Ordnung und Energie

Impuls

Entfremdung

Süß säuseln die Sirenen. Trickreich ist ihr Wesen. Ungeahnte Kräfte setzt das frei. Die Ketten werden schwerer mit jedem Mal, dass man sie spürt.

Wehre Dich gegen ihr Wort. Setze es außer Kraft. Gegen das Säuseln aber würdest Du nicht ankommen. Darum mache Gebrauch von der Sache, der Sprache selbst nimm Dich an. Die Ketten aber wirst Du dennoch zu spüren bekommen. Freilich ist es besser, Du weißt darum. Ob es einen Ausweg für Dich gibt, das erfährt so noch immer Beachtung vor Dir.

Jede Regung Deines Sinnes vernehme. Jeden Gedanken erkenne an. So kannst Du es bald richten. Schüttle das Gewicht der Ketten von Dir. Lass Dich in keinen Schlund hinabziehen. Erwehre Dich dagegen, dass Du Dir selbst fremd wirst.

Gedanke

In Frieden sein Dasein fristen

Ich ziehe es vor, meine Dinge langsam, aber richtig zu tun. Da kommt es vor, dass ich schneller bei der Verrichtung meiner Arbeiten werde. Immer dann, wenn ich erkenne, dass ich schneller arbeite, als ich es innerlich verarbeiten kann, reduziere ich mein Tempo erneut. So ist die Geschwindigkeit von mir unstet. Alles pendelt sich zwischen zwei Grenzwerten ein. Da belasse ich es, wie es ist. So erscheint es ja schließlich auch.

Um meine Dinge benennen zu können, beobachte ich sie. Was mir dabei an mir selbst auffällt, das ordne ich gelegentlich mit sprachlichen Mitteln, sodass sich etwas ergibt, was diese Sachverhalte klärt. Da bringe ich manches über mich zu Datei und stelle es mir vor, dass das Schriftwerk geradezu einen Schutz für mich darstellt. Was ich hinreichend benennen kann, das werde ich auch verstanden haben. Ich werde dieses Verständnis analog zu meinen Worten auch wieder in eine Handlung übertragen können. So befähige ich mich mittels der eigenen Texte.

Unter einer solchen Art der Sprachgestaltung verstehe ich, dass ich die Sprache als Schnittstelle gebrauche, um einen Zugang zu mir selbst zu schaffen, den es auch wirklich geben soll. Da komme ich vor, bin ein Gestalter eigener Schriften, lese diese aber auch und handle danach. So wird manches bei mir wahr.

Ich würde es nicht verwunderlich finden, wenn andere Menschen so etwas nicht aus ihrem Leben gekannt haben. Viele Leute sehen in der eigenen Hoheit der Autorität das Maß für die Dinge. Aber ein Maß könnte nicht nur vermessen sein, es kann auch bedingen. Da setzen diese Genossen sich selbst ihrer eigenen Natur aus, werden sich unterdrücken und fertigmachen. Zuerst unterdrücken sie ihr Umfeld, aber das wird etwas Endliches sein. Wer alles kontrolliert, was ihn umgibt, der würde bald nicht mehr über einen Zugang zu den freigesetzten Ideen seiner Mitmenschen verfügen. Da geht er leer aus.

Dagegen habe ich mit meiner Annahme des Gegebenen als Vorgabe für dieses Dasein von mir einen Weg gefunden, der andere zur Autorität macht. Da werden sie zu Herrschern über ihr Dasein und sind somit in der Pflicht. Ich fördere gezielt die Ichkraft meiner Mitmenschen. Mit meinem Ego habe ich kein Problem. Da habe ich allen Grund dazu, es auch anderen zu belassen, was sie ausmacht.

Da benenne ich meine Ideen und mache mir so meine Gedanken dazu, was diese für einen Gehalt haben. Im Kerzenschein sitze ich da, befinde mich vor der Tastatur nebst Monitor in meinem Arbeitszimmer. Da tippe und gestalte ich diesen Text zu später Stunde. Währenddessen höre ich eine etwas ältere Musik. Immer wieder schöpfe ich so einen Raum für mich selbst, um eine gewisse Atmosphäre zu erfahren. Dank ihr kann ich mich so gut entfalten.

Da schließe ich den Tag bald ab und gehe zu Bett. Das Werk soll nun vollbracht sein. Doch einen kurzen Gedanken habe ich noch. Das aber freut mich und so belasse ich auch das.

