Schwerpunkte

Der Schwerpunkte der Einrichtung

Bewegung

Mein Name ist Pia Lochschmidt, ich habe 5 Kinder und bin seit 2002 Leitung dieser Einrichtung.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig Bewegung für die gesunde Entwicklung von Kindern in jedem Alter ist. Freie Bewegungsentwicklung von klein auf begünstigt eine optimale Verknüpfung beider Gehirnhälften, die die Grundlage für kognitive Leistungen bildet.

Schon Emmi Pikler (ungarische Kinderärztin von 1902-1984) plädierte dafür, Kindern die freie Bewegungsentwicklung zu ermöglichen. Sie gab Kindern so viel Zeit wie sie benötigten, um ihre eigenen Bewegungserfahrungen zu sammeln.

Sie lehnte jegliche Angebot und Hilfestellungen, wie zum Beispiel "an der Hand halten" oder "führen" ab.

Es geht so weit, wenn das Kind die Verantwortung für seine Bewegungsentwicklung übernehmen darf, erwirbt es automatisch die Fähigkeit, die Verantwortung seiner ganzen Entwicklung zu übernehmen.

Das Kind benötigt lediglich Zutrauen und die Möglichkeit sich zu bewegen. Aus diesem Grund haben wir uns im Team für ein gut gestaltetes Außengelände entschieden, das von uns täglich genutzt wird und als unser vierter Gruppenraum gesehen wird. Des Weiteren haben wir einen großzügigen Bewegungsraum der täglich genutzt wird. Und wir haben einen U3-Bereich der den Kindern die freie Bewegungsentwicklung ermöglicht. Kinder lernen durch Bewegung sich und die Welt kennen. Für mich ist es absolut wichtig Kindern selbstbestimmte Bewegungserfahrungen zu ermöglichen.


Rhythmisch - musikalische Früherziehung

Das gesamte Team ist für die "Rhythmisch - musikalische Früherziehung" zuständig. Zur rhythmisch - musikalischen Früherziehung gehören: Singen, Reime, Fingerspiele, Bewegungsspiele, Tanzen und das Kennenlernen und das Spielen mit Orff - Instrumenten.

Rhythmisch - musikalische Früherziehung ist die Verbindung von Musik, Bewegung und Sprache. Diese stehen in engem Wechselspiel und durch Spannung und Entspannung wird ein positives Körpergefühl erzeugt und die gesamte Persönlichkeit des Kindes gestärkt. Die Begegnung mit diesem Schwerpunkt liefert dem Kind viele Sinneswahrnehmungen und eröffnet einen Zugang zu den unterschiedlichen Ausdrucksformen der Gedanken und Emotionen der Kinder.

Die Kinder erleben dabei:

  • Freude an der Aktivität
  • Ihre Stimme als Instrument
  • Körperliche Aufmerksamkeit
  • Die Notwendigkeit zur Konzentration
  • Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper
  • Die Koordination unterschiedlichster Bereiche
  • Mut zum eigenen Handeln

Hier unsere Ziele. die wir damit verfolgen:

  • Aktives Zuhören- als Grundlage für Lernen und Verstehen
  • Kontakt- und Teamfähigkeit - warten lernen, aufeinander zugehen, gemeinsames erleben, Verantwortung übernehmen
  • Stärkung der Fantasie und Kreativität - eigene Ideen einbringen diese musisch gestalten, um den eigenen Wünschen und Sehnsüchten Ausdruck zu geben
  • Förderung der grob- und feinmotorischen Entwicklung und des Körperbewusstseins
  • Zusammenspiel des Atem- und Stimmapparates, Koordination von Beinen Armen und Händen, diese beinhalten: Gesamtspannung des Körpers, Dosierung und Steuerung der Bewegungsenergie, welche sich aktiv gegenseitig beeinflussen.
  • Die Sprachentwicklung wird positiv beeinflusst - Stimmbildung, trainieren der Sprachorgane, Wortschatzerweiterung, Sprechfreude, Dialogfähigkeit,
  • Die kulturelle Einbettung wird gestärkt - kennenlernen und Pflege der eigenen musikalische, Tradition sowie das Kennenlernen und Ausprobieren von musischen Elementen aus anderen Kulturen.
  • Musikalisches Grundwissen erfahren und erweitern - Musikalische Fachausdrücke kennen lernen und anwenden, Erfahrung mit der Notation von Tönen, Instrumente der eigenen und anderer Kulturen kennenlernen, Zusammenhänge von Atmung, Stimme und Aussprache erfahren oder erleben

