Hilfe bei Pflegeeinstufung

Um Leistungen aus der Pflegeversicherung zu erhalten, muss zuvor ein Antrag bei der Krankenkasse der pflegebedürftigen Person gestellt werden. Je nach Krankenkasse wird entweder vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung oder vom Sozialmedizinischen Dienst ein Gutachten angefertigt. Ein Gutachter übernimmt diese Aufgabe im Rahmen eines häuslichen Besuchs.

Unter anderem stellt er den Zeitbedarf für die persönliche und

hauswirtschaftliche Pflege fest. Für jede einzelne Tätigkeit gibt es dabei eine bestimmte Vorgabezeit, egal ob der Pflegende mehr oder weniger Zeit hierfür benötigt.

Die Begutachtungsrichtlinien der Spitzenverbände der Pflegekassen regeln und definieren die Orientierungswerte zur Pflegezeitbemessung.

Der so festgestellte Pflegeaufwand dient der Einstufung in die Pflegestufe. Der Gutachter empfiehlt jedoch auch die Art der Pflege, wie häusliche oder stationäre Pflege.


Pflegeversicherung Pflegestufe:

Man unterscheidet zwischen 3 verschiedenen Pflegestufen:


Pflegestufe I : erhebliche Pflegebedürftigkeit (mindestens 45 Minuten Hilfebedarf pro Tag)

Pflegestufe II: schwere Pflegebedürftigkeit (mindestens 90 Minuten Hilfebedarf pro Tag)

Pflegesufe III: schwerste Pflegebedürftigkeit (mindestens 120 Minuten Hilfebedarf pro Tag)

Wird der Pflegeaufwand der Pflegestufe III weit überstiegen, kann ein Härtefall vorliegen, in diesem Fall können weitere Leistungen gewährt werden.

Wie hoch die Leistungen in der einzelnen Pflegeversicherung Pflegestufe sind hängt jedoch von der Art der Pflege ab.

Dabei unterscheidet man die häusliche Pflege durch Angehörige oder durch Pflegedienste, teilstationäre und stationäre Pflege. Auch Kombinationen aus den verschiedenen Arten sind möglich.

Für die Vorbereitung auf einen Antrag einer Pflegestufe sind wichtige Punkte zu beachten und es treten viele Fragen auf.

Wir sind Ihnen sehr gerne dabei behilflich.