Beobachtungen

Generierte Ideen

Mein Programm hat wirklich eigene Ideen erzeugen können. Die Ausgabe-Wörter passen teilweise sogar sehr gut zu zur Eingabe. Dennoch sind sie nicht immer nur verwandte Wörter, sondern stellen das Ergebnis eines einfachen Denkprozesses dar.

Muster und Tendenzen

Ich habe insgesamt drei Versuchsgruppen geführt. Jede Gruppe enthält Versuche für ein Wort, zwei Worte und drei Worte. Dabei wurde stets nur ein Wort ergänzt und das vorherige bzw. die beiden vorherigen Wörter übernommen. Innerhalb einer Versuchsgruppe sind die Eingabe-Wörter inhaltlich zusammengehörig.

Bei einigen Versuchsgruppen ist deutlich zu erkennen, dass die zusätzlichen Wörter kaum weiteren Einfluss auf das Ergebnis haben. Zum Beispiel ist die Ausgabe für die Eingabewörter "wetter" und "wetter, natur" bei einem und bei zwei simulierten Schritten genau dieselbe.

Auch deutlich ist, dass die Ideen nach wenigen, also ein bis zwei, Schritten inhaltlich gut zu den eingegebenen Wörtern passt. Je mehr Schritte simuliert wurden, desto entfernter verwandt werden die ausgegebenen Ideen.

In einigen Versuchen führte die gleiche Eingabe bei unterschiedlicher Anzahl an Schritten zum selben Ergebnis.

Probleme

In meinem Wissensnetz gibt es Wörter, welche besonders oft mit anderen in Verbindung gebracht werden konnten. Zum Beispiel kommen in Wikipedia-Artikeln, die "film" im Titel enthalten sehr viele Worte anderer Themen vor, denn in den Artikeln wird unter anderem auch die Handlung des Films erzählt. Auch die große Menge an Artikeln zu den unterschiedlichen Filmen sorgt für eine sehr starke Vernetzung des Wortes "film". Das gilt analog für weitere Wörter wie zum Beispiel "deutscher" und "seine".

Diese Wörter treten natürlich oft als Ergebnis auf, weil viele Verbindungen in dem Wissensnetz zu ihnen führen. Besonders bei zu vielen simulierten Schritten fallen dem Programm Wörter ein, die viel entfernter verwandt mit der Eingabe sind, was den genannten Effekt noch verstärkt.

So lässt sich erklären, dass "deutscher" im Experiment insgesamt zwölfmal, "seine" elfmal und "film" achtmal vorkommt.