Diese Ziele sind in vielfältiger Weise in unserer Einrichtung verankert. Möglichkeiten bieten sich in den Vollversammlungen und in den Morgenkreisen. In Kleingruppenarbeit werden Grundelemente wie Lieder, Fingerspiele, Bewegungsspiele und Reime integriert. Und in Einzelaktivitäten werden die Grundelemente mit einbezogen. Des Weiteren begleiten wir Lieder mit Orff - Instrumenten, vertonen Geschichten. Bei vielen Gelegenheiten werden sie getanzt, gespielt und aufgeführt. Wir bieten ein vielfältiges Angebot von rhythmisch - musikalischer Erziehung in unserer Einrichtung.


Ernährung

Ich heiße Ramona Bingel und arbeite seit 2002 als Erzieherin im Kindergarten Himmelstürmer. Mein Schwerpunkt im Kindergarten ist gesunde, abwechslungsreiche Ernährung.

Ein Qualitätsmerkmal in unserer Einrichtung ist die gesunde Ernährung die selbstverständlich in den Tagesablauf integriert wird. Wir beginnen den Tag mit einem abwechslungsreichen, gesunden Frühstücksbuffet, das wir täglich frisch mit den Kindern zubereiten. Die Kinder erhalten ein kindgerechtes, schmackhaftes und abwechslungsreiches Frühstück, das auch kulturelle Unterschiede berücksichtigt. Wir möchten den Kindern die Vielfalt von Lebensmitteln näherbringen und damit ein gesundes Essverhalten fördern. Sowohl der Umgang mit, als auch der Genuss von Lebensmitteln sind Erlebnisse, die wir erfahren und erlebbar werden lassen wollen. In Projekten wird dieses Thema intensiviert und verstärkt. Zubereiten von verschiedenen Speisen fängt mit dem erarbeiten der Rezepte an. Was wollen wir kochen? Das gemeinsame Einkaufen bis hin zum Zubereiten der verschiedenen Speisen, Tisch decken essen mit Messer und Gabel fördert die Selbstständigkeit. Selbst die jüngsten helfen eifrig mit. Damit die Kinder schon möglichst früh lernen Verantwortung für das eigene Essverhalten zu entwickeln ist es wichtig, dass sie an den Entscheidungen und Tätigkeiten rund ums Essen beteiligt werden. Die Kinder sollen bei der Zubereitung des Essens, beim Tischdecken, dem Serviettenfalten, beim Tisch abräumen, dem ein- und ausräumen der Spülmaschine mithelfen. Ganz wichtig ist das richtige portionieren der Mahlzeiten um somit eine bewusste Wahrnehmung für das eigene Hunger- und Sättigungsgefühl zu bekommen. Das kennen lernen von unbekannten Speisen ermöglicht der "Probierlöffel." Selbst den kleinsten macht das Mithelfen in der Küche schon sehr viel Spaß und aus diesem Grund können sich die Kinder bei uns selber nehmen und kein Teller muss leergegessen werden. Kochen und backen sind sinnliche und ganzheitliche Erlebnisse. Sie sprechen alle Bereiche der Entwicklung an.


Eingewöhnungsphase

Mein Name ist Maria Rau ich bin verheiratet habe 2 Kinder und bin seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst tätig. Mein Anliegen ist es die Eingewöhnungsphase so einfach wie möglich, für Eltern und Kinder zu gestalten.

