Beratung / Psychotherapie / Traumatherapie/ EMDR/ TRIMB®

Christliche therapeutische Beratung 

bietet Hilfe für Menschen, die eine systematische Arbeit an der
eigenen Persönlichkeit wünschen.  Sie ist sowohl wissenschaftlich, als auch biblisch orientiert und beruht auf einem christlichen Menschenbild.
Der Mensch ist Körper, Geist und Seele und kann nicht auf eine der drei Ebenen reduziert werden, sondern sie sind alle Begleiterscheinungen der menschlichen Realität.

Die Beratung gilt allen Frauen, Jugendlichen und Paaren unabhängig von ihrer Glaubensüberzeugung.

Die Beratung orientiert sich an den Bedürfnissen und der Zielsetzung der
ratsuchenden Person.

Mein Anliegen ist es, verletzten Menschen zu helfen frei zu werden und in wahres Leben
und Berufung hineinzufinden.  

Der Fokus meiner Arbeit liegt auf der Stabilisierung und der Ressourcenaktivierung des Ratsuchenden.


Psychotherapie

ist Hilfe zur Wiederherstellung der seelischen, körperlichen und geistigen Gesundheit aufgrund einer zuvor erlangten Diagnose. 
Sie ist eine Massnahme zur Heilung oder Linderung psychischer oder auch psychosomatischer Beschwerden und Symptome. 

Neben dem therapeutischen Gespräch binde ich kreative, verhaltenstherapeutische und traumatherapeutische Elemente mit ein, die u.a. Anwendung finden bei: 

  • Depressionen, Ängsten, Zwängen
  • Identitätsunsicherheiten und Selbstwertproblematik
  • Sucht (stoffgebunden und ungebunden)
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Essstörungen
  • Psychsomatischen Beschwerden
  • Missbrauchserfahrungen ( sexuell, körperlich, emotional, verbal)
  • Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS)
  • Dissoziativen Störungen


Sowohl Christlich therapeutische Beratung, als auch Psychotherapie hat zum Ziel  

  • Verbesserung des Befindens und der Lebensqualität, 
  • Zuwachs von Selbsterkenntnis, Selbstakzeptanz und Selbstbestimmung, 
  • Steigerung des Selbstvertrauens, 
  • Verbesserung der Beziehungsfähigkeit,
  • Verringerung/Verschwinden der psychischen und psychosomatischen Beschwerden


Ob Beratung oder Therapie, es ist immer ein Sich-einlassen auf eine neue Erfahrung, die oft mit Unsicherheit und manchmal auch mit Angst verbunden ist und deswegen ist eine vertrauensvolle Beziehungen zwischen dem Hilfesuchenden und dem Helfenden eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein Gelingen. 
Dabei möchte ich meinem Gegenüber mit Offenheit, positiver Wertschätzung, Einfühlungsvermögen und Authentizität auf gleicher Ebene begegnen.


Traumatherapie

Die Traumatherapie umfasst mehrere Phasen, die meist aufeinander aufbauen. Aber zuerst einmal die Erklärung des Begriffs "Trauma".

Trauma (griech.) ist eine (seelische) Verletzung/Wunde. Der Begriff bezieht sich nicht auf das Ereignis, sondern auf die körperlichen, seelischen, geistigen und sozialen Folgen.

Traumata können entstehen,...

  • durch "einmaligen lebensbedrohlichen Stress", durch Gewalt, wie z.B. Kriegserleben, schwere Unfälle, Überfälle, Vergewaltigungen, Naturkatastrophen, Verfolgung/Flucht. Immer da, wo Leben in Gefahr ist und nicht nur das eigene Leben, auch wo man Beobachter/Zeuge der Qualen anderer ist, kann eine Trauma entstehen.
  • durch "chronischen Dauerstress" bzw. lang andauernden Extremstress, wie z.B. Vernachlässigung in der Kindheit, unzuverlässige Bindungserfahrungen, früher Verlust einer primären Bindungsperson, (seelisch und körperlich) kranke Eltern, seelische Quälereien, Mobbing, Langzeitarbeitslosigkeit, Krebsdiagnose, schwere Krankenhausaufenthalte oder gewaltsame (auch verbal) Atmosphäre im Elternhaus, das alles über einen längeren Zeitraum, kann Ursache von Trauma sein.
Traumafolgestörungen bzw. Symptome der Posttraumatischen Beladtungsstörung (PTBS) können sein:

- Wiedererleben des traumatischen Ereignisses in Form von unkontrollierten, aufdrängenden,     belastenden Erinnerungen, Gedanken und Bildern ( sogenannte Intrusionen oder Flashbacks)
- Vermeidung von Aktivitäten und Situationen, die an das Trauma erinnern können.
- Bedrohungsgefühle, Angstzustände und Panikattacken.
- Taubheitsgefühle, innere Teilnahmslosigkeit, Gefühle emotionaler Betäubung, Übererregung wie Reizbarkeit, erhöhte Wachsamkeit, Schlafstörungen, übermässige Schreckhaftigkeit, Wutausbrüche, Selbstverletzungen,...

