Lloyd lebt!


Mathematik-Olympiade

veröffentlicht um 27.04.2017, 05:43 von Simone Juch   [ aktualisiert: 27.04.2017, 05:56 ]

Bundesrunde der 56. Mathematik-Olympiade am Lloyd Gymnasium


Die Organisation läuft auf Hochtouren, denn 198 Nachwuchsmathematiker aus ganz Deutschland treten vom 30. April -3. Mai am Lloyd Gymnasium zur Bundesrunde der 56. Mathematik-Olympiade an. Die Schüler haben bereits in den Vorrunden ihr Können unter Beweis gestellt – und sich damit gegen rund 200.000 Konkurrenten durchgesetzt. Wer jetzt im Finale eine starke Leistung zeigt, hat nicht nur gute Chancen auf Gold, sondern auch auf einen Platz im deutschen Team für die Internationale Mathematik-Olympiade 2018.

Die Mathematik-Olympiade ist ein Wettbewerb, der mathematisch begabte Schüler zu Höchstleistungen anspornt. Unter Klausurbedingungen müssen die Teilnehmer logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und den kreativen Umgang mit mathematischen Methoden unter Beweis stellen. Nur wer bereits auf Schul-, Regional- und Länderebene überzeugt hat, schafft den Sprung in die Bundesrunde. Unter den Teilnehmern sind auch zwei Schüler des Lloyd Gymnasiums, die sich bis an diese vordere Front der Mathe-Elite vorgekämpft haben.

Bei der Bundesrunde in Bremerhaven sind die Mathe-Asse besonders gefordert: In zwei viereinhalbstündigen Klausuren müssen sie zeigen, dass sie auch die kniffligsten Aufgaben lösen können. Nach den Klausuren im Lloyd Gymnasium werden die Lösungen von Korrektoren aus Schule und Hochschule bewertet. Ein vielfältiges Rahmenprogramm verspricht Abwechslung vom anspruchsvollen Wettbewerb und zeigt Bremerhaven von seiner interessanten Seite als Hafenstadt.

Die Sieger der Bundesrunde werden am 3. Mai um 9:00 Uhr im Atlantic Hotel Sail City (Am Strom 1, 27568 Bremerhaven) von der Senatorin für Kinder und Bildung, Claudia Bogedan, ausgezeichnet. Die erfolgreichen Olympioniken qualifizieren sich zudem für den Auswahlwettbewerb zur Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO). Damit haben sie gute Chancen, Deutschland bei der IMO 2018 in Rumänien zu vertreten.

Träger des Wettbewerbs ist der Verein Mathematik-Olympiaden e.V. Die Geschäftsstelle der Mathematik-Olympiade wird von Bildung und Begabung im Verbund der Bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe geführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die diesjährige Bundesrunde wird vom Verein „Mathematik in Bremen! e.V.“ veranstaltet.

Förderer der Bundesrunde der Mathematik-Olympiade sind die Stiftung Hector II und das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Unterstützend tragen das Bundesland Bremen, das Atlantic Hotel Sail City, ein großer Strauß von lokalen Sponsoren (wie z.B. die Marineoperationsschule, das Netzwerk Schule, Wirtschaft und Wissenschaft für die Region Unterweser e.V., die BEG, die Deutsche Bank, das Klimahaus, die AOK, LIDL und FIELAX) sowie die GMDS (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie) zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Weitere Informationen zur 56. Bundesrunde der Mathematik-Olympiade und eine Liste aller Teilnehmer, Austragungsorte und noch viel mehr finden Sie unter www.mo2017.de.

Den groben Ablaufplan finden Sie hier: MO 2017 Zeitplan1.pdf und MO 2017 Zeitplan2.pdf

Weitere Informationen zur Bundesrunde am Lloyd Gymnasium erhalten Sie bei den Organisatoren:

Frau Krämer (stellv. Schulleiterin) vom Lloyd Gymnasium: katja.kraemer@magistrat.bremerhaven.de

Herr Albers vom Verein „Mathematik in Bremen! e.V.“: reimund.albers@icloud.com

Dr. Wilfried Kurth vom Verein „Mathematik in Bremen! e.V.“: kontakt@mathe-in-bremen.de

Weitere Informationen zu den Mathematik-Olympiaden in Deutschland finden Sie auch unter: http://www.mathematik-olympiaden.de .


