Eine Erfahrung der Ästhetik

Gedanke

Mit Freude bei der Arbeit sein

Etwas in Strenge anzunehmen und mit Güte weiterzugeben, das lässt unser Wesen so erscheinen, wie es in Wahrheit ist. Der Istzustand des Gegebenen ist, wie ich auch bin. Da möchte ich es nicht belassen haben, wie es gewesen ist. Mit einiger eigenen Freude gehe ich das Gute an und forme etwas damit aus. Da erhält manches einen guten Wert davon, was ich da leiste. So gebe ich es dann weiter, wenn es zur Situation gepasst hat. Eine solche kann ich niemals herbeiführen. Was ich aber leisten kann, das wird das erzeugen eines Werks sein. Da mache ich das alles gerne.

Manches davon brauche ich für mich, anderes habe ich jedoch nicht mehr benötigt. Da kann ich es weitergeben, ohne dass mich das später reuen muss. Doch das Meiste teile ich digital, ohne dass ich es als ein Material herstelle oder als ein solches weitergebe. Wer meine Werkschau genauer angesehen hat, der wird es vielleicht festgestellt haben, dass vieles davon downloadbar ist. Ob die Nutzer meiner Seiten die Werke für sich herunterziehen, das würde ich nicht sagen können. Ich habe es schlichtweg nicht mitbekommen.

Da hoffe ich darauf, dass etwas Gutes damit angefangen wird. Meine Kunstsache soll den anderen Menschen etwas von meiner eigenen Freude am Leben vermitteln, auf dass auch sie ein solches Licht erkennen werden. Im Anschein des Verborgenen liegt doch schließlich manches Geheimnis begründet.

Idee

Eine Gemeinschaft der Menschen

Der Mensch soll sich mit seinem Leben auskennen. So erfährt man eine Geschichte. In ihr kommt er mit anderen Menschen in Berührung. Das macht ihm etwas aus. Da zieht man seine Schlüsse deswegen.

Um ein erstes Regulativ für ein solches Zusammensein zu finden, wie es gegeben ist, glauben wir es, dass jedem das Gleiche zugestanden hat. Doch das Leben hat es zuweilen anders bei uns bestimmt. Man hat es sich nicht so gewünscht.

Das hat noch keiner Gemeinschaft ihren Sinn verliehen, dass der Gute das Gleiche wie der Schlechte erhält. Aber der Sachverhalt, dass alle miteinander streiten, wer denn besser sei, hat auch noch keinen Frieden hergestellt. Da gehen manche mit vollen Händen davon. Dabei wird das alles allein nur ein Mist sein, was dadurch gegeben ist. Niemand wird davon glücklich.

Idee

Eine Kunstsache und ihr Sinn

Mit unseren Händen bilden wir etwas, wenn wir uns ans Werk gemacht haben und etwas schaffen. Aus dem vorhandenen Material entsteht es. Die einfachen Formen, welche uns entsprechen, sollen erste Beispiele dafür sein, wie wir die Dinge auffassen. Da gewahren wir den Sinn einer Ordnung. Das Werk entsteht gemäß unserem gewöhnlichen Verhalten. Was wir freisetzen, wird ein Motiv sein, wie es uns auch sonst im Lebensalltag bewegt hat. Da gewahren wir eine Wahrheit über uns und erkennen es gut, ob diese für andere bekannt werden darf. Manches haben wir gerade darum verworfen, weil es echt gewesen ist.

Da setzen wir uns mit uns selbst auseinander. Wie geht das an? Welchen Weg möchten wir im Leben beschreiten? Reicht unsere Moral dazu aus, um den schwierigen Weg eines Kunstschaffenden zu begehen? - Wir kennen ja bereits solche Entbehrungen, wie sie dieser mit sich bringt. Manche Durststrecke haben wir außerdem schon erfahren, um es gut genug wissen zu können, was das bedeutet.

Nun haben wir es gesagt und so soll es auch wahr sein. Einen solchen Weg gehen wir jedesmal in den Gedanken, wenn wir uns an die Arbeit machen und uns zum eigenen Werkschaffen bekennen. Darum wird das Leben so schwer sein. Zu unserer Freude erhalten wir im Gegenzug manchen Gedanken von Gewicht. Da erkennen wir an diesem Spiel dessen Gesetzmäßigkeit. Wie soll es auch wahr sein können, dass man sich eine gewisse Qualität erarbeitet, ohne dass das uns Menschen zeichnen wird?

Da haben wir das Werk als gut erkannt und es fürwahr angenommen. Was es da mit uns macht, bestimmen wir durch dessen Gestaltung. Da wird es eine Offenlegung der Wahrheit unseres Wirkens sein. Genauso, wie uns diese Tätigkeit gezeichnet hat, haben wir die Gabe dazu erlangt, das wiederzugeben. Manches ist somit daran schon manifest.