Gedanke

Ein reguläres Spektrum

Das Dasein eines Menschen bringt alles mit sich, dessen es zum Leben bedarf. Eine wichtige Fragestellung wird es darum sein, ob wir uns darauf einlassen möchten, was dieses Dasein für uns bereithält. Mancher zieht sich da zurück. Jedoch wird das Leben dadurch selten einfacher. Das Spektrum des Menschen ist immanent veranlagt und bleibt diesem erhalten.

So kommen wir bald schon zur Erkenntnis, dass es nichts ausmachen würde, sich von den vielen Orten dieser Welt zurückzuziehen und seine Kräfte an einem Ort zu sammeln. Dazu haben wir die erforderliche Muße, wenn wir es uns schön zuhause einrichten. Mancher hat dafür seine Garage, andere wiederum betreiben eine kleine Werkstatt. Da kommen die Menschen dazu, sich auf ihre eigenen Dinge zu besinnen und das Leben anzugehen.

Ohne eine solche Basis für sich zu eigen zu haben, wird es schwerlich möglich sein, sich etwas aufzubauen. Wer keinen solchen Garten sein Eigen nennen kann, dem erwachsen auch keine Blüten und Fruchtstände.

Ein bloßes sich Sammeln und Zurückziehen nützt wenig, wenn man die aufkeimenden Gedanken und Ideen nicht anzubringen gewusst hat. Da fallen sie herab und liegen zu Grunde. Ein Niedergang des Menschen wird so gewahr. Dabei wird es auch wahr sein, dass dieser zunehmend stärker in Kraft tritt.

Die einzige Gegenkraft gegen einen Zerfall der Dinge eines Menschen soll dessen Sozialisation in solch einem Fall sein. Die Menschen bringen sich in der Regel gegenseitig wieder auf die Beine. Man weise darum keinen ab, man zeige niemandem die Türe. Vielmehr öffne man diese für seine 'Freunde', um überhaupt in einen Kontakt mit Menschen zu kommen.

Da wird mancher es gerne haben und auch zu uns nach Hause kommen. Wir bewirten ihn gemäß der Sitten, worauf er noch lieber wiederkehren wird. Da wird es gut möglich sein, dass wir manchmal auch unsere Ruhe vor solchen Gesellen brauchen. Das sollen wir vermitteln, auf dass es nicht falsch verstanden würde. Keiner ist des anderen Wirt, ohne dafür etwas zurückzuerhalten. Es wird auch keine Wirtschaft zu jeder Zeit geöffnet haben.

Aus Gründen der eigenen Sozialisation sollen wir es berücksichtigen, woher wir stammen und welche Menschen das sind, welche uns im Leben gefördert haben. Weisen wir bitte nicht jene ab, welche für uns einmal dagewesen sind. Um manchen Dank haben diese sich einfach verdient gemacht.

Solche Dinge bedenken wir, wenn wir uns zuhause bei uns befinden und tätig bei Werke zugange sind. Da wird es gut sein, dass wir uns die erforderliche Zeit dafür nehmen und gründlich damit sind, wie wir uns zu den anderen Menschen gestellt haben. Mancher erfreut sich da unseres Zuspruchs. Auch wir erhalten uns die bestehenden Freundschaften.

Doch was macht uns in diesem Leben so stark? - Auf diese Frage soll es eine Antwort geben.

Der Sachverhalt, dass man als Mensch das Gegebene in seiner Gesamtheit anerkennt, wird es ausmachen, ob wir zu bestehen wissen. Derjenige, welcher seine Gedanken und Ideen beschaut hat, wird es da bald feststellen können, dass diese ein reguläres Spektrum an Gelegenheiten verkörpern, um mit diesem Dasein zurechtzukommen. Einzig die Ablenkung wird es sein, welche ihn daran hindert, das Seinige zeitnah zu erledigen. Da ist man gut beraten, wenn man solche Beliebigkeiten ausgrenzt, ja, sich von diesen distanziert.

Wird das erst einmal geschafft sein, gilt es wiederum das Gegebene zu beschauen. Was davon vernehmen wir? Wie denkt sich uns das Gegebene? - Oh, als ein Mensch hat man so seine Momente, zu denen sich die Gedanken wie von sich aus ergeben. Beseitigen wir die uns störenden Dinge erst einmal, so finden wir auch zu mancher Ruhe. Dann wird unser Los erträglicher sein.

