vor dem MAG

Sie haben rechtzeitig – also 2-3 Wochen im Voraus – einen Termin fürs MAG mit der Mitarbeiterin vereinbart. Eine persönliche Vereinbarung ist zum einen sehr wertschätzend, zum anderen können Sie ggf. den Sinn und Zweck des MAG sowie das Formular erläutern. Geben Sie der Mitarbeiterin dieses Formular und ggf. weitere Unterlagen, damit sie sich aufs MAG gut vorbereiten kann. Vergessen Sie nicht, der Mitarbeiterin Unterstützung anzubieten, sollte sie auf Unklarheiten stoßen.

Sowohl die Vorgesetzte als auch die Mitarbeiterin bereiten sich aufs MAG vor und bringen ihre Entwürfe mit zum Gespräch. Im Normalfall bringt die Vorgesetzte ein drittes, leeres Formular mit zum Gespräch, das dann gemeinsam ausgefüllt wird. Denken Sie bitte daran: Das Formular ist nie Selbstzweck, sondern soll dazu beitragen, ein gutes Gespräch zu initiieren.

Hinweis: Sollte die Mitarbeiterin keine schriftlichen Notizen zum Gespräch bringen, kann das verschiedene Gründe haben – manche Mitarbeiterinnen fühlen sich mit Formularen überfordert oder tun sich schwer, über sich selbst etwas schriftlich festzuhalten. Fragen Sie also nach den Gründen – sollte sich herausstellen, dass die Mitarbeiterin sich gar nicht mit dem MAG auseinandergesetzt hat und dies auch nicht will, haben Sie auch die Option einer Neuansetzung.

Reservieren Sie einen geeigneten Raum, in dem Sie sich ungestört mit der Mitarbeiterin unterhalten können – in der Regel wird auch z.B. ein Mobiltelefon ausgeschaltet bleiben. Wenn Sie von ca. 90 Minuten fürs Gespräch ausgehen, sollten Sie den Raum für 120 Minuten reservieren.

Kommen Sie nicht abgehetzt zum Termin und planen Sie einen eventuellen Anschlusstermin großzügig. Das Gespräch selbst hat eine hohe Priorität und sollte nur verschoben werden, wenn ganz besondere Gründe vorliegen.

Eine besonders schöne Geste kann es sein, die Mitarbeiterin am Arbeitsplatz zum Gespräch abzuholen.

Unterjährige Notizen sind Voraussetzung für spezifische Vorbereitung.