Ein Zuckerschlecken wird es da sein, dass wir nicht dafür geachtet worden sind. Einem solchen Vergnügen setzt man sich dennoch aus und geht offensiv dabei vor, indem man Text um Text etwas dazu aufschreibt und die entsprechenden Bilder herstellt. Was wir da gemacht haben, das soll uns formen.

Somit sind wir zu den ersten Gedanken und Ideen eines Werkers gekommen und setzen das als 'Gedankenprotokoll' auf. Da kann es gesehen und wahrgenommen werden. Wie es das Schicksal will, haben wir allein nur jenen Einfluss auf unser Dasein, dass wir es hinnehmen können, wie es ist, und glücklich damit sind. Es soll dabei durch die eigene Betätigung etwas freigesetzt werden, was es gibt. Da finden sich die Motive von sich aus. Das Leben hat sie uns beschert.

So ist schon manches wahr geworden und auch etwas entstanden. Daran können wir uns später bei der Erstellung weiterer Werke wiederum erinnern und mitunter sogar darüber schmunzeln, was wir gemeistert haben, weil es endlich vorbei ist damit.

Da gehen wir wieder und wieder gegen den Verzehr unserer moralischen Einstellung an und schöpfen Werke, was das Zeug hält. Manches geschieht spontan, anderes haben wir uns zuvor gut überlegt. Da gewinnen wir Kenntnisse dazu, was unser Dasein ausmacht. Getreu dieses Fundus eigener Art leisten wir das alles, wie es bestehen soll und auch bestehen kann. Dadurch erhalten wir eine Orientierung im Leben, dass wir so beständig darin sind, uns zu behaupten. Es soll keiner sagen können, dass wir es nicht versucht haben, einer solchen Sache Herr zu werden, wie sie das eigene Dasein von sich aus mit sich gebracht hat.

Gedanke

Lebensglück und Philosophie des Menschen

Der Mensch hat etwas im Besitze, mit was er etwas Gutes anfangen soll. Da mache er es einmal, was er kann, und leiste so etwas, was auch wirklich von jemandem anderen gebraucht wird. Auf diese Weise sollen wir dienstbar sein, dass wir unser Bestes dazu geben, wenn wir arbeiten.

Die Fragestellung, ob man uns bestellt hat oder ob wir uns aufgedrängt haben, wird für manchen von Bedeutung sein. Da verschafft er uns manchen Nachteil dadurch, dass er den Wert unserer Bemühungen herabnötigt. Doch wie soll das uns recht sein können? - Wir haben doch schließlich auch einen eigentlichen Bedarf zu leisten und bedürfen darum eines Broterwerbs. Da wird das Dasein bitter, wenn wir von Tag zu Tag uns durchkämpfen müssen, weil das Geld nicht für das tägliche Brot gereicht hat.

Was erwartet man von uns? Sollen wir noch mehr dorthinein investieren? Wer wird uns das vergelten?

Da sind wir mitunter schon sauer gewesen, weil man uns in eine Ecke gestellt hat, wo kaum Licht zu finden gewesen ist. Mit Eselsohren sind wir dabei versehen worden. Da haben alle lauthals gelacht, wenn sie uns angesehen haben.

Doch ich bleibe dabei. Der Mensch hat etwas zu eigen, mit was er etwas Gutes anfangen möchte. Ich mache, was ich kann und leiste so etwas, das zumindest von mir dafür geachtet wird, was es ist. Auf diese Weise bin ich gegenüber mir selbst dienstbar geblieben, habe stets das Beste dazu gegeben, wenn ich gearbeitet habe. Da frage ich mich die nun folgende Sache. Aus welchem Grund rennen die Menschen an meinen Werken vorbei und bleiben allein nur bei den Werken jener stehen, welche etwas tun, was ihnen besser gefallen hat?

Wohlgefällig sind meine Werke kaum, weil ich sie selten dazu getrimmt habe. Da wird zwar manches vielleicht schön davon sein, was ich einmal gestaltet habe, aber im Grunde enthalten alle meine Bilder, ja alles was ich herstelle, etwas von mir, von meinem Leben und von dem mir zuteil gewordenen Glück. Da verstehe ich es, dass die Leute das verachten. Schließlich gehen die Meisten davon ja auch selbst mit ihrem eigentlichen Lebensglück respektlos um. Was soll ihnen da überhaupt erst dasjenige eines Anderen gelten?

