Schulreisen/Lager

Wasserrutschbahn, Wasserschloss und Dampfschiff

Die Schulreise führte die 4EeL an die Gestade des Genfersees. Mit dem Zug fuhren wir am Donnerstag über St. Maurice nach Bouveret am oberen Ende des Genfersees. Dort war Wasserplausch im Aquapark angesagt. Die Wasserrutschbahnen wurden rege benutzt. Als wir das Bad verliessen, drohten schwarze Wolken am Himmel mit Unwetter. Mutig bestiegen wir trotzdem das Schiff „Italie“, welches uns dann nach Montreux-Territet brachte. Das Gewitter blieb aus und wir konnten die Fahrt geniessen. In Territet angekommen, bezogen wir die Zimmer in der Jugendherberge und machten uns dann auf den Weg zu unserem Restaurant. Bald schon sass die ganze Klasse vor einer Pizza, was bei einigen den akut drohenden Hungertod glücklich verhinderte. Am nächsten Morgen erwartete uns strahlendes Wetter und ein tolles Frühstücksbuffet. Anschliessen stand ein halbstündiger Spaziergang entlang der Uferpromenade bis zum Schloss Chillon auf dem Programm. Auf einer unterhaltsamen Führung lernten wir die eindrückliche Wasserburg kennen und tauchten für eine Weile ins mittelalterliche Leben ein. Mit dem Belle Epoque Dampfschiff „La Suisse“ fuhren wir anschliessend nach Vevey und dort hiess es dann Abschied vom Léman nehmen.


Klassenlager der 2AaL in Kandersteg

Am Montagmorgen fuhren wir mit zwei Kleinbussen nach Kandersteg. Im Ferienheim angekommen, nahmen wir den mitgebrachten Lunch ein und stellten das Gepäck in unsere Zimmer. Danach wanderten wir durch die imposante Kanderschlucht. Oben sahen wir an den Felswänden deutlich, wie die Gesteinsschichten durch die Alpenfaltung aufgetürmt und gebogen wurden. Wir spazierten noch ein Stück weit ins wildromantische Gasterntal und schliesslich wieder zurück nach Kandersteg.

Dienstags fuhren wir mit dem Zug durch den Lötschbergtunnel nach Goppenstein und Hohtenn. Dort wurden wir mit einer wunderbaren, beeindruckenden Aussicht hinunter aufs Rhonetal belohnt. Nach einigen Erklärungen unseres Lehrers und den obligaten Fotos begann unsere Wanderung entlang der Lötschberg-Südrampe. Unterwegs bestaunten wir die kühnen Brücken der BLS. Wir sahen verschiedene Lawinenverbauungen und weitere Schutzmassnahmen gegen Gefahren, die in den Bergen lauern. Nach einer Pause führte unser Weg den Suonen entlang (Wasserleitungen, welche das Gletscherwasser über viele Kilometer an die südlichen, trockenen Hänge leiten / Heilige Wasser). Nach gut 3 Stunden Wanderung erreichten wir das Briger Thermalbad. Dort genossen wir die 180m lange Rutschbahn, das Strömungsbad, die Spielburg auf dem Wasser und natürlich ganz einfach das wohlig warme Wasser.

Am Mittwoch war dann eher der Geist als der Körper gefragt. Wir besuchten das World Nature Forum in Naters. Das ist eine sehr abwechslungsreiche Ausstellung, in der man einen Gesamtüberblick über das UNESCO-Welterbe Swiss Alps Jungfrau Aletsch erhält.

Nach einem einführenden Film über die Schönheit des Welterbe-Gebietes absolvierten wir in Gruppen einen Postenlauf. Dabei erfuhren wir viel Wissenswertes über Gletscher, Geologie, Wasser, Klima, Tiere und Pflanzen, Tourismus und Kultur. Besonders gefreut hat uns das Lob unserer Leiterin für das Benehmen und Mitmachen.

