T E I L N A H M E B E D I N G U N G E N

für die Bewerbe des

Internationalen Innsbrucker Raiffeisen Triathlon-Meetings 2014

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Es gelten die Bestimmungen der ÖTRV-Sportordnung 2014!

Nachstehend auszugsweise die wesentlichsten Regeln:

Schwimmen:

  • Hilfsmittel wie Flossen oder andere Fußbekleidungen wie Strümpfe oder Socken mit Fußteil (Kompressionsstrümpfe ohne Fußteil sind erlaubt), Handschuhe, Paddles und Schnorchel sind verboten. 
Verstöße dagegen werden mit der Disqualifikation (rote Karte) geahndet.
  • Die vom Veranstalter zur Verfügung gestellte Körperstartnummer darf beim Schwimmen nicht getragen werden (auch nicht unterhalb eines Neoprenanzuges). Die Startnummer ist deutlich sichtbar am Wechselplatz zu deponieren. Ausgenommen davon sind jene TeilnehmerInnen bei Nachwuchswettkämpfen, bei denen der Veranstalter Startnummernleibchen zur Verfügung stellt, die auch beim Schwimmen getragen werden können/müssen.

Verstöße dagegen werden mit der Disqualifikation (rote Karte) geahndet.

  • Eine vom Veranstalter zur Verfügung gestellte Badehaube muss beim Schwimmen getragen werden. Wenn jemand seine eigene Badehaube tragen will, muss jedenfalls darüber trotzdem die Badehaube des Veranstalters getragen werden.

Verstöße dagegen werden mit der Disqualifikation (rote Karte) geahndet (ausgenommen bei Verlust der Badehaube während des Schwimmens).

  • Ein Kälteschutzanzug (Neoprenanzug) darf nur verwendet werden, wenn dies auf Grund einer entsprechend niedrigen Wassertemperatur (gemäß dem geltenden Regelwerk) vom Chefkampfrichter erlaubt und seitens des Veranstalters den WettkampfteilnehmerInnen spätestens 1 Stunde vor dem Start zur Kenntnis gebracht wird (Infotafel, über Lautsprecher).

Verstöße dagegen werden mit der Disqualifikation (rote Karte) geahndet.

  • Bei Wettkämpfen, bei denen auf Grund der vorherrschenden Wassertemperatur die Verwendung eines Kälteschutzanzuges verboten ist (Neoprenverbot), dürfen nur Schwimmbekleidungen verwendet werden, die auch von der FINA zugelassen werden, d. h. Schwimmanzüge dürfen nur Träger haben (egal, ob Einteiler oder Zweiteiler) und die Hose darf maximal bis zu den Knien reichen. Die Schwimmbekleidung muss aus einem Material bestehen, das keine Auftriebswirkung bewirkt, d. h. Schwimmanzüge, die Neopren oder ähnliche Materialien enthalten sind verboten. Ebenso ist es bei Neoprenverbot nicht gestattet, 2 Schwimmbekleidungen übereinander zu tragen.

Verstöße dagegen werden mit der Disqualifikation (rote Karte) geahndet.

  • Starten vor Ertönen des Startsignales (nach der Startaufstellung bzw. nach der letzten Startzeitangabe) ist verboten (Früh- bzw. Fehlstart).

Verstöße dagegen werden mit einer Zeitstrafe (10 Sekunden bei Sprintbewerben, 15 Sekunden ab Kurzbewerben) geahndet (gelbe Karte). Grobe Verstöße (offensichtlich absichtlicher Fehlstart) können auch mit der sofortigen Disqualifikation geahndet werden. 

Wechselzone:

  • TeilnehmerInnen dürfen ausschließlich den ihrer Startnummer entsprechenden Wechselplatz in der Wechselzone benützen und haben ihre Wettkampfutensilien dort stets ordnungsgemäß zu deponieren. Wenn seitens des Veranstalters Utensilienboxen bereitgestellt werden, sind diese jedenfalls zu verwenden. Das heißt, dass Neoprenanzüge, Schwimmbrillen, Badehauben sowie Radhelme nach deren Verwendung in diese Box gegeben werden müssen.

Verstöße dagegen werden mit einer Zeitstrafe (10 Sekunden bei Sprintbewerben, 15 Sekunden ab Kurzbewerben) geahndet (gelbe Karte).

