Vereinbarung

Vereinbaren Sie eher wenige persönliche Entwicklungsziele mit der Mitarbeiterin – nach dem Motto „Weniger ist mehr.“. Schafft die Mitarbeiterin gute Fortschritte in ein bis drei Themen, dann ist viel erreicht – ein Jahr vergeht sehr schnell.

Führungskräfte sind es gewohnt, Leistungsziele zu Produktivität, Qualität, betriebswirtschaftlichen Kennzahlen etc. zu formulieren. Persönliche Entwicklungsziele zu formulieren, ist zunächst einmal ungewohnt, da Fortschritte meist nicht „objektiv“ messbar scheinen, sondern der als eher „subjektiv“ empfundenen Bewertung durch die Führungskraft und den betroffenen Mitarbeiter unterliegen. Durch klare Bewertungskriterien können aber auch persönliche Entwicklungsziele gut formuliert werden.

Auch gibt es oft die Tendenz, die Verantwortung für die sog. Personalentwicklung der Mitarbeiterin in die HR-Abteilung abzuschieben, indem ausschließlich Trainingsmaßnahmen vorgeschlagen werden. Diese können natürlich wichtig und richtig sein – entscheidend ist aber gerade bei solchen Maßnahmen der Transfer in die Arbeitspraxis der Mitarbeiterin.

Die beste Personalentwicklerin und Coach der Mitarbeiterin ist die Vorgesetzte. Das erfordert Engagement in Form zeitlichen Aufwands – andererseits ist es mit die vornehmste Aufgabe einer Führungskraft zu helfen, die Talente der Mitarbeiterin zur Entfaltung zu bringen. Nehmen Sie sich also Zeit, Ihre Mitarbeiterin in ihrer Weiterentwicklung tatkräftig zu unterstützen.

"Less is more."

Nach diesem Motto sollten Entwicklungsziele für die Mitarbeiterin vereinbart werden.