellungen. So unter anderem Klimt,Schiele, und weitere. 

 

  •       Landesmuseum:

Das Kärntner Landesmuseum zeigt in einer ständigen Ausstellung seine Sammlungen aus Archäologie, Kunst und Geschichte, Volkskunde, Botanik, Zoologie, Geologie und Mineralogie sowie eine Musikinstrumentensammlung und diverse aktuelle Sonderausstellungen.

Im Museumspark befand sich ein Lapidarium, eine Sammlung römischer Steindenkmäler.

Geleitet wird das Museum von der  Kulturabteilung des Landes Kärnten.

 

 

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite

http://www.klagenfurt.at/inhalt/home.htm