Impuls

Den eigenen Gedanken erhalten

Generell gesprochen, soll der Mensch sein eigenes Hab und Gut während seines Daseins für die Seinigen und sich erhalten, auf dass er nicht in irgendwelche Notlagen geraten würde. Da kommt er dazu, etwas für sich zu gewinnen, wenn es ihm gut ergangen ist. In solchen Momenten, zu denen ihm ein Verlust eigener Güter zuteilwird, lernt er seine Lektionen. Da erkennt er es wahrscheinlich, was er falsch gemacht hat, und kann sich verbessern.

Keiner hat es ihm aufgetragen, dass er für sich sorgen soll, und doch macht er das wahr. Da baut er sich ein eigentliches Besitztum auf. Zu Anfangs ist das alles klein und beschaulich gewesen. Da hat man auf ihn herabgesehen wegen seiner Bemühungen um solch unbedeutende Dinge. Das hat er hingenommen. Aber es hat ja auch keinen anderen Ausweg dafür gegeben.

Da ist mit der Zeit manche Beklemmung bei ihm entstanden, weil sein Gutes nicht prosperiert hat. Hat er auch tagein, tagaus daran gesessen und etwas erwirkt, so ist er doch des Abends unerfüllt dagesessen. Da ist er allein geblieben und hat keinen gehabt. Außer seinen wenig geordneten Gedanken hat ihm nichts zugestanden und so ist er mit einem solchen bedenklichen Zustand in der Nacht im Bett gelegen. Da hat er viel wüstes Zeug geträumt und auch darunter gelitten.

Am Morgen des jeweiligen Folgetags hat er es dann gesehen, was ihm das alles ausmacht. Doch es hat alles nichts geholfen. Da hat er sich so bald als möglich aufgerappelt und mit seinem Tagwerk begonnen. Es ist das gleiche gewesen wie schon des Tags zuvor. So sind seine Lebensjahre bald vergangen und manche Lebenszeit ist verstrichen.

Da hat er sich einen Moment lang hingesetzt und das alles gewahrt. Mit großer Sorge ist es ihm gewahr gewesen, welchen Verlauf sein Leben doch genommen hat. Da ist ihm dieser Gedanke an sein Leben erst einmal wichtig gewesen. Da hat er ihn betrachtet und sich dazu ihm von allen Seiten zugeneigt. Wie ein Kleinod ist der Gedanke da von ihm behandelt worden. Doch es ist, wie es ist. Die bisherigen Zeiten sind verstrichen. Genauso tun sie es jetzt. Da hat er sich wieder ans Werk gemacht und einen weiteren Faden gesponnen.

Von Zeit zu Zeit ist ihm da der bekannte Gedanke wieder in Erinnerung gekommen. Da hat er ihn genommen, wie er gewesen ist. Mit fleißigen Händen ist er da bei Werke damit umgegangen und hat es sich beschaut, was er da tut. So ist bald etwas Gutes entstanden, weil er sich seiner Sache wieder gewidmet hat. Da hat er es gesehen, dass es etwas damit wird.

So ist er zu einem Grundsatz für sein Werkschaffen gekommen. Der eigene Gedanke hat einen Wert. Schließlich soll es doch ausreichend zu berücksichtigen sein, was uns Menschen durch die Gedanken eingegeben ist. Da geht man damit um. Das will man ja auch so haben.

So entstehen unsere Güter wegen der Sorgfalt, die wir in unseren Gedanken walten lassen. Damit geht man um, dass man sich eh dazu bedenken wird, was für uns Bedeutung erfährt. Das hat sich noch keiner ausgesucht, was er für Probleme und Schwierigkeiten mit dem Leben und Dasein als Mensch haben wird. Da ziehen wir es vor, das auf uns zu nehmen und es zeitnah zu erkennen, was wirklich zu tun wäre, auf dass sich wenigstens nichts bei uns verschlechtern müsste. Da ziehen wir manchen Nutzen daraus, dass wir es ernst damit gemeint haben, wenn wir unsere Probleme angegangen sind. Da hat es sich bald schon herausgestellt, zu was wir begabt sind.

Idee

Es soll so für wahr anzunehmen sein, dass der Geist eines Menschen stets die Ursache seiner Kraft gewesen ist. Da möchten wir einen solchen für den Menschen anerkennen.

Impuls

Allein nur das, was ausgereicht hat, ist auch genug gewesen.

Dokumentation

Eine Wirklichkeit

Sprachgestaltung wäre mein Metiers. Ich bin dabei, die Dinge meines Daseins als Mensch so gut, klar und richtig zu benennen, wie ich das gerade jetzt kann. Dazu wende ich gewöhnliche Formen an. Zudem bespreche ich das Gegebene nach Möglichkeit in einer einheitlichen Sprache. So lässt sich die eigentliche Trivialität davon erhalten. Das soll mir etwas dabei helfen, klare sprachliche Strukturen zu erzeugen. Solche werden hernach zu lesen sein. Da muss ich sie zu korrigieren verstehen. Wie einfach wird das sein, wenn der Gehalt meiner Aussagen mir auch wirklich eingeleuchtet hat.