  • Eigecheckte Wettkampfutensilien, die von Kampfrichter/innen geprüft wurden (z. Bsp. Rad, Radhelm), dürfen bis zu deren Verwendung beim Wettkampf nicht mehr verändert und auch nicht mehr ohne Wissen (Zustimmung) des/der Chefkampfrichter/in aus der Wechselzone entfernt werden.

Verstöße dagegen werden mit der Disqualifikation (rote Karte) geahndet.

  • Wechselzonen dürfen von den TeilnehmerInnen während des Wettkampfes nur an den vorgesehenen Eingängen betreten und an den vorgesehenen Ausgängen verlassen werden. 
  • Ein Kälteschutzanzug (Neoprenanzug) darf erst in der Wechselzone beim Wechselplatz zur Gänze ausgezogen werden. Vom Schwimmausstieg bis zum Wechselplatz darf der Kälteschutzanzug nur vom Oberkörper entfernt werden.
Verstöße dagegen werden mit einer Zeitstrafe (10 Sekunden bei Sprintbewerben, 15 Sekunden ab Kurzbewerben) geahndet (gelbe Karte).
  • Das Fahrrad darf erst vom Wechselplatz genommen werden, wenn der der/die TeilnehmerIn den Helm mit geschlossenen Kinnriemen am Kopf trägt. Nach dem Radfahren darf der Helm darf erst geöffnet bzw. vom Kopf genommen werden, wenn das Rad wieder sicher am richtigen Wechselplatz abgestellt wurde.
Verstöße dagegen werden mit einer Zeitstrafe (10 Sekunden bei Sprintbewerben, 15 Sekunden ab Kurzbewerben) geahndet (gelbe Karte).
  • Das Fahrrad muss innerhalb der Wechselzone geschoben werden.
  • Verstöße dagegen werden mit einer Zeitstrafe (10 Sekunden bei Sprintbewerben, 15 Sekunden ab Kurzbewerben) geahndet (gelbe Karte).

Radfahren:

