Baumriesen im Klosterwald (LR 27)

Länge: ca. 9 km 
Wanderführer: Marianne und Dieter Schmidt 
Kurz-Vortrag Baumriesen: Andreas Schäfer, Revierförster

Die „Stars“ dieser LIMBACHER RUNDE sind Bäume. Aber nicht irgendwelche, sondern die mächtigsten der Region. Sie finden sich allesamt im Wald des über 800 Jahre alten Zisterzienserklosters Marienstatt.

https://sites.google.com/a/kuv-limbach.de/kultur--und-verkehrsverein-limbach-e-v/baumriesen-im-klosterwald-lr-27/Wanderung%20rund%20um%20Marienstatt.png
Schon nach rund 2 km erreichen wir auf Druiden- und Westerwald-Steig über die Streithausener Höhe mit der Kräheneiche den ersten Baumriesen. Hier übernimmt der „Förster aus Leidenschaft“ Andreas Schäfer und stellt uns „seine“ Prachtexemplare der Reihe nach vor. Die Kräheneiche, einst größter Baum der Region, ging zwar 2008 im geschätzten Alter von rund 800 Jahren zu Boden. Doch lässt sein Totholzstamm bis heute die Ausmaße dieses
„verstorbenen“ Riesen erahnen. Gleich ums Eck warten mit der Meilereiche sowie der Marienbuche und der Marieneiche auch schon die drei anderen Baumriesen, die inzwischen allesamt als Naturdenkmäler geschützt sind.

Von den Baumriesen führt die Runde auf einem Pfad entlang der Klostermauer – mit Blick in den zum Klausurbereich gehörenden Garten der Mönche - hinunter an die Große Nister. Statt eines Abstechers zum Kloster wandern wir – abweichend vom eigentlichen Verlauf der Runde – über den Marienwanderweg durch frühlingsfrischen Laubwald zur mittelalterlichen Schiefergrube Assberg

Nach kurzer Besichtigung dieses sehenswerten bergbaulichen Kleinods leitet uns der Westerwald-Steig vorbei am schrofffelsigen Aussichtpunkt „Hohe Ley“ über den wildromantischen Heunigshöhlenpfad, begleitet vom munteren Rauschen der Kleinen Nister, zurück nach Limbach.
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Andre Schäfer,
23.03.2019, 02:13