Da ich meine Schriften durchweg nach einem einheitlichen Schema erstelle, fungieren manche Texte aus meiner Feder bereits als Beispiele für mein weiteres Arbeiten daran. Dazu kann ich diese gut verwenden. Ich brauche sie lediglich zu lesen, um mich auf solche Begebenheiten einzustimmen, wie sie damit verbunden sind.

Es sollen sich nach und nach bei der Arbeitsverrichtung die eigenen Texte inhaltlich von mir verbessern lassen. Doch zuerst gilt es diese zu vervollständigen. Da merze ich Fehlerart um Fehlerart jene eigentlichen Unrichtigkeiten aus, welche meinem Werk noch innewohnen. Die angebliche Vielfältigkeit jener Aspekte der Sprache reduziere ich dazu, wo ich das kann, auf eine eigentlich erforderliche Summe. Darüber hinaus habe ich keiner zusätzlichen Varianten davon zur Bestimmung meiner Gedanken und Ideen bedurft. Ein Ziel bei der Erstellung dieser Texte wäre es, jene Endlichkeit der von mir beschriebenen Dinge zu gewahren und einzuhalten. Da werde ich meine Schriften wahrscheinlich einmal zu komplettieren wissen, falls es etwas Mögliches sein wird.

Ich schreibe also solche Texte, welche auf meine eigene Arbeitsverrichtung Bezug nehmen. Das hat Methode. Die dabei verwendeten Vokabeln gehören zu meiner Sprache genauso dazu, wie die dabei zu bedenkenden Inhalte zu meinem Leben gehören. Was an meinem sicherlich beschränkten Kosmos seinen Anteil hat, das möchte ich auch gemäß der eigenen Mittel aufgreifen dürfen. Dazu benenne ich es so eingehend, wie das hier geschieht. Es möchte sich so ein Gefüge aus Gedanken und Ideen ergeben. Einem solchen verleihe ich die Bezeichnung 'Matrix'. Aus Gründen der besseren Anschaulichkeit bezeichne ich die Matrix zuweilen aber auch als das 'Mandala' meines Lebens oder meines Herzens. So soll man es sich vorstellen, dass es wie ein gezeichnetes Bild, bestehend aus klaren Formen ist. Im Grunde aber ist es ein Gewebe.

Ich gehe gerne mit elementaren Gegebenheiten um. Die grammatikalischen Zustände meiner Schriften versuche ich zu vereinheitlichen. Dazu lote ich meine Texte aus und bestimme deren Struktur. Ich weiß, dass ich wahrscheinlich über jegliche Thematik des Menschendaseins einen regelrechten Unfug schreiben kann, aber das würde nicht in meinem Sinn sein, so etwas auszuprobieren. Ich möchte mich nicht auf ein eigentliches Glatteis führen. Darum bräuchte ich nicht von allem zu schreiben, was sich in meinem Leben schon getan hat. Das erkenne ich eh an. So ist es gekommen, dass ich mich auf einige wenige Topics beschränkt habe, als ich zu Werk gegangen bin und etwas aufgeschrieben habe. Inzwischen ist da etwas mit Substanz und Ordnung in einem gewissen Rahmen entstanden, welchen ich als eine Vorgabe für mich anerkenne.

Das Ganze meines Daseins macht das Eigentliche aus, von was ich gerne schreiben möchte. Doch die Leiter zu solchen Himmeln würde jetzt noch nicht gebaut oder gefunden sein. Da setze ich viel lieber auf die Verrichtung einfacher Korrekturen des bestehenden Textmaterials, wie auch auf eine Lesung der Schriften. Was ich da schon so alles beleuchtet habe, das ist viel. Es ist von einer üppigen Art, wenngleich es eine eigentliche Miniatur sein soll.

Meine Texte habe ich nicht ohne Grund erstellt. Schließlich nutze ich die Dinge doch auch zur Einnahme von Haltungen, etwa der einer Kontemplation. Bei meiner Andacht an die mir bekannte Ordnung des Daseins tritt eine solche zuweilen für mich in Kraft, was mich schon manches Mal erfreut hat. Da sehe ich die Dinge ihrem Anschein nach an und kann etwas dazu bedenken. Das leere Glas wird von mir dabei genauso beschaut wie das volle. Die gute Idee beleuchte ich mit demselben Licht wie die schlechte. Mein Grundsatz dabei ist der von einer Gleichwertigkeit wahrer Begebenheiten. So finde ich zur Wurzel einer Wahrheit. Das Nebeneinander der Wahrheiten und Ordnungen hat sich gerade nicht gegenseitig aufgehoben, wenn es Gültigkeit besitzt. Im Gegenteil dazu ist es so, dass sich die Wahrheiten genauso wie die Ordnungen ergänzt haben, ohne sich dabei zu überschneiden. So habe ich es für gut befunden, was ich erkannt habe. Etwas, das erscheint und auf das der Sachverhalt zutrifft, bezeichne ich als wahr, gut und richtig. Auch das sollen voneinander unabhängige Größenordnungen meiner Sprachgestaltung sein. Sie spannen einen Kosmos gedanklich auf, wie er für mich auftritt und vorkommt. Da kann ich ihn mir vorstellen.

