Gehorsamssprung

Am 12.01.2013 fand in St. Anton eine Weltcupabfahrt der Damen statt, bei der die Französin Marie Marchand-Arvier spektakulär stürzte. Beim Super-G am Tag darauf fuhr Marchand-Avier recht vorsichtig zu Tal. Der Reporter sprach von ihrem "Gehorsamsspung". Verstanden haben dürften das die wenigsten Zuschauer.

Beim Springreiten kommt es vor, dass ein Sprung misslingt (z.B. wegen einer Verweigerung oder eines Sturzes) und das Paar ausscheiden muss. Früher durfte man bei offiziellen Turnieren noch einen Sprung über dieses oder ein anderes, meist einfacheres Hindernis machen. So mussten sich Pferd und Reiter unmittelbar überwinden und konnten so das Negativerlebnis besser verarbeiten.

Frau Marchand-Avier nutzte also den Super-G zur Verarbeitung des Sturzes vom Vortag.