Simone Juch - Lloyd Gymnasium

Themenwoche 03.- 07.04.2017

veröffentlicht um 07.04.2017, 03:07 von Simone Juch   [ aktualisiert: 02.05.2017, 09:43 ]

D i e   G e d a n k e n   s i n d   f r e i . . .

Die Diskussionen um Meinungsfreiheit und Demokratie bewegen uns zurzeit alle. Dinge, die für uns jahrelang selbstverständlich schienen, sind es nicht mehr! A
us diesem Anlass beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler des Lloyd Gymnasiums und der Schule am Leher Markt (SALM) eine Woche lang intensiv mit den mit diesen Grundwerten verbundenen Fragestellungen.

Das Programm gibt es hier als download: 2017 Themenwoche Programm.pdf

Zitat-Plakat von L. Peters (LK Kunst)




"Auf Wiedersehen Freiheit"

Eröffnet wurde die Themenwoche durch einen Vortrag von Prof. Dr. Tiedemann (TU Dresden, Institut für Philosophie) mit Thesen zum Ende von Aufklärung, Demokratie und Universalismus. Das klang doch erstmal sehr universitär, jedoch zeigte sich Prof. Tiedemann sehr lebens- und schülernahe. Sein Vortragscerdo "Freiheit ist anstrengend" bettete er in viele Beispiele ind Bezüge ein.
Seine Thesen lösten eine lebhaft und engagierte Diskussion mit den Schülern aus, in der er sich durchaus selbstkritisch seinen eigen Thesen stellen musste, mit dem Ergebnis, dass er manche dieser für überdenkenswert hielt.

"Wo fängt Meinungsfreiheit an? / Wo hört sie auf?" Umgang mit Fake-News

Gemeinsam mit dem stellvertretenden Chefredakteur der Nordseezeitung, Herrn Willenbrink, beschäftigten sich die Schüler der Klassen 6c und 8f mit diesem prisanten Thema in einem Workshop. Herr Willenbrink hat dazu viele anschauliche Beispiele mitgebracht, um anschließend mit den Schülern über die Ge
fahren von Fake-News ins Gespräch zu kommen.








Flashmop: musikalische Interpretation zu "Die Gedanken sind frei"

Auf dem Pausenhof des Lloyd Gymnasiums und später auch der Edith-Stein-Schule sangen die Schülerinnen und Schüler sowie Leherinnen und Lehrer des Lloyd gemeinsam mit einigen Klassen aus weiteren Schulen das Lied und wurden dabei tatkräftig unterstützt von Orchestermusikern der Edith-Stein-Schule und der Jugendmusikschule. Die Humboldt-Schule überzeugte mit einem eigenen engagierten musikalischen Beitrag lautstark begleitet von Trommeln.





















Schüler präsentieren ihre Ergebnisse

Am Donnerstagnachmittag präsentierten die Schülerinnen und Schüler in der Aula öffentlich die Ergebnisse ihrer Arbeit zum Thema Gedankenfreiheit.

Klasse 8d:  "Internationales Kochen und Backen"

Gleich am Aulaeingang empfing die Besucher und Akteure ein einladender Geruch. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse boten frisch Gebackenes und Gekochtes an. Unter dem Titel "Internationales Kochen und Backen" konnten deutsche, russische, türkische, amerikanische und mexikanische Speisen probiert werden.