  • Es besteht während des gesamten Radbewerbes Helmpflicht, wobei der Kinnriemen stets geschlossen sein muss.
Verstöße gegen zu spätes Schließens bzw. zu frühes Öffnens des Kinnriemens werden mit einer Zeitstrafe (10 Sekunden bei Sprintbewerben, 15 Sekunden ab Kurzbewerben) geahndet (gelbe Karte). Radfahren ohne Radhelm führt zur Disqualifikation!
  • Es dürfen nur geprüfte Radhelme (z. B. TÜV, ANSI, CE, SNEL) verwendet werden, die keine Beschädigungen aufweisen.
Liegt in der Eigenverantwortung der TeilnehmerInnen! Falls beim Check-In ungeeignete Helme festgestellt werden, darf der/die betroffene TeilnehmerIn mit diesem Helm nicht einchecken bzw. nicht am Wettkampf teilnehmen.
  • Es darf am Beginn des Radbewerbes erst nach dem Ausgang der Wechselzone (Markierung) auf das Fahrrad aufgestiegen werden und es ist nach Beendigung des Radbewerbes vor dem Eingang in die Wechselzone (Markierung) vom Fahrrad abzusteigen.
Verstöße dagegen werden mit einer Zeitstrafe (10 Sekunden bei Sprintbewerben, 15 Sekunden ab Kurzbewerben) geahndet (gelbe Karte).
  • Die Startnummer ist deutlich sichtbar auf der Rückseite des Trikots zu tragen.
  • Allfällige Reparaturen am Fahrrad dürfen von den TeilnehmerInnen nur selber mit mitgeführtem Werkzeug und mitgeführten Ersatzteilen vorgenommen werden.
Verstöße dagegen werden mit der Disqualifikation (rote Karte) geahndet.
  • Radfahren mit nacktem Oberkörper ist verboten. Bei Verwendung von Tops muss der gesamte Brustkorb bedeckt sein. Einteilige Wettkampfanzüge sind so zu tragen, dass sich beide Träger ordnungsgemäß auf den Schultern befinden und Reißverschlüsse überwiegend geschlossen sind.
Verstöße dagegen werden mit einer Zeitstrafe (10 Sekunden bei Sprintbewerben, 15 Sekunden ab Kurzbewerben) geahndet (gelbe Karte). Dabei ist die Wettkampfbekleidung entsprechend zu korrigieren. Bei nacktem Oberkörper erfolgt die Disqualifikation.
  • Bei Triathlon- und Duathlonwettkämpfen, bei denen Windschattenfahren verboten ist, gilt: 10 Meter Mindestabstand zwischen 2 TeilnehmerInnen in Fahrtrichtung. Ein Überholvorgang darf höchstens 20 Sekunden dauern. Ein/e überholte WettkampfteilnehmerIn ist verpflichtet, den Mindestabstand von 10 m unverzüglich wiederherzustellen. Permanentes Nebeneinanderfahren gilt ebenfalls als Windschattenfahren und ist somit auch verboten.
Verstöße dagegen werden mit einer Zeitstrafe (bei Sprintdistanz 1 Minute, bei Kurzdistanz 2 Minuten, bei Mittel- und Langdistanz 5 Minuten) geahndet (gelbe Karte). Bei Sprint- und Kurzdistanzbewerben führen 2 Zeitstrafen (= 2 gelbe Karten) zur Disqualifikation Bei Mittel- und Langdistanz: führen 3 Zeitstrafen (= 3 gelbe Karten) zur Disqualifikation.
  • Bei Triathlon- und Duathlonwettkämpfen, bei denen Windschattenfahren erlaubt ist (Windschattenrennen), dürfen nur Rennradlenker verwendet werden. Triathlonaufsätze sind nur erlaubt, wenn diese nicht über die vorderste Linie der Bremsgriffe hinausragen und vorne stabil überbrückt sind. Auf Triathlonaufsätzen dürfen auch keine Schalthebel angebracht sein (ausgenommen Gripshifts) und dürfen nur waagrecht montiert sein. Tri- und Fourspokes sowie Scheibenräder sind verboten. Ein Laufrad muss mindestens 12 Speichen aufweisen. Der Sattel muss so montiert sein, dass sich die Sattelspitze nicht weiter als 5 cm vor und nicht weiter als 15 cm hinter der Tretlagerachse befindet.
  • Ob ein Rad den zulässigen Bestimmungen entspricht, wird von Kampfrichtern beim Check-In geprüft. Verstöße gegen diese Bestimmung (nachträgliche Veränderungen) werden mit der Disqualifikation (rote Karte) geahndet.

  • Bei Windschattenrennen ist das Windschattenfahren nur zwischen gleichgeschlechtlichen WettkampfteilnehmerInnen erlaubt, also Damen hinter Damen und Herren hinter Herren. Windschattenfahren hinter außenstehenden RadfahrerInnen sowie hinter motorisierten Fahrzeugen ist verboten.
Verstöße gegen diese Bestimmung werden mit der Disqualifikation (rote Karte) geahndet.
  • Die Bestimmungen der StVO sind unbedingt einzuhalten! Auch bei gesperrter oder gesicherter Radstrecke ist immer so weit wie möglich auf der rechten Straßenseite zu fahren.
Leichtere Verstöße dagegen werden mit einer Zeitstrafe (gelbe Karte), grobe Verstöße dagegen werden mit der Disqualifikation (rote Karte) geahndet. 

Laufen:

  • Die Startnummer muss gut sichtbar auf der Vorderseite getragen werden.
Verstöße dagegen werden mit einer Verwarnung (mündliche Aufforderung zur Korrektur) geahndet. Bei Nichtbefolgung erfolgt eine Zeitstrafe.
  • Laufen mit nacktem Oberkörper und Laufen ohne Schuhe ist verboten. Bei Verwendung von Tops muss der gesamte Brustkorb bedeckt sein. Einteilige Wettkampfanzüge sind so zu tragen, dass sich beide Träger ordnungsgemäß auf den Schultern befinden und Reißverschlüsse auf der Vorderseite des Wettkampfanzuges überwiegend geschlossen sind.

Verstöße dagegen werden mit einer Zeitstrafe (10 Sekunden bei Sprintbewerben, 15 Sekunden ab Kurzbewerben) geahndet (gelbe Karte). Dabei ist die Wettkampfbekleidung entsprechend zu korrigieren. Bei nacktem Oberkörper erfolgt die Disqualifikation

    Allgemeines:

    • Die Teilnahme an der Wettkampfbesprechung ist für alle TeilnehmerInnen Pflicht!