Viele Betroffenen leiden zudem an schweren Schuld- oder Schamgefühlen oder unter Selbsthass.

Neben diesen Symptomen können folgende Beschwerden auftreten:

- Depressionen
- Burn Out
- Anpassungsstörungen
- Alkoholabhängigkeit
- Medikamentenmissbrauch
- Persönlichkeitsstörungen
- Dissoziative Störungen
- Somatoforme Störungen
- Angststörungen
- Essstörungen
....treten oft erst verzögert innerhalb von sechs Monaten oder noch später auf.


Die Phasen einer Traumatherapie
1. Orientierungsphase
2. Stabilisierungsphase
3. Traumabearbeitungsphase
4. Integrationsphase 

 


1. In der Orientierungsphase findet der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung und die Anamnese statt. Ausserdem werden dem Klienten umfassende Informationen über sein Störungsbild, die Ursachen, Folgen und Begleitumstände vermittelt. Ein detailliertes Verständnis dient dazu, Strategien zu entwickeln, wie in Zukunft mit verschiedenen Symptomen umgegangen werden kann, wie man gut mit sich umgeht und gut für sich sorgen kann.
Symptome haben immer einen guten Grund und eine wichtige Funktion, deswegen gilt es sie als diese zu würdigen, bevor sie reduziert, bzw. geheilt werden können.
Desweiteren werden Therapieziele gemeinsam ermittelt und das therapeutische Vorgehen besprochen.
 
2. In der Stabilisierungsphase wird zunächst einmal ein sicherer Boden unter den Füssen geschaffen, in dem man vorhandene Ressourcen ausfindig macht und aktiviert. Ressourcen sind alle Fähigkeiten, Stärken, Beziehungen, Lebensumstände, die trotz oder auch wegen schlimmer Ereignisse das Leben bereichern und erleichtern.
Es geht in der Stabilisierungsphase darum, den Klienten zu stärken, sodass er das Gefühl von Eigenkontrolle über das eigene Leben zurückerlangen kann, um ein Gleichgewicht zum traumatisierten Erleben zu schaffen. Ausserdem soll die Selbstwahrnehmung und die "innere Kommunikation" verbessert werden. Selbstfürsorge und Umgang mit Krisen werden erarbeitet. Hilfreich zur Selbstfürsorge sind unter anderem Imaginationsübungen, wie z.B. " Sicherer Ort, Innerer Garten, Tresor, Ressourcenteam,...." Hierdurch werden Gefühle wie Sicherheit, Geborgenheit, Ruhe, Trost erlernt und verstärkt.
Ein weiteres Thema ist die Identifikation von Triggern und die Erarbeitung entsprechender Vermeidungsstrategien bzw. den besseren Umgang mit ihnen. Ebenfalls unterstützend und entlastend ist das Externalisieren (nach außen verlagern) innerer Konflikte mit kreativen Elementen wie z.B. Tüchern, Buntstiften oder Spielfiguren aller Art, das letztlich auch der zwischenmenschlichen Wahrnehmung dient.
Ausgesprochen wichtig ist es auch eigene Grenzen zu erkennen und zu schützen. 

3. Für die Traumabearbeitungsphase ist eine ausreichende Stabilisierung und der Wunsch des Klienten unabdingbare Voraussetzung. Gemeinsam wird besprochen, welche Situationen angeschaut werden und nötig sind. In der Phase werden also die erlebten Situationen verarbeitet, um sie in seine eigene Lebensgeschichte bzw. Vergangenheit zu integrieren, so dass die traumatischen Erinnerungen als vergangene Erlebnisse abgespeichert werden können.
"Ja, es ist mit passiert, aber nun ist es vorbei! Es ist Vergangenheit! Es bestimmt nicht mehr mein Leben!"
 Während der ganzen Therapie werden Elemente aus der Stabilisierungsphase fortgesetzt.

Zur Bearbeitung des Traumas gibt es zwei zentrale Methoden, die meist in Kombination angewandt werden. 

- Die Screen-bzw. Bildschirmtechnik oder
- EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)

Wesentlich bei beiden Techniken ist, dass die Betroffenen ein größtmögliches Maß an Kontrolle über den Bearbeitungsprozess haben.