Meine Texte möchten unterdessen auf die etwaige Leserschaft recht trocken einwirken, ja sie würden nicht einmal einfach zu verstehen sein. Das kann ich mir denken. Es soll das allhier vertretene Gedankengut aber auch eine mit der Ernsthaftigkeit und der Gewissenhaftigkeit eines Arbeiters verfasste Orientierung sein, welche für die heute besehene Zukunft unseres Daseins etwas möglich macht. Ich bemühe mich, bei der Erstellung meiner Schriften keine Stimmungswechsel zu forcieren, kann es aber kaum ausschließen, dass solche doch vorkommen. Am bereits verfassten Text hangle ich mich entlang und praktiziere so mein Selbststudium der Sprachgestaltung. Es dient mir zu einer Erlangung von einer eigentlich innerlich erscheinenden Orientierung, ja von einer bei mir vorkommenden Ordnung. Meine Dinge haben eine gewisse Güte, welche ich besehe, und die der Maßstab für kommende Gedanken bei mir sein soll. Damit möchte ich zufrieden sein.

Eine Lesung meiner Texte erfolgt durch mich entsprechend meines Verständnisses für die zum jetzigen Moment bei mir stattfindenden Regungen. Da habe ich eine Stimmung, wie sie bei mir aufgekeimt ist, gerade nicht unterdrückt. Immer wieder nehme ich zu ihr Stellung und beziehe mich so auf eine eigentliche Lebendigkeit von mir. Manche der tatsächlich bei mir vorhandenen eigenen Frequenzen an Bewegungen, Formen und Pulsen haben dabei etwas dazu beigetragen, dass ich bis hierher bereits gelangt bin. Sie verkörpern meinen Antrieb. In einer eigentlichen Variation treten sie zeitweise auf und können mich so innerhalb von meinen Wegkreisen führen. Der von mir begangene Weg ist zurecht so gewählt. Es soll ein unverkürzter Weg sein.

Wege werden abgekürzt, indem man diese plant. Das bezeichnet man als Strukturierung. Entsprechend des Gegebenen der Welt orientiert sich der Mensch an Aufrisslinien und Schattenwürfen, was das Gleiche sein wird. Da kann er sich dessen sicher sein, was er tut, weil das nichts sein würde. Eine Realität des Nichtigen tritt da zum Vorschein und ist bar einer jeden Kraft. Da kann man sie beherrschen.

So, wie die Welt gerade auf mich eingewirkt hat, kommt sie mir auch vor. Da wird der Schatten etwas sein, was schöne schwarze Linien auf den Plan zeichnet. Einem Abstrich der Natur gleicht da das vorgestellte Bild. Was soll dadurch anderes zu gewinnen sein als die bloße Leere? Von was aber wird man sich lösen müssen, um eine solche zu verwirklichen? Würde das nichts von Wert sein, was wir dazu aufzugeben haben? - Damit bin ich ehrlich zu Ihnen, wenn ich zugebe, dass ich wenig davon halte, eine Realität der Wirklichkeit des Menschendaseins überzuordnen. Das sind vielleicht alles allein nur Spinnereien, welche eigentlich kaum zu etwas taugen können. Das soll es sein, was ich da zum Besten dazugebe, aber ich finde, dass auch so etwas gesagt gehört. Da können wir uns ein Bild davon machen, was diese besagen, und sie annehmen oder verwerfen, wie wir das gerade brauchen.

Spreche ich meine geschriebenen Texte auch zuweilen mit eigener Stimme, so höre ich mir diese doch auch gerne in der Art einer Lesung an. Dafür gibt es heutzutage manche passable Software. Damit kommt man in den Genuss solcher Hörtexte. Wiederkehrend bin ich dabei schon eingeschlafen, wenn ich diesen gelauscht habe. Sind meine Schriften dann aber endlich gut genug dazu geeignet, um sie anzubringen, dann tut es mir auch gut, sie zu hören. Da verspüre ich es dann so eindringlich, wie es für mich gegeben ist, dass sich dabei im Nachgang schon so mancher schöne Moment eines eigentlichen Bedenkens für mich aufgetan hat.