Am Donnerstag fuhren wir mit unseren Kleinbussen nach Interlaken. Danach radelten wir mit Mietvelos an den Brienzersee. Später mussten wir eine steile Steigung bewältigen (150 Höhenmeter in 2 km). Die meisten stiegen dazu vom Velo ab und schoben es hinauf (auch Herr Schwyzer). Unser Begleiter (Herr Roland Keller) fuhr hingegen als geübter Biker die ganze Strecke ohne abzusteigen. Von Iseltwald aus hatten wir eine prächtige Aussicht auf den grünlich schimmernden Brienzersee. Nach einem weiteren Anstieg erreichten wir die Giessbachfälle. Es ist sehr beeindruckend, wie viel Wasser da von den Bergen herunterschiesst und mit welcher Wucht dies geschieht. Nach der Mittagsrast fuhren wir wieder hinunter nach Brienz. Für die Strecke entlang des See bildeten wir zwei Gruppen: Herr Keller führte die schnellere an und Herr Schwyzer die langsamere. So kamen wir nach etwa zwei Stunden wieder in Interlaken an. Die ganze Strecke, welche wir so geschafft hatten, beträgt ca. 40 km.

Frau Heidi Steiner, unsere Köchin, und ihre Helferin und Hausmutter Frau Bloch verwöhnten uns die ganze Woche mit feinem, abwechslungsreichem Essen. Jeden Abend spielten wir miteinander: 4-gewinnt-Turnier, Schach, Eile mit Weile, Mühle und vor allem UNO. Da ging es laut und lustig zu und her. Manchmal sassen wir zu neunt an einem Tisch und erfreuten uns am UNO-Spiel. Unser Lehrer staunte und meinte: „Ich wusste gar nicht, dass dieses UNO-Spiel so viele Jugendliche in seinen Bann ziehen und zu so viel Spass und Freude verleiten kann.“

Am Freitagmorgen putzten wir das Haus und dann hiess es schon wieder Abschied nehmen. Auf der Heimfahrt stiegen wir bei Frutigen noch auf eine Burg und genossen den Überblick über die Landschaft. Auch sah man das berühmte Kanderviadukt. In Spiez picknickten wir am See und spielten noch eine Runde Minigolf.

Wir möchten uns bei den Erwachsenen bedanken, welche uns diese Woche ermöglicht haben: Köchin Heidi Steiner, Hausmutter und Küchenhilfe Christa Bloch, Begleiter auf allen Ausflügen Roland Keller und natürlich auch bei unserem Klassenlehrer.



Sommerlager der Klasse 2EeL und 2EfL

Am Montagmorgen fuhren wir von Laufen nach St. Ursanne. Nachdem wir angekommen waren, bezogen wir unsere Zimmer und assen zu Mittag. Anschliessend meisterten wir gruppenweise den Foxtrail in Delémont. Nach dem Abendessen hatten wir Zeit zum Relaxen. Am nächsten Tag besuchten wir am Morgen ein Felsenlabor. In Mont Terri wird geforscht, wie man radioaktive Abfälle für Millionen von Jahren sicher verwahren kann.

Dienstagnachmittags fand das Highlight der Woche statt: die Kanufahrt auf dem Doubs. Wir absolvierten die sieben Kilometer lange Strecke in kleinen Booten, wobei so manches kenterte. Abends waren alle sehr erschöpft.

Am Mittwochmorgen schauten wir uns die Altstadt von Porrentruy an und machten dort einen Postenlauf. Nachmittags führte unser Weg direkt zu einer Grotte. In dieser war es nur sieben Grad warm. Wir bestaunten dort schöne Tropfsteine und einen kleinen unterirdischen See.

Später besuchten wir den Dinopark in Réclère, in welchem man lebensgrosse Plastikdinosaurier anschauen kann. Das war eindrücklich und hat uns einen guten Einblick in die Zeit dieser Ungetüme gegeben. Abends spielten wir noch Volleyball.

Am Donnerstag überstanden wir eine 14 (!) Kilometer lange Wanderung und am Abend redeten wir noch lange.

Schon war der letzte Tag angebrochen. Wir mussten die Herberge putzen und unsere Sachen packen. Zum Abschluss gingen wir noch ein Eis essen und fuhren danach zurück nach Hause.

Lisa und Philipp