4. In der Integrationsphase geht es um die Überprüfung der aktuellen Lebenssituation und um Neuorientierung, um eine Neubewertung von Gefühlen wie Trauer, Wut, Schuld-und Schamgefühlen und um einen konstruktiven Umgang mit diesen. Das Erlebte in die persönliche Lebensgeschichte einzuordnen und abzuschließen.

Es gibt vieles zu betrauern. Trauer um Verluste, um nicht nutzbare Möglichkeiten, um die Zeit, die mit traumabedingten Einschränkungen gelebt werden musste, uvm.
Auch Sinnfragen haben in der Integrationsphase ihren Raum.
Besonders im Leben eines Christen spielen Spiritualität, Vergebung und Versöhnung eine zentrale Rolle, auch hier muss dem Wunsch und dem Bedürfnis des Klienten nachgegangen werden.

Gegen Ende der Therapie können Wünsche und Ziele im Hinblick auf die persönliche, soziale  und beruflich Zukunft und die Entwicklung neuer Perspektiven aufgegriffen werden.



EMDR ( eye movement desensitization and reprocessing)

EMDR ist eine effektive, zeitsparende und schonende Methode zur Behandlung traumatischer Erfahrungen und wurde in den 80er Jahren von Francine Shapiro als traumazentrierte Psychotherapiemethode entwickelt um unverarbeitete belastende Erinnerungen im Gehirn zu verarbeiten.

Mittels bilaterale Stimulation der Augen wird im Gehirn aufgrund der beschleunigten Informationsverarbeitung eine Stressentlastung herbeigeführt.Die Stimulation hilft dem Gehirn die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren und dadurch die belastenden Erinnerungen zu verarbeiten.

Die EMDR-Methode wird meist im Rahmen eines Therapiegesamtplans eingebunden und kann erfahrungsgemäss eingesetzt werden bei:

- Reaktionen auf Traumatisierungen
- Bewältigung von Unfallfolgen
- Bewältigung von Bindungsstörungen
- Extreme Trauerreaktionen
- Ängste/Phobien/Panikattacken
- Chronische Schmerzen
- Psychosomatische Störungen



TRIMB® - Methode (Trauma Rekapitulation with Imagination Motion and Breath)

TRIMB ist eine sehr schonende traumatherapeutische Methode zum Bearbeiten von belastenden Material und wurde  von Dr. Ingrid Olbricht in einem indigenen Kulturkreis entdeckt und für die Traumtherapie weiterentwickelt.

Mit der TRIMB®-Methode werden belastende Bilder und die dazugehörigen, destruktiven Gefühle als Verbindung auf eine imaginative Leinwand visualisiert und mittels einer speziellen Atemtechnik und lateralisierenden Kopfbewegung transformiert bzw. durchtrennt. 
Es geht darum, intensive Gefühle, bzw. destruktive Verstrickungen in Beziehungen zu lösen.

Die TRIMB®-Methode kann bereits in der Stabilisierungsphase  eingesetzt werden, vorausgesetzt, dass stabilisierende Reorientierungs- und Distanzierungsübungen von der KlientIn angewendet werden können.
KlientInnen können die Methode im Therapieverlauf zunehmend selbstständig einsetzen, was die Selbststeuerung und Selbstwirksamkeit erhöht. 


Resilienztraining -Ganzheitliche Stressbewältigung

Ein 12-Schritte-Programm zu innerer Ruhe, Gesundheit & Zufriedenheit

Schritt  1 - Was ist Resilienz?
Schritt  2 - Was ist Stress?
Schritt  3 - Ressourcen & Entspannung
Schritt  4 - Stress & Körper
Schritt  5 - Gefühle & Emotionen
Schritt  6 -  Grenzen & Freiraum
Schritt  7 -  Konflike & Kommunikation
Schritt  8 - Vermeidung & erlernte Hilflosigkeit
Schritt  9 - Annehmen & Loslassen
Schritt 10 - Umgang mit ( Selbst-)Verantwortung
Schritt 11 - Entspannung & Schlaf
Schritt 12 - Glaubenssysteme & Verhaltensstrategien

In diesem Training ist ein wesentlicher Anteil das Thema Bindung & Beziehung und Umgang mit zwischenmenschlichen Konflikten, die in der heutigen Zeit sehr in den Vordergrund geraten sind. Ebenfalls dem Thema Trauma, Traumafolgen und Auswirkungen auf unsere Resilienz sind ein wichtiger Anteil gewidmet.





 





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