Aktuelles

"HudL" reist ins Erdinnere!

veröffentlicht um 11.03.2019, 10:45 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 11.03.2019, 10:46 ]

Zum Abschluss seiner Vortragsreihe „Heimat unter der Lupe“ („HudL“) im Winterhalbjahr 2018/2019 lädt der örtliche Kultur- und Verkehrsverein (KuV) für kommenden Montag, den 18. März, um 19.00 Uhr ins Limbacher Haus des Gastes (Hardtweg 3, barrierefreier Zugang, Mikrofoneinsatz). Gerd Mathes, Geobotschafter des GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus, setzt mit seinem Vortrag „‘Tiefer Westerwald‘ – eine Reise ins Erdinnere“ einen letzten Höhepunkt der Veranstaltungsreihe. Der Diplom Geophysiker und Betreiber eines bergtechnischen Vermessungsbüros spannt einen Bogen über die mehr als 400 Millionen Jahre alte Entwicklungsgeschichte des geografischen Westerwaldes mit seinen Grenzflüssen Sieg, Lahn, Dill und Rhein. Woraus besteht der Westerwald? Wie entstand er in seiner heutigen Form? Was war vorher da? Wie sieht es in seinem tiefsten Inneren aus und wo kann man es sich anschauen? Auch über 2.500 Jahre Bergbaugeschichte werden skizziert und dabei u.a. berichtet, was den Westerwald mit Kaiserin Sissi verbindet. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Weitere Informationen gibt es gerne unter 0151 220 74 323 .

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Faszinierende Einblicke ins Erdinnere bietet u.a. in der Schauhöhle Herbstlabyrinth Breitscheid.

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Klaus Peter Kappest  www.kappest.de

„Kontroll-Wanderer“ gesucht!

veröffentlicht um 10.03.2019, 01:57 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 10.03.2019, 01:57 ]

Seit 3 Jahren erfreuen die über 25 LIMBACHER RUNDEN Wanderer aus nah und fern. Die Touren zwischen 3 und 25 km sind längst auch als GPS-Datei und topografische Karte verfügbar. Von April bis Oktober werden zudem geführte Touren angeboten. Das „Herzstück“ aber sind nach wie vor die Detail-Wegbeschreibungen. Mit diesen hat alles angefangen und sie sind bis heute sehr beliebt, was sich etwa an den einigen Hundert entnommen Exemplaren am Infopoint vor dem Restaurant Hilger zeigt (zusätzlich stehen sie auf www.kuv-limbach.de zum Download und Selberdrucken bereit). Um die hohe Qualität der Wegbeschreibungen dauerhaft zu erhalten, wird jede LIMBACHER RUNDE vom KuV (mindestens) einmal jährlich kontrolliert und dabei geprüft, ob die Beschreibung noch den tatsächlichen Verhältnissen vor Ort entspricht. Wurden zum Beispiel neue Wege angelegt? Sind markante Wegemarken, Schilder oder Markierungen noch vorhanden? Haben sich Öffnungszeiten oder die Beschaffenheit von Wegen geändert? Kurzum, nur die systematische und regelmäßige Überprüfung gewährleistet die top Qualität der Detail-Wegbeschreibungen der LIMBACHER RUNDEN. Gerne können Sie uns ab sofort dabei unterstützen und auch eine LIMBACHER RUNDE „kontrollwandern“. Hierzu erhalten Sie von uns eine spezielle Ausführung der Detail-Wegbeschreibung, die Platz für Ihre Anmerkungen lässt. Die eigentliche Anpassung der Wegbeschreibung nimmt dann natürlich der KuV vor, so dass Ihre „Arbeit“ mit der Kontroll-Wanderung erledigt ist. Lust uns zu helfen oder noch Fragen? Dann melden Sie sich gerne bei Ralph Hilger (E-Mail: info@kuv-limbach.de, mobil: 0151 220 74 323).

„HudL“: Brauerei-Chef begeistert mit Theorie - und Praxis!

veröffentlicht um 27.02.2019, 09:28 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 27.02.2019, 09:30 ]

https://sites.google.com/a/kuv-limbach.de/kultur--und-verkehrsverein-limbach-e-v/aktuelles/hudlbrauerei-chefbegeistertmittheorie-undpraxis/Foto-HudLBrauereiCrowd.JPG
Im Kern – das hat „Heimat unter der Lupe“ („HudL“) gezeigt – stehen sie alle vor den gleichen Herausforderungen. Egal ob Krankenhaus, Bauern oder Brauerei, sie alle kämpfen als David gegen die Goliaths ihrer Branche. Im jüngsten „HudL“-Vortrag berichtete Jens Geimer, Chef der Westerwald-Brauerei von 100fach größeren Braugiganten, die z.B. das Pfandsystem mit eigenen Flaschen verkomplizieren, einen gnadenlosen Preiswettbewerb führen und durch Übernahme von Getränkefachhändlern Vertriebskanäle besetzen. Dass Geimer und seine rund 90 Mitarbeiter in diesem „Haifischbecken“ dennoch erfolgreich agieren, haben sie vor allem ihrer Kreativität und kompromisslosen Ausrichtung auf Transparenz (z.B. Erlebnisbrauerei und demnächst Bierpark) und Qualität zu verdanken. Letztere zeigt sich neben dem für Pilsbiere idealen weichen Wasser aus eigener Quelle etwa durch die ausschließliche Verwendung des hochwertigeren (und teureren) Aromahopfens oder dem Bekenntnis zum langsamen Brauen, dem so genannten „Slow Brewing“, für das man sogar als eine von nur wenigen Brauereien bundesweit zertifiziert wurde und fortan regelmäßig und streng kontrolliert wird. Ein klares Bekenntnis zur Tradition und zur Westerwälder Heimat und ihrer Menschen komplettieren das Selbstverständnis der Brauerei. Natürlich ließ der Brauerei-Chef den gut 60 Zuhörern von zwei engagierten Mitarbeitern auch „Leckeres“ aus dem Hause servieren. Apropos Mitarbeiter, deren herausragendes Engagement als wichtigen Beitrag zum Erfolg erwähnte Jens Geimer gleich mehrfach. Nächster Vortrag am 18.03., 19:00 Uhr: „Tiefer Westerwald“ – eine Reise ins Erdinnere.
 

