Lager am Titisee der Klasse 2EeL

Das Lager der Klasse 2EeL fand am Titisee statt. In der dortigen Jugendherberge verbrachte man vier Nächte.

Den Schwerpunkt des Lagers bildete die Arbeit am eigenen Krimi. Daneben unternahm man kleine Spaziergänge (von den Jugendlichen auch als Wanderungen bezeichnet :-) ), ging im Action Forest klettern, nahm an einem Mystery-Trail in Freiburg teil oder besuchte das Badeparadies Schwarzwald. Arbeit und Unterhaltung wechselten sich ab, so dass nicht nur "Spass haben" im Vordergrund stand.

Hier ein erster Auszug aus der Geschichte, welche die Schülerinnen und Schüler in ihren Köpfen gesponnen und Denise Jost und Mathias Kressig verschriftlicht haben. Die Jugendlichen haben das, was sie erlebt haben, in die Protagonisten übertragen. So entstanden teils witziges Passagen.

Auszug aus der Geschichte - Besuch von Freiburg:

Die verbliebenen zehn IMMO's machten sich sogleich auf den Weg. Sven und Jan hatten sich vorgenommen, sich möglichst zurückzuhalten und ihre Mitarbeiter rätseln zu lassen. Sie wollten vor allem beobachten, wer sich wie verhielt und hofften auf aufschlussreiche gruppendynamische Prozesse.

Joëlle Keller, gebauchpinselt durch die Absicht der Geschäftsleitung, sie zur Leiterin «Verkaufen im Alter» ausbilden zu lassen, übernahm die Führung. Sie schätzte die offerierte Stelle besser ein als ihr bisheriges Amt «Assistentin der Geschäftsleitung». Eigentlich erledigte sie in erster Linie Schreibarbeiten. Gegen etwas mehr Kundenkontakt hätte sie nichts einzuwenden gehabt.

Zielstrebig folgte sie dem im Brief beschriebenen Weg. Bereits nach der zweiten erfolgreich gelösten Aufgabe kam die Gruppe nicht mehr weiter. Die errechnete Zahlenkombination schien zu keinem der sich im Koffer befindlichen Zahlenschlösser zu passen. Auch Stephane Haberthür, der auf Baustellen schon manche Tür ohne Schlüssel öffnen musste, konnte das Schloss nicht knacken. Es dauerte nicht lange, bis die Ersten die Lust am Rätseln verloren hatten und sich mental ausklinkten. Die Sonne brannte unerbittlilch auf die Stadt nieder, und Stefan Thummel lief der Schweiss nur so übers Gesicht. Sein T-Shirt klebte ihm am Rücken. Ihm war anzusehen, dass er sich am liebsten in den nächsten Biergarten verzogen hätte. Noch gab er aber nicht auf, schliesslich wollte er den Job unbedingt.