LehrerInnen Feedback

Brigitte, VS Lehrerin Mehrstufenklasse der Klasse 16

Design Thinking in der Volksschule? 7-10jährige Kinder programmieren einen Mikrocomputer? Die eigene Arbeit auch vor einer Kamera präsentieren? Im Projekt #MadebyKids war alles möglich!

In drei Workshops wurde den Kindern ein abwechslungsreicher Spannungsbogen geboten. Er nahm sie auf einen ganz besonderen Lernprozess mit. Für die Kinder bedeutete es großen Spaß am Arbeiten und Lernen. Tatsächlich wurde das informatische Denken gestärkt, mit der „Design Thinking for kids“ Methode eine neue Art des kollaborativen Arbeitens gefördert und das Präsentieren der Arbeitsergebnisse mit und ohne Filmkamera trainiert und vertieft.

Die einzelnen Abschnitte der Workshops zeigten ein ausgeklügeltes Konzept. Bei den Kindern wurde ein hohes Konzentrationslevel für die jeweiligen Arbeitsaufträge geschaffen. Am Ende der Workshops zeigten die Kinder in ihrer Reflexion, dass es für alle eindrucksvolle Erfahrungen waren. Die Kinder erlebten ihre Selbstwirksamkeit und waren besonders stolz darauf, einen Micro:Bit programmieren zu können und somit aus ihm eine Alarmanlage für eine Schultasche zu machen

Peter Gawin und das Team des DaVinciLabs hinterlassen mit dem Projekt #MadebyKids bei den Kindern einen tollen Eindruck. So macht informatisches Denken in Verbindung mit Technik und Teamarbeit richtig Spaß! Das Trainieren wichtiger Skills zum Präsentieren der eigenen Arbeit passierte fast nebenbei. Für die Klasse waren das drei sehr gelungene Workshops!

Da ich es als sehr wichtig erachte, dass Schülerinnen und Schüler mit den neuen Medien auch im Unterricht in Kontakt treten, habe ich mich dazu entschlossen, mit meiner Klasse am Projekt MadebyKids teilzunehmen. In spielerischer Form arbeiten die Kinder gemeinsam in Gruppen an der gestellten Aufgabe. Besonders interessant war es für mich zu beobachten, dass Kinder mit unterschiedlichsten Fähig- und Fertigkeiten zielorientiert gemeinsam tätig waren. Es war auch klar erkennbar, dass die Schülerinnen und Schüler zumeist keine Berührungsängste im Bezug auf die Arbeit mit dem Medium Computer haben bzw. zurückhaltendere Kinder diese sehr schnell ablegen. Von dieser Unvoreingenommenheit können alle Projektteilnehmer/innen, also auch Lehrkräfte profitieren. Die abschließende Präsentation am Ende jedes Workshops trug entscheidend zur Identifikation mit dem gruppenspezifischen Arbeitsergebnis bei und bot gleichzeitig die Gelegenheit, interessante Ideen in die eigene Planung einzubauen.

Marion, VS Lehrerin

Klasse 01