Topic

Eine Erfahrung der Ästhetik

Die Kenntnisnahme jener gerade gültigen Version der Schriften aus meiner Feder lehrt es mich nach und nach meine eigenen Dinge zu bedenken. So habe ich zu mir finden können. Während ich dagesessen und etwas Eigenes gelesen habe, ist das mir so geschehen.

Ich betreibe bei Werk aktuell einen Aufbau meiner kognitiven und mnemonischen Fertigkeiten. Dank einer Auswahl gewisser Worte und einer Bestimmung deren Gebrauchs soll mir das gelingen.

Eine Gelegenheit zur eigenen Orientierung gibt es da auch für mich. Jene schwierigen Zeiten meiner Jugend und Adoleszenz sind lange unverstanden geblieben, obwohl diese bedeutend für mich sind. Das Erleben einer Phase der großen Zerwürfnisse danach hat das nicht leichter gemacht, mit den Erinnerungen daran gut umzugehen, wer ich einmal gewesen bin. Was mich dabei ausgemacht hat, das ist oftmals nicht zur Geltung gekommen. So hat es mein Lebensglück nicht mitbestimmt.

Im Grunde hole ich das alles aus der Versenkung hervor, wenn ich im Jargon meiner Jugendzeit von mir schreibe. So stelle ich das Erinnerte dar. Dadurch soll ein Wert davon auch für Außenstehende ersichtlich sein.

Eigentlich glaube ich an eine Gutartigkeit des Menschen. Mit ihr setze ich mich, menschlich gesehen, gleich. Das wird eine der wesentlichen Voraussetzungen für meine Arbeitsverrichtung als Kunstschaffender sein, dass ich etwas auf mich halte.

Sprachgestaltung

Der Umgang mit einer Sprache

Visuell begabte Menschen stellen sich gerne einmal etwas vor. Doch nicht jeder würde gleichermaßen wie diese gut dazu veranlagt sein, sich entsprechende Bilder vor Augen zu führen, wie das dazu erforderlich sein wird. Man muss solche schon gekannt haben, um das tun zu können. Nicht jeder würde ein erforderliches Vermögen dazu bereits besitzen, um so visionär arbeiten zu können.

Mir ist solch ein Zugang zum Vorstellungsvermögen dessen, was andere Menschen ausdrücken, manchmal verwehrt geblieben. Vielfach stelle ich die gleichen Dinge anders dar. Darum würde es mir nicht zu jeder Zeit möglich sein, ihnen zu folgen.

Aber auch ich erfreue mich eigentlicher innerer Bilder. Eine solche Bebilderung meiner Innenwelt wird von mir bewahrt. Da lasse ich praktisch niemanden darangehen. Genauso, wie ich die Bilder bei mir behalte, möchte ich auch von meinen Mitmenschen damit in Ruhe gelassen werden, was die sich vorgestellt haben.

Das wird auch eine Freiheit sein. Zumindest wird es eine Art der Solidität sein, was daraus resultiert. Meine Innenschau findet derweil statt.

Welchen Zugang habe ich zur Innenwelt von mir gefunden und wie habe ich es wahrgenommen, dass er bei mir besteht? - Nun, ein großartiger Ausgangspunkt ist jener dafür gewesen, zu dem ich eine gewisse Leere an mir erkannt habe. Damit habe ich inzwischen gut umzugehen gelernt, dass eine solche von Zeit zu Zeit bei mir vorkommt.

Ich habe die Leere als Stille erkannt und ihr die Bedeutung einer Ursache zugeordnet. Ohne eine solche Stille wird es unmöglich sein, etwas differenziert wahrzunehmen. Man würde nichts davon verstehen können, was da an Klängen und Bildern vor dem geistigen Auge erscheinen möchte, wenn alles zugleich aufgetreten ist. Dann wird das einer Kakophonie gleichkommen. Nichts daran würde eindeutig aufzufassen sein. Darum bin ich mit der innerlich erfahrenen Stille sehr zufrieden.

Wie ist es dazu gekommen, dass meine Vorstellungswelt so befreit von allem Andersartigen geworden ist? - Nun, zu vielen Momenten meines Lebens habe ich mir Gedanken gemacht. Sie habe ich durch eine Notiz davon in Form gebracht. Da ist eine gewisse Klarheit bei mir entstanden. Eine solche hat mehr und mehr Besitz von meiner inneren Erlebniswelt genommen. Im Grunde sind meine Dinge da geklärt gewesen und mir auch so erschienen. Da sind diese mir auch nicht mehr so dringlich vorgekommen. Der Geist hat da endlich Ruhe gegeben. Eine Stille ist eingetreten und hat mir diese innere Vision einer eigentlichen Reinheit oder Befreiung ermöglicht.