Das Gegenteil des ruhigen Gewahren soll die Macht der Suggestion sein. Sie beunruhigt den Menschen, weil sie alles forciert. Für Sie zählt die Wirkung mehr als die Ausrichtung des Menschen. Da wird manches Gelächter höher bewertet als ein stoisches Schweigen bei einer dummen Frage. Doch wie soll das angehen, dass das gut sein wird.

Solange wir den suggestiven Kräften das Haus überlassen haben, können wir allein nur verlieren. Dann geschieht alles so, wie es das Gegebene fordert, aber wir kämen nicht zu Streich. Unser Willen wäre dann obsolet, keiner wird da mehr nach diesem fragen. Darum wird es gut sein, solche Momente unter seine Kontrolle zu bringen. Man löse sich davon ab, die Vereinnahmungen anderer zu begrüßen. Sollen diese ihr Spiel doch treiben, wo sie wollen. Hier bei uns sollte das jedoch nicht geschehen.

So haben wir nun neben der Ablenkung auch die Situation der Beeinflussung durchleuchtet und abzuwehren versucht. Solche Momente kehren wieder. Seien wir auf sie gewappnet. Hören wir es uns an, was die Leute von uns möchten. Aber geben wir ihnen keinen Raum an unserem Eigentum. Das Eigentliche eines Menschen soll sein Eigenes bleiben.

Impuls

Von der Wahrsagekunst

Benenne das Gegebene. Lass das Wort nachwirken. So erhältst Du Deines. Manches Gute wird so wahr. Da tritt es ein.

Alles, was ein Mensch zu eigen hat, trägt einen Wert für sich. Da sind die Dinge des Menschen frei von einem Zwang. So erhält er seine Wahlmöglichkeit in diesem Leben. Er kann es bestimmen, was er tun möchte. Damit wird er es aber auch bestimmen, was er nicht zu tun bereit sein würde. Das eine schließt das andere aus.

Eine Abfolge der Geschehnisse bedingt darum einen Aufbau der Dinge eines Menschen gewisslich. Da bestehen zu anfangs Möglichkeiten. Diese werden zu Gelegenheiten transformiert. Schlussendlich erhalten wir Ergebnisse, welche es festlegen, was wir erreicht haben.

Da auch der Geist eines Menschen seinen Aufbau hat, wird es dessen beste Schule sein, das Gegebene anzuerkennen. Nutzen wir das doch für uns, was wir zu eigen haben. Diese Gaben stehen uns zu. Sie gehören uns ja auch zu.

Es würde nicht die richtige Fragestellung sein, was andere von uns anerkannt haben. Da bekommen diese ein zu großes Gewicht von uns zugesprochen, wenn wir unser Leben so angehen. Vielmehr wird es wesentlich für unser Lebensglück sein, welche der Geschenke der höheren Wesenheiten wir annehmen. Ein Dasein als Mensch kann nur so geführt werden.

Dokumentation

Ein paar Worte zur Konzentration

Dann, wenn es um die Fertigkeit zur Konzentration bei uns geht, muss jeder für sich sprechen. Es wird zwar jedem eine solche Gabe gegeben sein, doch wir alle machen so unterschiedlich von ihr Gebrauch. Kaum jemand meditiert wirklich, ohne dabei sich früher oder später wieder abzulenken. Völlig frei von Außenreizen möchte auch ich nicht sein. Meine Selbstverpflichtung ist die, dass ich vorbereitet sein möchte, wenn es um den morgigen Tag geht. Was heute getan werden kann, das mache ich auch sogleich. So soll es mir möglich sein, mein Dasein mit reichhaltigen Momenten zu erfüllen. Solche gönne ich jedem ohne Einschränkungen.

Eine Phase der Konzentration zu erfahren soll von schönen Effekten begleitet sein. Da bringen wir etwas fertig. Wir wissen es, dass wir durch diese Eigenschaft erst so richtig für das Leben befähigt werden. Da nehmen wir es auf uns, dass wir uns auf sie einstimmen. Wieder und wieder bereiten wir uns darauf vor, arbeitsfähig und einsatzbereit zu sein. Jene Momente, zu welchen wir einen klaren Blick für das Geschehen haben, statten uns mit Eindrücken aus, dank welcher wir uns selbst schulen können. Das soll etwas sein, was prinzipiell immer möglich ist. Doch wir haben zuweilen auch anderes im Sinn oder sind einfach müde. Da wird es gut sein, wenn man uns ablöst und ein anderer an unserer statt solche Dinge tut, wie sie auch von uns erwartet werden.