Der Übergang aus der Familie in den Kindergarten bedeutet für jedes Kind eine große Herausforderung, für sich an eine neue Umgebung zu gewöhnen und Beziehungen zu Personen aufzubauen. Dazu sind Kleinkinder grundsätzlich in der Lage, jedoch brauchen sie am Anfang mehr Unterstützung und Begleitung durch eine Bezugsperson. In unserer Einrichtung begleitet eine Bezugsperson (Mutter oder Vater) in der ersten Woche ihr Kind. Es ist wichtig, dass das Kind spürt das die Bezugsperson für es da ist, und sich in seiner Nähe aufhält. Die Kinder erleben die Eingewöhnung dadurch angstfreier, sie bauen schneller Kontakt zur Erzieherin auf und können sich nach Bedarf bei der Bezugsperson rückversichern. Je nach Verhalten des Kindes kann die weitere Gestaltung und Dauer der Eingewöhnung individuell abgesprochen werden. Nach der Verabschiedung des Kindes, verläßt die Mutter den Kindergarten für kurze Zeit, bleibt jedoch erreichbar. Diese Zeiten verlängern sich konstant. Wir bitten darauf zu achten, dass der Kindergartenstart nicht zeitgleich mit dem Wiedereinstieg der Mutter ins Berufsleben stattfindet, da sonst die Eingewöhnung unter Zeitdruck geschieht und eine gestresste Mutter das Kind verunsichert. Erfahrungsgemäß benötigen Kinder unter 3 Jahren eine längere Eingewöhnungsphase, wir empfehlen ca. zwei Wochen, ebenso helfen Kuscheltiere und Schnuller als Übergangsobjekte und geben dem Kind Sicherheit.

Diese Eingewöhnungszeiten sind Erfahrungswerte die sich bewährt haben, um Kindern einen sicheren Start zu ermöglichen.

Trotz allem kommt es zum Trennungsschmerz wenn die Bezugsperson sich verabschiedet, und das Kind das erste mal alleine in der Einrichtung bleibt. Aus unserer Erfahrung heraus, lassen sich die Kinder nach einer kontinuierlichen Eingewöhnungsphase, sehr schnell beruhigen. Falls dies nicht der Fall wäre, würden wir sie anrufen.


Bindungsebene zum einzelnen Kind

Mein Name ist Sabrina Leibelt. Ich bin seit 2002 staatlich anerkannte Erzieherin und seit 2007 bei der Stadt Nidda beschäftigt. Ich bin verheiratet und habe 2 Kinder.

Meine Schwerpunkt im Kindergarten Himmelstürmer ist die Bindungsebene zum einzelnen Kind.

Das heißt jedes Kind muss eine gute Bindung zur Erzieherin aufbauen können, damit es sich in der Einrichtung wohlfühlt und sich von den Eltern lösen kann. Erst wenn ein Kind sich sicher gebunden fühlt kann es sich gut und wertvoll weiter entwickeln.

Die wichtigste Phase ist die Eingewöhnung. Kinder ab ihrem dritten Lebensjahr werden in das offene System eingewöhnt. Ich nehme Kontakt zu Ihrem Kind auf und werde es intensiv begleiten. So lange bis es sich von alleine lösen kann und Kontakte und Freundschaften knüpft.

Im U-3 Bereich schaue ich öfters mal rein und knüpfe Kontakte zu den Jüngsten. Die U-3 Kinder haben sich bereits zur U-3 Erzieherin sicher gebunden. Meine Kontaktaufnahme hier ist wichtig, damit Ihr Kind, wenn es das dritte Lebensjahr erreicht hat und die Gruppe wechseln wird, auch hier eine Bezugsperson hat.


Kreativ

Mein Name ist Antja Leckhardt, ich bin Erzieherin und seit 2000 bei der Stadt Nidda beschäftigt. Ich bin verheiratet und habe 2 Kinder.

Mein Schwerpunkt ist das kreative Gestalten. Kinder verfügen über einen großen Schatz an Kreativität. Durch ihre Offenheit und Spontanität haben sie die besten Voraussetzungen zur Entfaltung dieser Fähigkeit. Deswegen sollten Kinder möglichst früh, in der Entwicklung ihrer Kreativität unterstützt und gefördert werden. Dies wird ermöglicht durch Malen, bauen, Verkleiden, Rollenspiele, etc.

Bedingt dadurch entwickeln Kinder eine bessere Handlungsplanung. Im Kindergarten kann dies an verschiedenen Orten stattfinden. Zum Beispiel an der Staffelei; stehend kreativ gestalten; auf dem Bauch liegend oder am Tisch sitzend.

Jedes entstandene Kunstwerk ist ein Erfolgserlebnis. Wenn Eltern die Werke ihrer Kinder anerkennen, unterstützen sie dadurch maßgeblich die Entwicklung des Selbstbewusstseins ihrer Kinder. Auch wenn es für uns nur Striche und Punkte sind, ist es für das Kind ein Kunstwerk. Ich möchte die Kinder dabei unterstützen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vertiefen und auszubauen. Sie sollen dadurch ihrer Fantasie freien Lauf lassen und ihre eigene Kreativität entdecken!


Elternabend.ppt