UnternehmensWerte CSR Made in Germany

ein Engagement der Bundesregierung:

GESELLSCHAFTLICHE VERANTWORTUNG WIRD ALS STANDORTFAKTOR VON UNTERNEHMEN GEFÖRDERT

CSR bedeutet:
Vorausschauend wirtschaften, fair mit Beschäftigten umgehen, Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernehmen, das sind die Grundpfeiler von Corporate Social Responsibility (CSR). CSR ist kein „Sahnehäubchen“, das sich Firmen leisten, weil es modern ist, sondern ein Grundpfeiler der sozialen Marktwirtschaft. Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen stärkt die Volkswirtschaft und die Gesellschaft. CSR lohnt sich.

Weitere Informationen unter www.csr-in-deutschland.de.




Unternehmen für die Region

Der BVMW ist seit diesem Jahr offizieller Kooperationspartner der Bertelsmann-Stiftung und fördert das Projekt "Unternehmen für die Region". 

Engagierte Unternehmer bewegen Deutschland. In mittelständischen und familiengeführten Unternehmen ist gesellschaftliche Verantwortung ein bedeutender Teil ihres Selbstverständnisses. Weil sie in ihren Regionen stark verwurzelt sind, engagieren sich Unternehmer und ihre Mitarbeiter mit hoher Professionalität vor Ort und mit persönlichem Einsatz. Sie wissen, wo regionale Herausforderungen bestehen und sind bereit, sich für Lösungen zu engagieren.
"Unternehmen für die Region" unterstützt dieses Engagement von Unternehmen.

Weitere Informationen und Ansprechpartner unter: www.unternehmen-fuer-die-region.de

Wettbewerb: Gesellschaftliche engagierte Unternehmen gesucht!
Im Rahmen von „Mein gutes Beispiel“ wird besonders unternehmerisches Engagement gewürdigt, das gemeinsam mit anderen Firmen, der Kommune oder gemeinnützigen Organisationen geleistet wird. Rahmen von „Mein gutes Beispiel“ wird besonders unternehmerisches Engagement gewürdigt, das gemeinsam mit anderen Firmen, der Kommune oder gemeinnützigen Organisationen geleistet wird.
Weitere Informationen unter
www.csr-weltweit.de oder www.mein-gutes-beispiel.de.



Strategie: Soziale Verantwortung

Die MuR-Stahlbau GmbH aus Naumburg legte schon immer Wert auf schlanke Hierarchien im Unternehmen. Aber erst der Einsatz von CSR steigerte die Zufriedenheit mit dem Betriebsklima in drei Jahren auffallend.

"Am Anfang war ich skeptisch", räumte Thomas Ratzka unumwunden ein. Ein auf den ersten Blick bürokratisches Konzept habe er für wenig sinnvoll gehalten, sagte der Geschäftsführer der MuR-Stahlbau GmbH aus Naumburg. Sozial Responsibility (CSR) steht, sei im Unternehmen schon immer gelebt worden. Oft spiele aber der Zufall bei der Umsetzung eine Rolle. "Wir legen schon immer Wert auf schlanke Hierarchien. Wenn ein Mitarbeiter ein Problem hat, meine Tür steht ihm offen", waren vor drei Jahren die ersten Gedanken, als er von dem CSR-Projekt hörte.

Diese gelebte Offenheit brachte letztlich auch den Meinungswechsel. Dr. Christine Schubert, Geschäftsführerin der ETZ Projektmanagement GmbH, musste nicht viele Worte machen, um MuR für das Vorhaben zu gewinnen. Ein Ziel war es, ein individuelles Leitbild zu schaffen. Das Kerngeschäft der Firma, deren Tradition und ihre verbindlichen Werte fanden dort ihren Niederschlag. Mit im Boot war der BVMW im Süden Sachsen-Anhalts, der fünf seiner Mitgliedsunternehmen zum Mitmachen bewegte. "Mit diesen Pilotunternehmen haben wir etwas Besonderes erreicht. Sie haben nun einen Leitfaden in der Hand, der ihnen einen Vorteil in der Zukunft bringt", schätzt Regionalgeschäftsführer Ralf-Dieter Höfer ein. Wichtig nannte er den Effekt, dass dieser praxiserprobte Leitfaden nun auch allen BVMW-Mitgliedern, nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern auch bundesweit zur Verfügung steht.

