Eritrea ist eines der ärmsten Länder der Welt. Nach dem Grenzkonflikt mit Äthiopien, erklärte Eritrea 1993 die Unabhängigkeit. Jedoch ist die politische Lage immer noch sehr unsicher. Seit der Niederlage im Krieg gegen Äthiopien im Jahr 2000, regiert Präsident Afwerki "mit eiserner Hand". Politische Gegner und Journalisten werden ohne Anklage in Gefängnissen festgehalten.

Wirtschaftlich geht es Eritrea nicht gut. Das Bruttosozialprodukt pro Kopf lag 2004 bei 190 US-Dollar. In Deutschland lag es im gleichen Jahr bei 23700 Dollar. Fast 60% der Bevölkerung leiden an Hunger.

Eritrea

Viele Kinder müssen, wenn sie eine Schule besuchen, viele Kilometer über unbefestigte Straßen laufen: oftmals ohne Schuhwerk. Das Dorf Afelba, das von Selam-Eritrea-Hilfe e.V. unterstützt wird, wurde erst Ende der 90er-Jahre mit Strom versogt. Viele Frauen laufen mehrmals täglich zu abgelegenen Brunnen, um Wasser zu holen.



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Lage

Horn von Afrika

Nachbarstaaten: Sudan, Äthiopien, Dschibuti

Größe

Ca. 120.000 km², einschließlich der Dahlak-Inseln im Roten Meer

Bevölkerung

4,4 Mio; ca. 800.000 Eritreer leben außerhalb des Landes

42 Einw./km²

Ethnische Gruppen

Tigrinya (ca. 50 %) Tigre (ca. 31 %) Saho (ca. 5%)

Religion

Je 50% Christen (Katholiken, Kopten, Protestanten) und Muslime

Landessprachen

Tigrinya, Arabisch