Der Verein Rock.INK e.V.

Die Gründungsmitglieder des Vereins arbeiten für Menschen mit Behinderung und fördern sie in ihrer Selbstständigkeit, der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft sowie in der Freizeitgestaltung. Deswegen liegt unser Hauptaugenmerk auf Menschen mit einer Behinderung, wir wollen aber auch Menschen mit anderen Hintergründen ansprechen.

Durch die Arbeit für Menschen mit Behinderungen und der derzeitigen Diskussion über Inklusion kamen wir auf die Idee, ein Projekt zusammen mit Menschen mit Behinderungen zu erarbeiten und umzusetzen, in dem Inklusion ein selbstverständlicher Teil sein soll.

Das bedeutet die Öffentlichkeit einzubeziehen und Menschen mit Behinderung nicht nur dabei zu haben, sondern mit Ihnen gemeinschaftlich etwas zu schaffen, an dem alle teil- sowie Spaß haben können.


Eine Verbindung vieler Menschen, sei es in Form von Feiern, Gesprächen, Spüren und Kommunizieren ist die Musik. Musik ist ein Instrument, welches Bedingungslos für jeden zugänglich und wahrnehmbar ist und viele gute Aspekte mit sich bringt, wie Gemeinschaft, Wahrnehmung, sich frei fühlen durch z.B. Tanzen, Spaß haben, aus sich herauskommen können und Einiges mehr.


Durch ein Projekt in Berlin/Potsdam „Rock am Wasserturm“ (www.rockamwasserturm.de) welches seit 2001 Festivals zur Integration von Menschen mit Behinderung umsetzt, kamen wir auf die Idee, Ähnliches hier in der Region umzusetzen.

Der Unterschied bei unserer Idee ist jedoch, dass wir nicht nur einen Tag erschaffen möchten an dem alle gemeinsam Feiern und Freude haben, sondern dass dieser Tag von und mit Menschen mit Behinderung von Grund auf organisiert und umgesetzt werden soll.

Wir möchten durch Unterstützung, Begleitung und Teilhabe gemeinsam als eine Gruppe die Planung und Umsetzung für diesen Tag mit Menschen mit Behinderungen gestalten. Beispielsweise gehört das Buchen einer Band im Vorfeld genau so dazu wie die Bandbetreuung am Tag des Festivals.

Alle Beteiligten sollen sich nach ihren Fähigkeiten verwirklichen und sich als Teil des Vereins und somit auch des Festivals erleben.


Das Festival soll von uns als inklusiv strukturiertem Verein im laufenden Jahr erarbeitet werden und entstehen, wobei auf die verschiedenen Fähigkeiten und Interessen unserer Mitglieder geachtet und gebaut wird.

Ausschlaggebend hierfür ist die Bereitschaft aller Beteiligten, alles zu geben, oder auch mal nicht alles zu fordern. Wir möchten möglichst viel umsetzen.Überlegungen für das Angebot vor Ort sind, neben der Musik, Getränke- und Essensstände, Sitzgelegenheiten und ggf. Spielmöglichkeiten in den Nachmittagsstunden um das Festival familienfreundlich zu gestalten. Das hängt natürlich daran, wie viel Geld wir zusammentragen können, beispielsweise von Firmen für Werbung.  


Das Festival selber soll sich über die Jahre entwickeln. Das erste Mal wird es als ein Tagesprojekt angesehen, an dem die Bands kostenlos oder für einen geringen Betrag auftreten. Die Aufgaben, die

Genauere finanzielle Rahmenbedingungen, ob Eintritt erforderlich ist etc. entwickeln sich mit der Zeit. Ziel ist es, dass der Verein von Spenden und sich selbst leben soll.


Wir hoffen, wünschen und erträumen uns ein Projekt welches lebendig mit vielen Menschen mit und ohne Behinderungen zu einem dauerhaften Festival wird, auf dem die Inklusion durch die eben beschriebene Vorbereitungen wächst und auf lange Sicht keiner besonderen Benennung bedarf. Unserer Ansicht nach kann Inklusion nur dann gelingen und für alle selbstverständlich werden, wenn man selber damit selbstverständlich umgeht und sie das Besondere verliert.


Die Organisation und Planung, die ja weit über den Zeitrahmen des reinen Events hinausgehen, die Vorbereitungen für das nächste Event, werden in Zukunft sicherlich immer routinierter und mehr und mehr zum Selbstläufer für Alle im Verein als zukünftige Experten.






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