Ohne Hast und Eile habe ich zu der Zeit das eigene Denken zu beobachten begonnen. Mancher arbeitsame Moment ist dadurch entstanden, vieles habe ich deswegen freisetzen können. Da habe ich es sogleich, also stante pede in Angriff genommen, was mich an Ideen beaufschlagt hat. So bin ich dazu gekommen, meine Dinge sofort zu leisten, wann immer sie bei mir aufgekommen sind. Danach ist dann bald wieder Stille in meinen Gedanken eingetreten.

Das ist mir alles nicht unrecht gewesen. Ich habe es so immerhin gelernt, etwas anzunehmen, das von mir aus erschienen ist. Meine Fähigkeit zur Akzeptanz meiner eigenen Persönlichkeit ist dadurch gestärkt worden.

Was mir auch weitergeholfen hat, ist der Umstand gewesen, dass ich von einem reparablen 'System der Dinge' ausgegangen bin. Ich habe mich immer wieder mit etwas Gutem, Wahrem und Rechtem gleichgesetzt. So habe ich meine Texte normieren können. Manches opulente Wort ist dadurch bedingt deutlich als ein solches erschienen und hat da von mir ausgemerzt werden können. Versteigen möchte ich mich mit meinen Schriften nämlich keineswegs.

Viele der kleinen Glücksumstände, welche ich als Sprachgestalter erfahren habe, sind dadurch hervorgerufen worden, dass mir etwas klargeworden ist. Da habe ich manche Dinge endlich miteinander zu fügen gewusst. Sprachliche Fertigkeiten habe ich mir unterdessen auch erworben. Eine Korrektur meiner Schriften fällt mir darum zunehmend leichter. Das Procedere dabei ist mir bekannt. Ich bin es gewohnt.

Bei der Korrektur meiner Schriften achte ich vornehmlich auf den sprachlichen Fluss der Worte. Der gegebene Ablauf jener einem Text enthaltenen Gedanken und Ideen soll in einer schlüssigen Art stattfinden. So führt mich die Aufgabe der Erstellung des 'Baukastens' mittlerweile etwas an einen Abschluss der einzelnen Textgruppen davon heran. Da kann ich die Inhalte endlich annehmen oder für annehmbar erklären. Aus meiner Sicht sind die ersten Texte davon schon so gut ausgearbeitet, dass diese vorgezeigt werden können. Ihr Gehalt tritt klar vernehmbar in Erscheinung.

Gedanke

Ausgebliebene Manipulation

Den Gegebenheiten der Welt entsprechend soll man das auffassen, was uns im Leben bedingt und danach im Alltag handeln. Dabei wird etwas Gutes wahr. Wir möchten uns daran gewöhnen, wie es ist, was da vorkommt und erscheint. Wie gut wird es da sein, wenn die Dinge verlässlich bleiben.

Es soll eine der Erforderlichkeiten des Daseins sein, dass wir uns zurechtfinden. Damit haben wir umzugehen, wie uns das Leben vorkommt. Wir können darin richtig liegen oder auch verkehrt gelegen haben, wenn wir es bestimmen, was uns das alles ausmacht.

Eine Regelung für den Sachverhalt möchte ich hier nun benennen, welche uns vielleicht weiterhelfen wird. Wann immer wir etwas nicht eindeutig zu bestimmen gewusst haben, sollte es auch nicht das Richtige für uns sein. Da wird es uns bald klar sein, was denn wirklich gegeben ist. Ob das solchermaßen für wahr Befundene dann zu einer Erledigung der Aufgaben des Lebens ausreichen wird, das soll dahingestellt sein. Mehr würden wir nicht zur Verfügung haben. Das muss uns darum ausreichen.

Ein Geschick des Menschen wird auch eines im Umgang mit den gegebenen Mitteln sein. Was wir für uns zu eigen haben, das dürfen wir getrost für die eigene Sache einsetzen. Alles andere würde davon nicht berührt sein. Da tritt keine Grenzverletzung dadurch in Kraft, wenn wir uns auf die eigenen Dinge begrenzen. Sie sind dafür da, von uns gebraucht zu werden. Warum also sollten wir das nicht tun?

Stellen wir uns doch einfach auf die Situationen ein, welche das Leben für uns bereithält. Erkennen wir einmal unsere Sinne und Tatkräfte an, wie sie sind. Durch was wird unser Bewusstsein bedingt? Was beaufschlägt uns mit Gedanken? Wie gehen wir damit um, dass wir existente Wesen auf der Welt, dem Erdkreis mit seiner Menschheit sind?

Vom Größeren gilt es auf das Kleinere zu schließen. Der Mikrokosmos, in welchem wir uns bewegen, kann mit dem Makrokosmos der Welt gleichgesetzt werden. Was erschauen wir da? Würden wir uns so nicht einfach als Teilhaber eines Daseins erkennen, wie es ist?

