Arbeiter*innen-Tänze

Tanz- und Performance-Woche Dienstag, 19. bis Sonntag, 24. Februar 2019

“If I can´t dance, I don’t want to be part of your revolution!”
Emma Goldman

Volume V arbeitet ausgehend von Bewegungsformen der Alltags- und Arbeitskultur mit Besucher*innen, Bürger*innen, Schüler*innen, sowie regionalen Institutionen an Tanz- und Bewegungschoreographien, Performances, Paraden, Walks, Ausschweifungen und Workshops im Mannheimer Stadtraum, sowie neben und in der Kunsthalle.

Neben den im Folgenden genannten Programmpunkten, finden zahlreiche situative und experimentelle Aktionen, Recherchen und Handlungen zu den dynamischen Prozessen von Stadt und Gesellschaft in Form von Versuchschoreographien statt, die kurzfristig angekündigt werden oder 
einfach in den Alltag einfließen.







LS Line Circle

Marion Cziba im Atrium 

Hinterfragt werden die Sinnhaftigkeit von Maschinen und Automaten – angesichts dessen, dass man heute mit Alexa, Siri und Co spricht – und deren absurde Andersverwendung. Maschinen unseres Alltags gelangen als Readymades zu einer neuen Schein-Identität, einer geliehenen Subjektivität, die „tanzend“ ihr vorgegebenes Programm aufführt und zugleich auf die unumkehrbare Vergänglichkeit jedes Moments verweist. Wo sind Maschinen nützlich, wo vielleicht überflüssig? Wo unterstützen sie, wo entfähigen sie uns?
 


Di  19.02.
Mi  20.02.
Do  21.02.
Fr  22.02. 
Sa  23.02.  
So  24.02.  
16-18 Uhr
16-20 Uhr
10-14 Uhr entfällt, eventuell Vertretung
10-14 Uhr
13-17 Uhr
12-16 Uhr
 







Tragbare - Ertragene Stadt

AufführungVolume V Kooperation mit SchülerInnen des Ludwig-Frank Gymnasium, Johannes Höller

im Atrium und vor der Kunsthalle

Fr 22.02.  14-16 Uhr







Kukeri Masken

Workshop mit Franziska Ludwig Selimska, Leiterin des EtnoArtclub, im MASH

Kukeri ist ein rituelles Spiel aus Bulgarien, das den Jahreswechsel einleitet. 

Im Workshop können Sie Ihre eigene Kukeri Maske herstellen. Diese Masken werden aus vorwiegend natürlichen Materialien hergestellt.

Begleiten Sie uns mit Ihren Masken zum Kukeri. Zum Abschluss laden wir Sie ein mit uns, nach einem bulgarischem Ritual, symbolisch die eigene Maske abzulegen, die Sie nicht mehr tragen möchten.

Sa 23.02.  11-13 Uhr  








Kukeri

Interkulturelles Haus - der Vielfalt e.V. in Kooperation mit Volume V


Kukeri ist ein im Frühling im Freien aufgeführtes rituelles Spiel im Süden und
im Westen von Bulgarien, bei dem die Akteure in Tiergestalt kostümiert und maskiert, die Vertreibung böser Geister, Szenen aus dem häuslichen Alltag
und der Landwirtschaft darstellen.
Erstmals wird in Mannheim die originale Kukerie Tanzgruppe aus Eleshnitsa (Region Bansko, Bulgarien) zu sehen sein.

Volume V und das Interkulturelle Haus - der Vielfalt e.V. erproben zusätzlich Arbeiter*innentänze in und aus Mannheim, mit Choreographien von Miroslav Stanev.

Sa 23.02.  Start 15 Uhr  



So 24.02. 10-18 Uhr
am Paradeplatz,
zum Wasserturm, 
zur Kunsthalle 

Ausstellung zu Kukeri im Atrium der Kunsthalle
 




 





Bewegung und Performance mit kurdischer Musik


Workshop mit Bahzad Sulaiman im Auditorium der Kunsthalle.


Für Kurden gilt der Tanz als eines der wichtigsten Kommunikationsmittel.
Es gibt verschiedene Arten von Gruppentänzen, die in der Regel bei Hochzeiten und Nationalfeiertagen aufgeführt werden. Die Tänze werden von Livemusik begleitet. Männern und Frauen aller Altersgruppen nehmen daran teil. 
Im Workshop geht es darum, die TeilnehmerInnen mit kurdischer Kultur und Musik vertraut zu machen.

So 24.02.        14-16 Uhr

   









Europäische Kugeltänze 

Ausgehend von Tanz und Bewegungsritualen der neuen Rechten in Ungarn, 
die sich über Segregation, Ausgrenzung und Einschüchterung von Minderheiten definieren, wollen wir Tanzformen des Widerstands entwickeln, gemeinsam Tanzformen und Bewegungsrituale ins Positive, Anastrophale transformieren, Gemeinschaft, Integration und kulturelle Vielfalt erfahrbar machen.

So: 24.02. 16:30- 17:30 Uhr