Maskiner

 Instruktioner för frörensmaskin Cuscuta No III

Gebrauchs-Anweisng

für

Röber´s Kleeseide- Reinigungs-Maschine

mit selbsttätig wirkender Bürst- und Abstreichvorrichtung.


Reuterkasten

Schüttelsieb

Sandsieb

Seidesieb


No.

No.

No.

No.

Für Rotklee, Luzerne etc.

32

40

84

72 Pod 76

Für Weissklee und Alsike

48

60

90

82 P

Für Thimothé

48

72

108 P

104 P


Bemerkungen.

  1. Die Maschine ist nach einer Wasserwage so auf zustellen, nass das Seide-Sieb genau in Woge liegt und dan fest auf den Boden zu schrauben.

  2. Der zu reinigende Samen muss stels in den Reuterkasten aufgeschüttet und durchgerüttelt werden damit diejenigen gröberen fremden Bestandteile, welche den Einlauf verstopfen zurückbleiben.

  3. Die Hand-Antriebskurbel soll gans genau 36 Umdrehungen in der Minute machen. Bevor dieser regelmässige Gang erzielt ist, darf kein Samen aufgeschüttet werden. – Ist nun die Maschine im vollen regelmässigen Gang, so wird der Einlaufschüttrampf gefüllt und der Schieber durch das Stellradchen geöffnet.

  4. Der Samen muss in einem schwachen Strom ( nicht lückenweise oder ungleich stark ) aus dem Einlauf ausfliessen und sich ganz gleichmässig auf dem Siebe verteilen. Entstehen auf dem Seide-Sieb nur die geringsten Unregelmässigkeiten, so kann für seidefreien, gut gesiebten Samen bedeckt worden ist.

    Dicke Samenstreifen, ungleichmässige Samenverteilung auf dem unteren Siebe, sind entweder auf unregelmässigen ( allzuschnellen oder langsamen ) Gang oder auf ungleichmässigen, zu starken Zulauf zurückführen, oder es ist anzunehmen, dass die Maschine nicht wagrecht aufgestellt ist.

  5. Die Stärke des Windes wird durch die an der Aussenseite des Ventilators angebrachten Schieber geregelt. Letztere müssen auf beiden Seiten stets gleichweit geöffnet sein.

  6. Beim Einsetzen oder Herausnehmen des unteren Siebes ist darauf zu achten, dass die Bürsten am Siebe nicht enliegen, die Maschine muss vielmehr solange gedreht werden, bis die B¨rsten mitten auf den Kettenrollen ( an den Stirnseiten der Maschine ) stehen und das Sieb nicht mehr berühren.

  7. Die Bürsten sind nachstellbar; haben sich diese durch den Gebrauch soweit abgenützt, dass sie das Sieb nicht mehr streifen, so müssen sie durch die Stellschrauben höher gestellt werden.

  8. Die der Maschine beigegebenen Siebe sind sehr zu schonen. Bevor die Maschine für längere Zeit ausser Betrieb gesetzt wird, sind sämtliche Lager durch Eingiessen von Petroleum zu säubern.

  9. Der anfänglich schwere Gang der Maschine verliert sich in den ersten Tagen nach deren Gebrauch.

  10. Bei Motorbetrieb geschieht der Antrieb von der Windflügelwelle aus. Die Umdrehungszahl dieser Welle muss 220 Umdrehungen in der Minute betragen. Keinfalls darf diese Umdrehungzahl überschritten werden.

Gebrüder Röber, G. m. b.

Spezialfabrik für Reinigungs- und Spezialmaschinen

Wutha

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