Philosophie-Kurs (Einführungsphase): "Kant-Texte verständlich erklärt"

Die Texte des Philosophen E. Kant zu verstehen sind kein leichtes Unterfangen. Die Schülerinnen und Schüler haben in kleinen selbstgeschriebenen Dialogen dem Publikum auf ihre Weise und an heutigen Beispielen erklärt, wie aktuell diese alten Ideen doch sind. Es ging um "Hirn einschalten - Entscheidungen selbst in die Hand nehmen", um die Rolle der Frau und ihre Selbständigkeit, um den Gruppenzwang z. B. beim Shisha-Rauchen und die damit einhergehende selbstverschuldete Unmündigkeit des Menschen...





Klasse 9b: Literaturprojekt zu "Der Junge im gestreiften Pyjama"

Sechs Schülerinnen und Schüler stehen auf der Bühne und lesen Textauszüge, Textstellen werden dazu im Hintergrund gezeigt. Am Ende eines jeden Textauszuges, unterbrechen weitere Schülerinnen und Schüler die Lesung mit unterschiedlichen Forderungen nach Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit in verschiedenen Sprachen und kommen ebenfalls nach vorn. Das bedrückende Thema des Buches wird durch den Auszug aller mit bunten selbstgeschriebenen Plakaten beendet, die den Zuschauer die Buntheit an Lebensideen der Schüler und die gesellschaftliche Vielfalt erkennen lassen.





Klasse 7e: aus dem bilingualen Unterrricht -  Szenen aus Malalas Biografie

Die SchülerInnen haben das Buch auf Englisch gelesen und sich mit Malalas Leben im Swat-Tal und ihrer Familie beschäftigt. Über die Schwierigkeiten von Mädchen insgesamt und über ihre Ausbildung wurde berichtet sowie über den Mut Malalas über die gesellschaftlichen Zustände bzw. Missstände durch Terroreinheiten (vielfältige Verbote gegenüber Mädchen) öffentlich zu berichten. Daraufhin fiel Malala 2012 einem Mordanschlag zum Opfer, den sie schwerverletzt überlebte. Die SchülerInnen schildern weiterhin eindrucksvoll ihr unerschütterliches Engagement für die Rechte von Kindern auf Bildung...


Aufführung des Kurses Darstellendes Spiel

veröffentlicht um 17.02.2017, 06:12 von Christian Lorgi   [ aktualisiert 27.04.2017, 06:28 von Simone Juch ]

„Die Hexen von Salem“ – ein voller Erfolg


Das Schülerensemble des Kurses Darstellendes Spiel von Herrn Bergfeld meisterte die Herausforderung einer kompletten Neuinszenierung für die Aulabühne mit Bravur. In zwei Aufführungen am 28. und 29. März 2017 zeigten die Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrganges, dass sie in der Lage sind, ein solch komplexes Stück mit all seinen Anforderungen umzusetzen, um dem Zuschauer das Gefühl zu geben, in einem echten Theater zu sitzen. Es stimmte alles: Die Schauspieler füllten ihre Rollen nicht nur durch ihre Texte sondern machten sie durch überzeugende Mimik und Gestik und körperlichen Einsatz lebendig. Die Besetzung war so gewählt, dass sich die Schülerinnen und Schüler je nach ihren Stärken einbringen konnten. Vom selbst gebauten Bühnenbild bis zu den Accessoires, von den Kostümen bis zum Licht war alles durchdacht, und sogar der Szenenwechsel war überlegt in das Stück integriert. Ein Erzähler führte zum Teil durch das Stück, wodurch einige Szenen abgekürzt werden konnten. Viele helfende Hände im Hintergrund waren notwendig um das Stück abzurunden.

Der hohe Aufwand an Vorbereitung und Übung hat sich total gelohnt!

Nur ein kleiner Lachflash am Ende erinnerte daran, dass es sich bei dieser ansonsten absolut professionellen Darbietung nicht um Schauspieler sondern um Schüler handelte.

Simone Juch

  


  

  

  



Den gesamten Inszenierungsbericht von Alina Krehle mit Bildern von Celina Bärwolf und Julia Binder lesen...



