Ablauf

Zu Beginn des Jahres teilt Ihnen die PA NRW mit, in welcher Höhe sie Ihre Aufwandskosten der Veranstaltungen des laufenden Jahres mindestens erstatten wird. Dieser so genannte Sockelbetrag ist also das Minimum an Kostenerstattung (Planungssicherheit), die Sie in jedem Fall erhalten werden.

Ab dem Jahr 2014 sind die Kooperationspartner der PA NRW je nach Art und Umfang der durchgeführten Kooperationsveranstaltungen bestimmten Levels zugeordnet, die ein festes Budget (Level A), bestimmte Sockelbeträge (Level B und C)  oder eine volle Kostenerstattung (Level D) vorsehen.

In der Kinder- und Sonderförderung (PA NRW Familienbildung) können wir keinen Sockelbetrag errechnen, da es sich hier um eine Richtlinienförderung handelt und auf die Mittel kein fester Anspruch besteht! Es bestehen aber Erfahrungswerte aus der Förderung der Vorjahre. Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie uns bitte an. Sie können die „normale“ Förderung nach WbG und die Förderung durch die PA NRW Familienbildung auch kombinieren!

Im Laufe des Jahres planen Sie Veranstaltungen und reichen Ihre Veranstaltungsvorschläge bei uns ein. Das 1. und das 2. Halbjahr eines Jahres sind die Planungszeiträume, für die Sie bis zu bestimmten Zeitpunkten Kursvorschläge einreichen.

Nach Abschluss der Abrechnung für das laufende Jahr, also im Frühjahr des Folgejahres, kann die Paritätische Akademie NRW ermitteln, in welcher Höhe ggf. Mittel für eine Umverteilung zur Verfügung stehen. Umverteilungs- oder Rückflussmittel sind vorhanden, wenn auf das gesamte Bildungsnetz gesehen geplante Kurse ausfallen oder in geringerem Umfang als geplant stattfinden. In diesem Fall werden Ihnen diese Mittel nach der Berechnung kommuniziert und zusätzlich zur Verfügung gestellt. 

Für Sie als Mitveranstalter bedeutet das: Sie müssen die Kosten der Veranstaltungen bis zu diesem Zeitpunkt vorfinanzieren. Sämtliche Berechnungen für Ihre pauschalierte Kostenerstattung bemessen sich nach den bekannten Pauschalen.