Keiner kann sich über Gebühr verausgaben, ohne einen Schaden daran zu nehmen. Wer immer nur etwas von uns fordert, dem muss man Einhalt gebieten. Kein Mensch soll willenlos sein. Jeder hat etwas zu eigen, was ihn eines Menschendaseins würdig macht. Da sollen wir uns gegen schlechte Behandlungen zur Wehr setzen und die Gegend, wo wir leben, vor solchen Schandtaten absichern. Keiner darf von einem anderen mehr erwarten, als ihm zugestanden hat. Da kommt der Mensch zu sich, wenn er so handelt. Das soll ihm entsprechen.

Keiner ist ohne Kraft, jeder hat einen inneren Widerstand gegen die ungerechtfertigte Unterdrückung durch seine Mitmenschen. Da macht er sich bald frei davon, diesen mehr zu dienen als sich selbst.

Dokumentation

Ein guter Ansatz für das Leben

Was ein guter Ansatz für dieses Dasein als Mensch ist, das überlegt sich mancher. Da werden Antworten gefunden und die erforderlichen Fragestellungen dazu aufgetan. So kann man sich auf etwas Wesentliches besinnen. Das wird dem Menschen guttun.

Da haben wir gewisse Lektionen zu meistern, während wir im Alltag zu bestehen versuchen. Manche davon haben mit dem externen Geschehen zu tun, andere sind stärker von Relevanz für ein internes Procedere bei uns selbst. Da können wir es abwägen, was es uns bedeutet. So klären wir es auch baldigst, was davon überhaupt mit anderen Leuten besprochen werden muss. Freilich erwählen wir uns unsere Ansprechpartner selbst. Insofern es solche gibt, können wir auch von diesen profitieren.

Eine Aufgabe für uns wird es sein, dass wir überhaupt einen Ansatz zum Leben für uns erwählen. Wir können einem solchen allein nur dann gerecht sein, wenn es ihn auch gibt und er von uns berücksichtigt wird. Da ist es mit einer kleinen Kunstfertigkeit verbunden, solche Ansätze zu erkunden und zu benennen.

Doch wir Menschen sind pfiffig. Wir verstehen so manches richtig, ohne dass man es uns aufgetragen hat. Bringen wir nur immer dieses Verständnis in einen Einklang mit uns selbst! - So wird manches bei uns auf gutartige Weise eintreten können und auch wahr sein.

Wechseln wir unseren Ansatz dann, wenn es sich gezeigt hat, dass er obsolet geworden ist. Verwischen wir aber nicht die Spuren, welche auf ihn deuten. Schaffen wir uns die Möglichkeit auf diese Stufe bei Bedarf zurückzufallen. So haben wir bereits manches abgesichert, was für ein schönes Leben notwendig ist.

Idee

Die gewisse Offenheit für Auswirkungen beibehalten

Der Mensch kann etwas annehmen und behalten oder weitergeben. Darüber hinaus kann er das Gegebene in den Schmutz fallenlassen. Das wird so vorkommen, wenn er seiner Dinge nicht länger Herr sein würde. Dann entgleitet ihm alles, sein Dasein wird zu einer Zumutung für andere.

Auch uns geht es so, dass man uns schon etwas zugemutet hat. Das können wir erneut erinnern oder endlich vergessen. Eine Kontrolle darüber, was man erinnert, könnte es nicht geben. Auch das Vergessen wird kein durchführbarer Vorgang sein. Da ist zumindest schon einmal eine Vorahnung möglich, dass auch wir etwas versäumen können. Wappne man sich dagegen, seine Dinge schludern zu lassen.

Schnell sind die Menschen bei der Sache, wenn es um Vorwürfe geht. Doch die Steine, welche man auf uns dabei geworfen hat, hat man zuweilen auch abbekommen. Da wird manche Verletzung bei uns auftreten. Die Menschen maßen sich oftmals eine Berechtigung zu ihrem Handeln an. Eine solche wird jedoch allein nur für das Eigene zu gewährleisten sein. Über uns darf niemand richten, der dazu nicht befugt sein würde.

So kommt es, dass es eine Offenheit von uns selbst verkörpert, wenn wir etwas von unseren Mitmenschen annehmen. Das würde nichts Selbstverständliches sein. Doch es wird gut zu überlegen sein, wem man die Türe öffnet und wen man gerne begrüßt. Machen wir uns doch nichts vor. Keiner kann alles so annehmen, wie man es ihm um den Schädel geschlagen hat.