Inszenierungsbericht von Alina Krehle.pdf

       

Lloyd lebt-Premiere: Schulprojekte der Sek I

veröffentlicht um 26.04.2016, 03:30 von Christian Lorgi   [ aktualisiert: 26.04.2016, 03:30 ]

Am Abend des 16. März 2016 hatten zum ersten Mal Klassen und Schüler/innen der Sek I die Gelegenheit, Projekte aus dem Unterricht – oder besser aus der Schulzeit – ihren Eltern und Mitschülern/innen vorzustellen: eine Premiere in der Aula, bei der viele Schüler/innen mitgewirkt 
haben und die auf großen Zuspruch stieß.


Nach einer kurzen Begrüßung durch den Schulleiter Hr. Hierath, moderierten zwei Schüler aus der Vorklasse, die gerade Deutsch lernen, die Veranstaltung: Haxhi Krasniqi aus dem Kosovo (Albanien) und Ayaz Muhammed aus Syrien.


Die Mädchen und Jungen der 5e eröffneten Lloyd lebt mit einem gemeinsamen Tanz vor der Bühne. 

Annabell Schwarz aus der 6a – die Siegerin des Vorlesewettbewerbes – gab eine Kostprobe ihres Könnens: sie las aus Harry Potter 1.


Schüler/innen der Klasse 9a trugen ihre selbst geschriebenen Gedichte zu Farben vor und Servin Sarigül las ein sehr bewegendes Gedicht mit selbst zusammengestellten Bildern und Musik zum aktuellen Flüchtlingsdrama.

Die Teilnehmer/innen der diesjährigen Skifahrt präsentierten sich zusammen mit Hr. Bollhöfer in voller Skiausrüstung und zeigten einen kleinen Film über ihre Erlebnisse im Schnee.

Ein modernes Theaterstück bekamen die Besucher von Schüler/innen der Klasse 7f zu sehen, die als eine Theaterklasse vom Stadttheater unterstützt wird.

Lea Völker aus der 8e trug ein eigenes Gedicht vor und ihre Mitschüler/innen stellten ihren Kalender mit selbst geschriebenen Geschichten vor.
  

Zum Schluss tanzten Selma, Darleen, Josephina und Paulina aus der 6f einen „Jungs gegen Mädchen, Mädchen gegen Jungs“-Tanz auf der Bühne.

Ein gelungener, von vielen Schüler/innen gestalteter Abend, der mal lustig, mal packend, mal laut und mal leise das Publikum bewegte.


Das Lloyd lebt!


Simone Juch

Lloyd-Chor Grenzenlos präsentierte „Carmina Burana“ und Pop-Balladen

veröffentlicht um 26.04.2016, 03:20 von Christian Lorgi   [ aktualisiert: 26.04.2016, 03:25 ]

Schon am 15. März 2016 präsentierte der Lloyd-Chor Grenzenlos unter Leitung von Herrn Pagel sein aktuelles Programm. Unter dem Titel „Von ORFF bis POP"  erklangen anfangs der erste Teil der „Carmina Burana“ von Carl Orff und  danach Pop-Balladen. 
In seinen einleitenden Worten gab Herr Pagel den zahlreichen Zuhörern in der Aula eine kleine Einführung in das musikalisch und sprachlich herausfordernde Stück. Als er auf die Erarbeitung des Werkes im Unterricht zu sprechen kam, stellte er nüchtern fest, dass die Idee, ein halbstündiges, 80 Jahre altes Werk mit lateinischen und mittelhochdeutschen Texten aufzuführen, bei den Schülern zunächst zu keinen Begeisterungsausbrüchen führte.
Was sich den Zuschauern jedoch dann bot, war ein überzeugender Auftritt von 48 Chor-Schülerinnen und -Schülern aus zwei unterschiedlichen Kursen – aus dem 11. Jahrgang (Q1) und dem Abiturjahrgang (Q2). Vor dem bühnenfüllenden Hintergrundbild, dem Rad der Schicksalsgöttin 
Fortuna, begannen und endeten die Schülerinnen und Schüler das „weltliche Oratorium“ mit dem höchst motiviert vorgetragenen „O-Fortuna“-Chor. Neben den Chorsätzen gab es auch einige Solo- und Instrumentalstücke: Das Bariton-Solo sangen Onur Bektas und Wladimir Miller (Q2) und das Sopran-Solo Patricia Kolsch und Marie Albieri (Q1). Am Klavier wurde der Chor professionell von Herrn Pagel und Frau Corneliussen begleitet, die auch das Instrumentalsolo übernahm.
Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit dem modernen Teil: klassische und aktuelle Pop-Balladen, wie „Leaving on a Jetplane“, „Hallelujah“, „Englishman in New York“, You raise me up“ und Gabriellas Song“ wurden in so mitreisender Art und Weise vorgetragen, so dass der Applaus von stehenden Ovationen begleitet war.
Den Abschluss bildete übrigens das traditionelle Abschiedslied für die Chor-Schüler des Abiturjahrganges „Du passt so gut zu mir“.