Bei MuR ging es darum, lose Aktivitäten festzuzurren und eine stabile Basis für die Zukunft zu schaffen. Eine Arbeitsgruppe mit Kollegen aus allen Bereichen des Betriebes wurde gebildet, mit Astrid Grassall eine Verantwortliche für das CSR-Projekt benannt. Ausgangspunkt der Überlegungen war eine Umfrage unter den Mitarbeitern. Fast neunzig Prozent brachten ihre Meinung zu Papier. Schwerpunkte, die sich aus den Antworten ergaben, waren die Kommunikation und gesundheitliche Aspekte. "Wir reagierten auf diese Wünsche mit klaren Maßnahmen", berichtet Ratzka. Als Beispiel nennt er den nun jährlich stattfindenden Gesundheitstag. Der fördere die Teambildung und die Kontakte untereinander. Die gemeinsame Weihnachtsfeier solle weiter greifen und von den Partnern der Mitarbeiter als Dank für ihr Verständnis der Unternehmensbelange verstanden sein. Wer möchte, kann monatlich bis zu 25 Euro als Zuschuss des Betriebes für unterschiedlichste sportliche Aktivitäten, wie die Rückenschule, in Anspruch nehmen. Zwölf der achtzig Beschäftigten greifen bereits auf das Angebot zu. Dass es bislang auch acht Veränderungen an Arbeitsplätzen gab, die Handgriffe und Abläufe erleichtern, nennt Astrid Grassall nahezu selbstverständlich.

Thomas Ratzka sieht CSR aber auch noch weiterreichend. Es geht um mehr als die Verbesserung von Betriebsabäufen. So sind inzwischen 35 Kollegen gesellschaftlich engagiert, im Sportverein, Gartenverein oder in der Elternvertretung. Dazu kommen Patenschaften in einer Schule und einem Kindergarten, die Mädchen und Jungen früh für die Arbeitswelt sensibilisieren sollen. "Wir bieten den Schülern beispielsweise ein Bewerungstraining an", berichtet der Geschäftsführer. Wie sch das ganze Bündel von Maßnahmen auszahlt, belegt eine Zahl: Die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen liegt heute um dreißig Prozent höher als zu Beginn des Projekts. Die Fluktuationsrate ist auf nahezu Null gesunken, nicht zuletzt auch wegen der Garantie für die Auszubildenden, bei entsprechenden Leistungen nach Abschluss der Ausbildung übernommen zu werden.

Quelle: Klaus-Peter Voigt, BVMW-Pressesprecher Sachsen-Anhalt im BVMW Der Mittelstand 01/2015



Gesellschaftliches und ökologisches Engagement von Unternehmen (CSR) in Sachsen-Anhalt
Ergebnisse einer Unternehmensbefragung von kleinen und mittleren Unternehmen

Download der Ergebnisse hier.



CSR-Leitfaden für kleine und mittelständische Unternehmen

Das 2012 gestarteten Projekt „Corporate Responsibility in Sachsen-Anhalt“ (CoRiSA) steht kurz vor seinem Abschluss. Der BVMW und die ETZ Projektmanagement GmbH haben in Kooperation mit fünf Mitgliedsunternehmen aus dem Süden des Bundeslandes einen Leitfaden erarbeitet, wie sich Betriebe unter anderem  durch eine langfristige Mitarbeiterbindung zukunftsfähig aufstellen können.

Unternehmen, die sich gesellschaftlich engagieren, genießen hohes Ansehen bei ihren Kunden, Beschäftigten und Geschäftspartnern. Das ist ein klarer Wettbewerbsvorteil, der Vorsprung am Markt oder bei der Gewinnung von Nachwuchskräften verschafft. 

Die meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen verwirklichen bereits Maßnahmen und Projekte, die den Leitgedanken und Zielen von Corporate Social Responsibility kurz CSR entsprechen – ohne sich dessen bewusst zu sein. Schon aufgrund der persönlichen Wertemaßstäbe der Eigentümer und Geschäftsführer handeln KMU in vielen Bereichen sozial verantwortlich. Sie engagieren sich beispielsweise als Sponsoren und Förderer regionaler Vereine oder haben ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem. Und ein sozialverantwortlicher Umgang mit den Beschäftigten ist selbstverständlicher Teil der gelebten Unternehmenskultur. Um den Prozess besser gestalten zu können, ist in dreijähriger Arbeit ein Leitfaden entstanden. 