Das wird doch gegeben sein. Man kann noch manches Zusätzliche hieran ergänzen. Ausgehend von unserer Einheit, jener Größenordnung eines Menschen sollen wir unser Subjekt so erschauen, wie es eigentlich sein wird. Wer sind wir? Was macht unser Dasein aus? - Fragment für Fragment wird uns da ein Flickenteppich der inneren Lebendigkeit vor Augen treten. Das, was uns dabei gewahr wird, sollen visionäre Erinnerungen an das Dasein sein, wie es als Gesamtes besteht.

Eine Gesamtheit des Lebens werde da von uns erkannt und aufgefasst. Isolieren wir uns dabei aber bitte nicht unbegründet von dem, was das Leben ausmacht. Merzen wir nicht die eigentliche Lebensgrundlage von uns aus. Sägen wir weder die Äste noch die Wurzeln dieses Lebensbaumes ab, welcher alles Leben bedingt. Manche Chance soll so überhaupt erst freigesetzt werden. Da wird etwas zu erkennen sein, was es gibt.

Gedanke

Ganz gleich, welche Eigenschaft ich für mich erwähle, ich werde sie an mir zu verwirklichen haben. Darum, weil ich das erkenne, soll das nun auch so für mich seine Gültigkeit erlangen.

Idee

Ausprägung

Bei einer solchen Kunstform, wie die Meinige eine ist, soll es um eine Ausprägung der bestehenden Dinge gehen. Etwas wird getreu derjenigen Norm gestaltet, welche dafür bekannt ist. Da hat der Mensch die Aufgabe, seine Werke zu vollbringen. Dazu setzt er sich mit dem ihm Bekannten gleich. So erhält er sein Handwerkszeug. Es soll das ihm Gegebene dazu ausreichen. Mehr würde nicht zur Verfügung stehen als das, was da ist. Es geht dem Werker darum, nach seinen Möglichkeiten durch eine Wandlung des Gegebenen etwas herzustellen. Er möchte seine Sache gut machen.

So denkt er sich seine Aufgabe und macht sich dabei etwas zum Dasein klar. Das wird seine Wahlfreiheit sein, dass er es sich aussucht, welches Werk er herstellt und welches er nicht herstellen würde. Es gibt einen Zwang im Leben, der es besagt, dass man zu arbeiten hat. Wie man damit umgeht, dass man arbeiten muss, das wird unsere Freizügigkeit sein. Eine Freiheit von der Verpflichtung wird es für keinen Menschen geben. Man kann sie verkennen, das würde aber doch nichts daran ändern, wie es in Wahrheit ist.

Nichts am Menschen würde zu viel sein. Jenes Ungleichgewicht von uns, wie es sich zuweilen schon dargestellt hat, macht uns zuweilen zwar krank, aber es wird möglich sein, dieses Leiden aufzuheben. Da wird es unsere Aufgabe sein, einen Weg für uns zu suchen, auf dem wir zu bestehen wissen. Man mache sich es klar, was uns in einer eindeutigen Art bekannt ist. Das können wir bestimmen. Dadurch werden wir zu unserer eigentlichen Basis für das Dasein finden.

Somit tritt im Leben etwas bei uns in Kraft, das die Umstände unseres Daseins begünstigt. Machen wir doch einfach davon Gebrauch, es zu bekennen, was wir gut, wahr und richtig davon finden. Gestalten wir damit unsere Wege. Zeichnen wir sie vor und auch nach. So wird uns etwas davon gewahr, das es auch wirklich gibt, weil es so erscheint.

Der Weg, welchen wir begehen, setzt sich aus Schritten zusammen. Sie sind als ein Verbund richtig zu verstehen. Zergliedern wir das eigene Gut doch bitte nicht zu sehr. Was sollen wir denn davon haben, dass jeder Schritt ein bewusster sein wird? Wird es uns so etwa leichter fallen, die eigentlichen Wege zu begehen? Verlieren wir uns doch nicht grundlos im Klein-Klein der Welt.

Man gestehe es sich zu, das selbst zu bestimmen, was man hat, tut und ist. Das wird zu benennen sein. Dazu sollen wir uns bekennen, dass wir etwas davon festgemacht haben, was uns ausmacht. Suchen wir uns doch bitte etwas Erlesenes aus, wenn es um unser eigenes Schicksal geht. Lassen wir ab von einer falschen Bescheidenheit, wenn es darum geht, jemand zu sein und etwas zu haben. Was wir uns gestern nicht erfüllt haben, das hat uns heute gewiss nicht erwachsen gemacht. Ein Verlust an Glück kann im Leben gegeben sein. Ein solcher würde aber nichts Erforderliches sein, wodurch man sich etwas erfüllen wird. Da präge man das Eigene doch besser auf eine dafür geeignete Weise aus.