Simone Juch

Megahoney

veröffentlicht um 08.04.2016, 08:45 von Christian Lorgi   [ aktualisiert: 08.04.2016, 09:19 ]

Am 14. März war es endlich soweit : „Megahoney“, eine Produktion frei nach Motiven von Brechts Klassiker „Mahagonny“, hatte Premiere. In unserer Version geht es um die Themen Aufbruch, Hoffnungen und Träume. Drei Gruppen brechen ins Ungewisse auf, um ihr Glück zu finden. Die „Netzestadt“ Megahoney ist für alle die Endstation und bedeutet das Scheitern ihrer Hoffnungen und das Zerplatzen ihrer Träume, weil „es auch hier nichts gibt, woran man sich halten kann“.

Generalprobe

Der Tag fing gleich vielversprechend an: ein Darsteller fiel verletzungsbedingt aus. Gottseidank konnten wir auch in diesem Fall wie immer auf unsere Regieassistentin Svea verlassen, die die Rolle kurzfristig übernahm und bravourös meisterte. Obwohl alle ihr bestes gaben, lief bei der „kleinen Premiere“ am Vormittag nicht alles rund. Wir hätten einfach noch eine zusätzliche Generalprobe gebraucht. Trotzdem wurde das Publikum gut unterhalten und zeigte sich gnädig und wohlwollend.


Nach einer „Manöverkritik“ und zusätzlichen Proben lief es am Abend bei der „richtigen Premiere“ dann deutlich besser, und alle liefen zu Hochform auf, was vom Publikum durch langanhaltenden Beifall honoriert wurde.

"Show us the way...": Die Mädchen packen ihre Koffer.

"Wir können nicht weiter..."

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz, ganz herzlich bei Lena bedanken, die uns so großzügig, gekonnt und eigenständig von oben beleuchtete.


Kerem und Simge sorgten für Musik und Licht

Und was bleibt? Viele schöne Erinnerungen, das Erlebnis, gemeinsam an einem großen Projekt zu arbeiten und es erfolgreich abzuschließen, aufblasbare Bananen und andere Requisiten in der Requisite, und das in seine Einzelteile zerlegte großartige Bühnenbild von Michelle und Ronny, die sich eines Tages, als wir noch immer kein Bühnenbild hatten, sagten: „Wir machen das jetzt, und basta“ und sich mitten im dicksten Klausurenstress einen Tag Zeit nahmen.
Ein Teil des Bühnenbildes ist übrigens noch immer zu bewundern. Es hängt über dem Geländer  des Balkons der altehrwürdigen Aula. Trotz allen Bemühens ist es uns nicht gelungen, diese großartige und ambitionierte Arbeit so effektvoll zu beleuchten und einzusetzen, wie wir es vorhatten.
Falls die Schulleitung einverstanden ist, lassen wir das Werk dort hängen, um daran zu erinnern: Was wirklich gut werden will, darf auch mal scheitern. Und sieht dabei trotzdem super aus.

Für das Ensemble: Wolfgang Bergfeld

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