    Entsteht einem/einer WettkampfteilnemerIn ein Nachteil oder Schaden auf Grund der Nichtteilnahme an der Wettkampfbesprechung, so hat er/sie keinen Anspruch auf Tilgung dieses Nachteils oder Schadens.

    • Die vom Veranstalter zur Verfügung gestellte Startnummer und der Zeitnehmungs-Chip sind nach Beendigung des Bewerbes unverzüglich und unbeschädigt wieder zurückzugeben.

    Für allfällige Beschädigungen oder Verluste haftet der/die TeilnehmerIn bzw. bei Minderjährigen der/die Erziehungsberechtigte.

    • Die Annahme von fremder Hilfe (Verpflegungsannahme außerhalb der offiziellen Labestationen, Schrittmacherdienste udgl.) ist während des gesamten Wettkampfes, also bei allen Teildisziplinen, verboten (ausgenommen durch den Veranstalter, wenn die Betreuung von allen Athleten gleichermaßen in Anspruch genommen werden kann bzw. dies zur Vermeidung von Not- oder Gefahrensituationen erforderlich ist).

    Verstöße dagegen werden mit der Disqualifikation (rote Karte) geahndet. 

    • Vorsätzliches Wegwerfen von Gegenständen jeglicher Art (Verpflegungsrückstände wie z. Bsp. Bananenschalen, Radflaschen, Verpackungsmaterial etc.) auf der Rad- und Laufstrecke ist verboten. Ausgenommen davon sind eigens durch den Veranstalter gekennzeichnete Bereiche.
    Verstöße dagegen werden mit der Disqualifikation (rote Karte) geahndet.
    • Das Verlassen bzw. Abkürzen der Wettkampfstrecke (gilt für alle Teildisziplinen) zum eigenen Vorteil ist verboten. Wird die Wettkampfstrecke auf Grund einer Notsituation (z. Bsp. Aufsuchen einer Toilette) verlassen, so hat der/die WettkampfteilnehmerIn den Wettkampf an jener Stelle fortzusetzen, an der die Wettkampfstrecke verlassen wurde.

    Verstöße dagegen werden mit der Disqualifikation (rote Karte) geahndet. 

    • Den Anweisungen der WettkampfrichterInnen sowie der vom Veranstalter eingesetzten Funktionäre und Sicherheitsorgane ist unbedingt Folge zu leisten! 

    Verstöße dagegen werden mit der Disqualifikation (rote Karte) geahndet.

    • Erhaltene Zeitstrafen wegen Verletzung des Windschattenfahrverbotes (1 Minute oder 2 Minuten oder 5 Minuten) sind in der auf der Radstrecke eingerichteten Penaltybox zu verbüßen, und zwar in jener Radrunde, in der die Zeitstrafe ausgesprochen (angezeigt) wurde. Alle anderen Zeitstrafen (10 Sekunden oder 15 Sekunden) sind beim Laufbewerb nach dem Radfahren in der auf der Laufstrecke eingerichteten Penaltybox abzuleisten, wobei es dem/der betroffenen Wettkampfteilnehmer/in freisteht, in welcher Laufrunde (bei Mehrfachkurs) diese Penaltybox aufgesucht wird (jedenfalls noch vor Überquerung der Ziellinie!).

    Eine Nichtableistung einer erhaltenen Zeitstrafe sowie 2 erhaltene Zeitstrafen (bei Mittel- und Langdistanzbewerben 3 Zeitstrafen) egal für welchen Regelverstoß - führen automatisch zur Disqualifikation. 

    Haftung:
    Die Teilnahme an den Bewerben des Innsbrucker Triathlonmeetings 2014 erfolgt auf eigene Gefahr. Der Veranstalter übernimmt außerhalb des gesetzlichen Rahmens (Veranstalterhaftpflichtversicherung) keinerlei Haftung gegenüber TeilnehmerInnen und dritten Personen für entstandene Schäden im Zusammenhang mit der gegenständlichen Veranstaltung.

    Die gesamte  ÖTRV-Sportordnung ist auf der ÖTRV-Homepage www.triathlon-austria.at unter "Downloads" verfügbar.

    Der 1. Raika TTCI wünscht allen Teilnehmer/innen viel Freude und Erfolg bei ihren Wettkämpfen.