Darum bedarf es gewisser Formen für das Zusammenleben von uns Menschen. Einer Katastrophe gleich wird das Dasein von uns sein, wenn wir an einem solchen nicht teilhaben könnten. Da werden wir ausgegrenzt und verderben. Eine Folge davon wird unsere weitere Prägung sein, denn der Lebenskampf macht den Menschen erst zu dem, was er eigentlich ist.

Dafür wollen wir eintreten, dass wir diesen Lebenskampf als essentiell für uns ansehen. Wegen diesem wird so vieles erst für uns möglich sein. Ohne das Rückgrat zu gebrauchen, wird es verkümmern. Ohne mit den eigenen Worten standzuhalten, wird es keine Stärke von uns geben.

Da möchten wir unsere Eigenschaft der Menschenwürde bedenken und diese auch jedem anderen belassen. Erinnern wir unsere Mitmenschen doch einmal daran, dass es eine solche gibt. Das bequeme Leben der Beliebigkeit des eigenen Handelns ist eines, dessen Freiheiten ungeahnt sind. Die Auswirkungen davon sollen jedoch klar sein. Da wird alles verkommen, wenn wir Menschen das essentielle Gut des Lebens vernachlässigt haben.

Impuls

Einer bloßen Anwendung zuvorkommen

Bei der Erstellung meiner Schrift zum Yoga bin ich darum bemüht, die Leserschaft etwas aufzurütteln. Ein wacher Geist vernimmt die Dinge klarer als ein träumender. Das Los des Menschen steht zuvorderst, wenn es um das Lebensglück von uns geht. Kein guter Zustand besteht, solange wir uns irgendwelchen Tätigkeiten hingeben. Ohne das Dasein als bedingt anzunehmen, können wir keine Orientierung haben. Allein nur das, was sich festgelegt hat, kann auch erscheinen.

Da folge ich bei der Ausführung meiner Gedanken manchem bestehenden Postulat. Freilich setze ich meine Worte analog zu diesen um. Ich habe sie nicht aufgezeigt, weil das sonst eventuell zu Anwendungsfehlern führen wird.

Ich glaube daran, dass es kein schlechtes Wort gibt. Was es dagegen geben wird, das soll etwas Verkehrtes sein. Alles kann in jeder Farbe erscheinen. Bunt sind die Kleider der Natur. Auch wir Menschen sind farbiger als wir es wissen. Erschöpfen wir uns nur nicht an der Tristesse des Monochromen. Sehen wir auch gerne das Gegebene als etwas an, was uns klar sein wird, so unterschätzen wir es doch erheblich, was da erscheint. Vieles würde für den Menschen nicht aufzufassen sein.

Alles hat seine Grenzen. Noch das beste natürliche Pendel hat eine Halterung. Da ist es bereits fixiert. Endlich wird auch die Wiedergabe davon sein, was es gibt. So sehr wir auch in uns gehen möchten, da würde nichts sein, was einen Gehalt besitzt.

So erscheint der Mensch als Ganzes, wird aber auch zugleich bar all seiner vorherigen Formen sein. Seine Aktivität ist begrenzt auf eine Wiederholung bekannter Arbeitsschritte. Da wird der Anwender leicht zu einem Sklaven seiner eigentlichen Verstrickung. Der Umstand, dass ihm das gefällt, ändere nichts daran, dass er sich zu einem Sklaven davon gemacht hat, wer er sein möchte. Da eifert er einem Verlust seiner selbst entgegen.

So warne ich vor einem Handeln ohne Sinnhaftigkeit. Das Bedenken eines Menschen muss zu seiner Schule werden oder er verfehlt sich selbst.

Dokumentation

An sich selbst krank sein

Das Dasein eines Menschen ist verbunden mit manchem Weg. Einen solchen begehen wir unentwegt. Da würde es nicht egal sein, was wir tun. Mit jedem Schritt ändert sich unsere Position. Dieses Leben fassen wir als eine Wandlung auf. Da wird es gut sein, dass wir diese fokussiert haben.

Ausgehend vom Istzustand des Gegebenen können wir uns entscheiden, ob wir glücklich sein wollen oder nicht. Da gilt es den richtigen Antritt dafür zu finden. Leer ist diese Welt, solange wir noch das vollständige Potential zu eigen haben. Da können wir es aufschließen und uns durch Werke emanieren.

