Zusammenfassung des Projektes
In meinem Projekt setzte ich mich mit der Fragestellung auseinander, inwiefern es möglich ist, selbst mit handelsüblichen Mitteln aus einer Vielzahl von Fotografien eines einzelnen Objektes daraus ein dreidimensionales Objekt zu rekonstruieren, wie man es gerne in Filmen oder wissenschaftlichen Publikation sieht. Hintergrund des Projektes war meine eigene Faszination in diesem Themengebiet, seit ich das erste mal solche beeindruckenden 3D-Modelle gesehen habe. 
Um meine Frage zu beantworten, machte ich mich selbstständig daran, mir die notwendigen Sachverhalte näher zu bringen, und ich erkannte, das es bereits Forschungen in diesem Themengebiet gab. Dies spornte mich umso mehr an, selbst ein solches Model zu bauen, und ich arbeitete mich weiter in die Theorie ein. Grundlage meiner Idee, aus Fotos ein solches 3D-Modell zu rekonstruieren, bildet das Forschungsfeld der Fotogrammetrie. Beim Fotografieren nämlich werden die drei Dimensionen des Raumes, wie man sie fotografiert, auf zwei Dimension eines Fotos abgebildet, und dies geschieht nach festen Gesetzmäßigkeiten (Siehe "Recherche", Schritt 4), welche die Raumkoordinaten von Objektpunkten in zweidimensionale Koordinaten auf dem Foto transformieren. Die Idee ist nun, diesen Schritt wieder rückgängig zu machen, und aus den 2D-Koordinaten die räumliche Anordnung der Objektpunkte wiederherzustellen und das fotografierte Objekt im Raum wieder zu rekonstruieren. Doch auch nachdem ich mir die notwendige Theorie erarbeitet hatte, fehlten mir dennoch die notwendigen praktischen Grundlagen, weswegen ich beschloss, ein mehrwöchiges Praktikum an einem Forschungsinstitut (IWR Heidelberg, http://www.iwr.uni-heidelberg.de/) in einer Arbeitsgruppe, die sich mit einem ähnlichen Thema beschäftigt, zu absolvieren. In diesen Wochen erlernte ich die notwendigen informatischen wie praktischen Grundlagen, wie man so etwas angehen könnte, um endlich richtig ins Projekt einsteigen zu können. In dieser letzten Phase des Projektes began ich nun, Bilder von Objekten in meiner näheren Umgebung unter verschiedenen Bedingungen zu fotografieren und machte mich durch Ausprobieren verschiedenster Software und Programme an meine ersten, zuweilen auch missglückten, Versuche, Modelle dieser Objekte (z.B. Pflanzen u. Steine) zu konstruieren (Das Berechnen dieser Modelle dauert, je nach Anzahl der Bilder und Größe des Modells bis zu mehrere Tage). Fortlaufend gewann ich an Erfahrung und schließlich gelang es mir, ein relativ originalgetreues Model eines Steines zu erzeugen mit nahezu realitätsgetreuer 3D-Oberfläche. Dieses 3D-Modell des Steines ist mein aktuellstes Model, weitere sind noch in Arbeit. 

3D-Fotogrammetrie