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Sport

veröffentlicht um 13.03.2018, 06:09 von Simone Juch   [ aktualisiert: 14.03.2018, 04:51 ]
Ski Alpin Hollerbach 02.-10. März 2018
Morgens um 4.30 Uhr ging es los: 46 Schülerinnen und Schüler des Lloyd Gymnasiums und der Johann-Gutenberg-Schule machten sich mit dem Reisebus auf den Weg nach Hollersbach in den Kitzbüheler Alpen. 18 Snowboarder und 28 Skifahrer wurden von unserer Pensionswirtin Uschi nach aufregenden 16 Stunden Busfahrt herzlich begrüßt und sehr gut bewirtet, bevor alle Schülerinnen und Schüler mit Ski oder Snowboard, Schuhen, Helmen und auch Stöcken ausgestattet wurden. 

Frisch gestärkt und ausgeschlafen ging es am ersten Tag auf den angrenzenden Hausberg mit eigenem kleinen Schlepplift. 16 Fortgeschrittene und 30 Anfänger tummelten und kugelten sich im Schnee, übten anziehen, aufstehen, umdrehen mit der, für die meisten, unbekannten Ski- oder Snowboardausrüstung, sowie Schlepperliften. Das kleine Stuhlfelden zeigte sich mit Sonnenschein und optimalen Schneeverhältnissen von der besten Seite. 

Am nächsten Tag wurde vormittags noch auf dem Idiotenhügel gekugelt und gerutscht, bevor es mit dem ersten Sessellift hinauf auf die erste blaue Piste ging. Im sogenannten Pizza-Pommes-Express-Style ackerten sich die Anfänger den langen „Ziehweg“, der es in sich hatte, wieder hinab, selbstverständlich mit zwischenzeitlichem Ablegen direkt auf der Piste. 

Mit der kleinen Bahn direkt im Ort ging es dann am nächsten Tag nach Hollersbach zur Panoramabahn und mit ihr rauf auf den Gipfel: 2.144m – ein traumhafter Blick, eine super Hütte für die Verpflegung und ein Mattenlift mit Minihügel für die Anfänger. Die Gruppen wurden aufgeteilt und die ersten roten Pisten erobert. Die Lumpensammler hatten alle Hände voll zu tun, denn manchmal zwicke schon der Schuh, dann das Knie oder doch die Höhenangst. Aber tapfer und mit viel Ehrgeiz zeigten die Schülerinnen und Schüler, dass sie wirklich Ski- oder Snowboard fahren lernen wollten: Kleinere Blessuren wurden hingenommen, Tränen und Höhe überwunden und so langsam fanden alle Spaß auf den weißen Pisten. 

Am nächsten Tag zeigte der Nebel, dass die Natur das Gesetz am Berg ist: plötzlich sah man nur noch den Vordermann, alle anderen schienen wie vom Schnee verschluckt. Das Gleichgewicht spielte dem einen oder anderen einen Streich, und er fuhr plötzlich bergauf anstatt bergab. Am Nachmittag wurde umdisponiert: shoppen in Mittersill stand auf dem Programm! Da hatte keiner etwas dagegen. 

Am fünften Tag gab es dann eine Gondelfahrt der besonderen Art: Mit dem Bus ging es zum Jochberg. Die Pistenverhältnisse waren hier etwas eisig, aber die Schülerinnen und Schüler wollten unbedingt in die goldene Gondel der Kitz 3S-Bahn einsteigen – diese hat einen gläsernen Boden und freien Blick in bis zu 400m Tiefe (3,7km Länge). Eine legendäre Gondelfahrt, die alle faszinierte, auch wenn leider niemand die goldene Gondel erwischte. 

Am letzten Tag fuhren dann alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam zur Panoramaalm: Gegenseitig halfen die Fortgeschrittenen den Anfängern und gaben sich Tipps und motivierten. Glücklich saßen alle bei Sonnenschein auf der Terrasse und genossen das tolle Erlebnis: „Das hätte ich nie gedacht, dass ich nach 6 Tagen vom Idiotenhügel bis die roten Pisten runter fahren kann!“ strahlte ein Schüler. 

Und das Glück der Ski- und Snowboarder sollte besiegelt werden: am vorletzten Abend gab es die legendäre Skitaufe mit Herrn Bollhöfer. Niederknien, trinken und schwören mussten sie und jeder bekam seinen ganz eigenen Skitaufnamen, der mit Urkunde besiegelt wurde. 
Bei Flutlicht am Hausberg nutzten anschließend alle die Gelegenheit zum Tellerrodeln! Auf Miniplastiktellern mit Handgriff ging es zu Fuß die Piste rauf und alleine, zu zweit oder zu dritt hintereinander die Piste wieder runter. 

Nach 6 Skitagen, einigen Abenteuern und nur noch 12stündiger Busfahrt kamen alle Schülerinnen und Schüler am Samstagmorgen um 7.00 Uhr wieder in Bremerhaven an. 

Wir bedanken uns bei allen Kolleginnen und Kollegen, Referendarin und Assistenten, die den Schülerinnen und Schülern das Ski-Erlebnis ermöglicht haben. 

(NOL und BOL - März 2018)
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