„Heimat unter der Lupe“: Graf Alexander toppt alles!

veröffentlicht um 18.02.2019, 01:41 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 18.02.2019, 01:42 ]

https://sites.google.com/a/kuv-limbach.de/kultur--und-verkehrsverein-limbach-e-v/aktuelles/_draft_post/19-05-02%20HudL%20Friedhoff.jpg
Beim zweiten Anlauf hat es geklappt – und wie! Statt „nur“ rund 40 Zuhörern im Dezember füllten beim Nachholtermin am 5. Februar über 80 Besucher das Limbacher Haus des Gastes als der Hachenburger Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff sich auf die Spuren von Graf Alexander von Hachenburg machte. Ein Blick auf den adligen Stammbaum offenbarte, dass Graf Alexander der Ururgroßvater des heutigen Fürst Alexander von Sayn-Wittgenstein-Sayn in Bendorf ist und durch eine nicht standesgemäße zweite Heirat – die erste Gattin verstarb früh – der Liebe wegen auf Fürstentitel und Familienvermögen verzichtete. Ein Neffe bezeichnete ihn in einem Buch als „unvergessliche Gestalt“ und manche Anekdote bezeugt seine Neigung zu einem „standesgemäßen“ Leben am Rande seiner finanziellen Möglichkeiten. Zeitlebens fühlte sich Graf Alexander aber seiner adligen Herkunft und dem Vaterland verpflichtet. Er forschte und veröffentlichte zum Sayn’schen Fürstenhaus, kämpfte in mehreren Kriegen und nahm selbst mit 67 (!) als Freiwilliger noch am Ersten Weltkrieg als Major teil. Das Schloss in Friedewald, in dem er über 20 Jahre wohnte, wäre ohne ihn heute wohl eine Ruine. In seiner „Hachenburger Zeit“ – insgesamt 15 Jahre, darunter die letzten 3 seines Lebens – wohnte er als Mieter im Schloss und zeigte sich Stadt und Bewohnern sehr verbunden. Er förderte intensiv das Vereinsleben, initiierte das "Haus Helena", stiftete u.a. den Löwen auf dem Alten Markt und feierte große Feste im Schloss und im Burggarten. 1940 wurde der Graf hochbetagt in der Marienstatter Abteikirche zu Grabe getragen.

„Limbach 2020“: 100 % Auslastung – das schafft sonst kein „Hotel“

veröffentlicht um 18.11.2018, 05:24 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 18.11.2018, 05:25 ]

Eine Maßnahme des Bausteins „Natur & Umwelt“ der Zukunftsinitiative „Limbach 2020“ war das Bauen und Aufhängen von Nistkästen. Aber damit war bzw. ist es natürlich nicht getan. Denn nachhaltig ist das Ganze nur, wenn die Kästen gepflegt und gereinigt werden. Und so stand die Kontrolle und Säuberung der Kästen dieser Tage wieder an. Dabei zeigte sich, dass die seinerzeit von Dieter Fabig nebst Enkelkindern Benedikt und Jonathan gebauten Kästen offensichtlich den Geschmack der heimischen Vögel treffen. Denn die Auslastung betrug 100 %. Bei einem „Reinigungsteam“ war auch Gerda Nickel im Einsatz. Sie kann zwar selbst nicht mehr auf die Bäume klettern um die Kästen runter zu holen. Aber dafür glänzt sie am Boden. Denn im Gegensatz zu den „Jungs“ auf der Leiter erkennt sie an der Art des Nestes, welcher Vogel da wohl am Werk war, zum Beispiel ein Kleiber. Danke an Gerda, Dieter und alle anderen, die sich für die heimische Vogelwelt einsetzen. Wie wichtig das ist, wird auch in einem Vortag der Reihe „Heimat unter der Lupe“ deutlich, der am 21.01.19 stattfindet. Weitere Informationen zur Zukunftsinitiative „Limbach 2020“, bei der neben Gemeinde und Vereinen auch und vor allem alle Limbacher Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen eingeladen sind, gibt es unter Limbach 2020

„Limbach 2020“: Haste mal ‘ne Stunde?

veröffentlicht um 26.05.2016, 06:43 von Andre Schäfer   [ aktualisiert: 17.09.2018, 03:56 ]

Nicht wenige waren beziehungsweise sind schon aktiv. Wenn auch Du Lust hast, Dich mal für eine Stunde bei „Limbach 2020“, der „Zukunftsinitiative für Lömbisch“, zu engagieren, dann schnapp Dir zum Beispiel eine unserer Ruhebänke (z.B. in der Nisterstraße, im Lehmbachtal oder entlang des Höhenweges Kirchweg - Sportplatz - Schiefergrube) und mach sie mit einem neuen Anstrich wieder schick und robust. Farbe - von der Gemeinde gesponsert - und bei Bedarf auch Werkzeug (Pinsel, Drahtbürste etc.) werden natürlich gestellt. Bänke streichen ist nicht Dein Ding? Kein Problem! Natürlich kannst Du auch anderweitig aktiv werden. Meld Dich einfach bei Ralph Hilger (Tel.: 93 93 97). 

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