Manch einer wählt etwas Gewöhnliches für sich. Da wird er bald klug aus seinen Handlungen. Auch ich erwähle einen Beruf für mich. Ich mache mich zu einem Schreiber. Jedoch erkenne ich den Istzustand von mir selbst an. Da habe ich viel auf dem Kerbholz und muss mein Leben ordnen. Das ist gewiss so.

Wer für sich einen Standpunkt gefunden hat, der es ihm ermöglicht sich zu verbessern, der mache das wahr. Für jede Regung eines Menschen besteht ein passendes Wort. Mancher Satz kann da gesagt werden. So geben wir es wieder, was mit uns ist. Da wird es auch anderen Leuten klar, wer wir sind. Man lernt uns kennen. Erfreulich ist das Wesen der Menschen für jene, welche es guthaben. Schrecklich wird das eigene Wesen sein für jene, welche es nicht guthaben würden. Da ecken sie an und bringen manche Gewalt ins Spiel. Da muss man darauf achtgeben, was getan wird. Man gebiete solchen Genossen Einhalt. Ihre Gesellschaft meide man.

Da zieht sich der Mensch zurück wie jeden Tag. Er geht nach Hause und findet sich damit ab, was er erlebt hat. So schließt man den Tag bald ab und kann sich auf den Morgen vorbereiten. Da wird es einiges zu tun geben. Lassen wir das nicht außer Acht, dass auch morgen noch etwas getan werden muss.

Der Glücksumstand dieses Lebens wird es sein, dass wir eine Gelegenheit dazu erfahren, um uns richtig auszurichten. Da können wir getrost weitergehen, wenn die Richtung von uns stimmt. Wer sich als bedingt ansieht, der hat es eigentlich besser. Seine Ansicht wird näher an der Wahrheit sein als alles andere.

Eine Bedingung dieses Daseins wird aber durch unsere Gesundheit verkörpert. Eine solche ist niemals auf Ewig gegeben. Wir können sie zwar vorübergehend stabilisieren, aber bestehen würde sie deswegen noch lange nicht. Da achten wir vielleicht zum allerersten Mal überhaupt auf uns selbst.

Welche Sachverhalte bestimmen über uns in diesem Dasein? - Das bedenke man und mache sich weitere dazu verwandte Fragestellungen bewusst. Wer es erkannt hat, dass der Schlüssel zu allen eigenen Problemen auch man selbst sein wird, der wird Recht damit behalten. Allen Schwierigkeiten des eigenen Lebens zum Trotz können wir es angehen und etwas richtig machen. Klären wir es erst einmal auf, was uns so schwer bedrückt, wird uns wahrscheinlich auch manche Hilfestellung zuteil.

Idee

Kompensation durch Yoga

Manche Leute haben keine andere Möglichkeit im Leben, als es zu verfremden, indem sie es permanent kompensieren, was ihnen gefehlt hat. Das bezeichnet man als eine Gelegenheit zur Ablenkung vom Eigentlichen eines Menschen.

Wer da einen Ausweg für sich gesucht hat und einen solchen im Yoga zu entdecken wünscht, der macht zumindest eine halbe Sache richtig. Schließlich hat man als Yogin oder als Adept des Yoga die Werkzeuge dazu an die Hand bekommen, um sich von verkehrt gewählten Gegenständen freizumachen. Da leeren wir die Hände. So kommen wir vielleicht bald schon in eine andere Verfassung.

Das Wesen des Menschen wird durch seinen Zustand nur ungefähr beschrieben. Das Leben ist ein Prozess. Ein solcher hat einen Anfang und ein Ende. Das soll genauso für jeden Teilschritt davon gelten. So kommt es, dass die Zustände von uns keinen Aufschluss darüber geben, wo wir stehen. Oh, ein Zustand muss etwas Feststehendes sein, sonst ist es keiner. Das wäre falsch, weil nichts bei uns jemals festgestanden hat. Wir sind keine Steine.

Manch einer träumt. Das wird seinen Grund haben. Ein solcher soll beim Träumenden selbst zu suchen sein. Das Bewusstsein des Menschen ist an diesen gebunden. Weil wir aber als vermeintliche Yogins das Bewusstsein vorzugeben versuchen, begehen wir Fehltritte. Eine Annahme des Gegebenen kann allein nur dann gelingen, wenn man es belassen kann, wie es ist. So wird etwas wahr. Alle anderen Möglichkeiten wären somit ausgeschlossen und stellen keine Wege mehr dar.