Und im Krankheitsfall?

Vertretung im Krankheitsfall

Wenn Ihr/e Tagesmutter/Tagesvater erkrankt, auf einer Fortbildung oder in Urlaub ist (die beiden letztgenannten Termine werden langfristig vorher abgesprochen), war es bislang häufig so, dass dann keine Vertretungsregelung vorhanden war. Das ist stets das am stärksten benutzte Argument gegen die Kindertagespflege gewesen. Hier sind wir jedoch am Ball: Zum einen wird die Kindertagespflegeperson bereits beim Kennenlerngespräch erfragen, ob und wie die Eltern vernetzt sind. In einigen Familien ist es gar kein Problem, wenn die Tagesmutter einmal ausfällt, da Großeltern oder auch andere Personen jederzeit zur Verfügung stehen. In Familien wo das nicht gegeben ist, gibt es die Möglichkeit der Vertretung innerhalb der Spielkreise. Tageseltern sind untereinander vernetzt und vertreten sich gegenseitig. Eltern werden natürlich jederzeit darüber informiert.

Weiterhin haben wir aber noch verschiedene andere Vertretungsmodelle etabliert.

Damit haben Eltern eine verlässliche Betreuung und auch für die Tagespflegepersonen reduziert sich so der Druck, bloß nicht ausfallen zu dürfen, denn sie wissen ganz genau, dass gerade berufstätige Eltern sich sehr stark auf die Tagespflegeperson verlassen. Tagespflegepersonen und ihre Eltern profitieren aber auch von der Vernetzung die sich unter den Tagespflegepersonen seit Jahren gut ausgebildet hat. Wir sind Teilnehmer am Bundesprogramm „Kindertagespflege: Weil die Kleinsten große Nähe brauchen“ und wurden zum Modellstandort ausgewählt. Was bedeutet das nun für Sie?

Wir haben in verschiedenen Orten Vertretungsstützpunkte mit festangestellten Kindertagespflegepersonen etabliert, sowie mobile Kindertagespflegepersonen (sog. Springer/in) eingestellt. So kann im Vertretungsfall die Betreuung wie gewohnt stattfinden. Näheres dazu lesen Sie unter dem entsprechenden Unterpunkt „Vertretungsmodelle“.

Natürlich werden alle Modelle durch die Fachberatung des Kindertagespflegebüros flankierend betreut und beraten.