Warum strategisches CSR-Management?

Die meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen verwirklichen bereits Maßnahmen und Projekte, die den Leitgedanken und Zielen von CSR entsprechen – ohne sich dessen bewusst zu sein. Schon aufgrund der persönlichen

Wertehaltungen der Eigentümer und Geschäftsführer handeln KMU in vielen Bereichen sozial verantwortlich. Sie engagieren sich beispielsweise als Sponsoren und Förderer regionaler Vereine oder haben ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem. Und ein sozialverantwortlicher Umgang mit den Beschäftigten ist selbstverständlicher Teil der gelebten Unternehmenskultur. Was jedoch meist fehlt, ist eine systematische CSR-Strategie, die alle Einzelaktivitäten koordiniert und in ihrem Zusammenspiel planbar macht.

Zum Einstieg: Der SelbstCheck

Für den Selbst-Check wurde beispielhaft einer der vier Handlungsbereiche ausgewählt, in denen CSR-Aktivitäten umgesetzt werden können – der Bereich "Arbeitsplatz". Dabei geht es um Maßnahmen, die Ausdruck der Wertschätzung und des sozialen Verantwortungsbewusstseins gegenüber Mitarbeitern sind und die über ihre gesetzlichen Verpflichtungen als Arbeitgeber (wie zum Beispiel die Einhaltung der Vorschriften zu Gesundheitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz) hinausgehen. Durch eine breite Palette von Aktivitäten können Sie die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter am Arbeitsplatz erhöhen, deren berufliche Entwicklung und persönliches Wohlbefinden stärken. Das steigert die Motivation und das Engagement der Belegschaft und fördert so letztlich den unternehmerischen Erfolg.

Download der Dokumente zum Selbst-Check


Positiver Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Mittelstand:
Die Firma Nölken Hygiene Products in Windhagen bei Bonn ist ein typischer produzierender Mittelständler mit 270 Mitarbeitern. Noch untypisch ist allerdings: Das Unternehmen hat eine eigene Nachhaltigkeitsmanagerin eingestellt und betrachtet gesellschaftliche Verantwortung als Teil seiner Geschäftsstrategie. Johanna Jung ist seit 18 Monaten in dieser Funktion und berichtet für CSR NEWS über ihre Tätigkeit bei dem Unternehmen, dessen Hauptprodukt Feuchttücher sind.

Nachhaltigkeitsmanagerin im Mittelstand





IHK-Portal informiert über Erfolgsfaktor CSR

Unternehmen, die sozial, ökologisch und ökonomisch handeln, erhöhen nicht nur ihr Ansehen in der Öffentlichkeit. Unterm Strich zahlt sich Corporate Social Responsibilty (CSR) auch wirtschaftlich aus. Damit Unternehmen vom Erfolgsfaktor CSR bestmöglich profitieren können, hat die IHK Frankfurt am Main ein neues Themenportal online geschaltet. Unternehmen finden dort Informationen unter anderem zu CSR-Strategien, Förderungen, Zertifizierungen und Unterstützung.
Details finden Sie hier.


CSR Europe




Längst wird auch in Deutschland erkannt, dass die Bereitschaft, soziale Verantwortung zu übernehmen für Unternehmen einen wichtigen  Erfolgsfaktor darstellt. Um dem Bedarf einer Professionalisierung dieses wichtigen Arbeitsbereichs nachzukommen, bietet die Fundraising Akademie eine Ausbildung zum/zur CSR-Manager/in (FA) an. 




Verantwortung Zukunft

Globale Entwicklungen stellen die Wirtschaft vor große Herausforderungen. Stichworte wie Klimawandel, Energieversorgung, Bevölkerungsentwicklung, Megacities oder Mobilität beschäftigen alle Vorstände, die ihre Unternehmen fit für die Zukunft machen wollen.

Dabei gewinnt der Aspekt der unternehmerischen Verantwortung immer mehr an Bedeutung: Unternehmen müssen ihr Tun zunehmend rechtfertigen. Entsprechend wächst die Erkenntnis, dass  gesellschaftlich und ökologisch verantwortungsvolles Handeln eine Voraussetzung für den Erfolg und die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen ist. 

Vor dem Hintergrund dieser dynamischen Entwicklungen startete der F.A.Z.-Fachverlag gemeinsam mit ausgewählten strategischen Partnern die Initiative „Verantwortung Zukunft“. Im Mittelpunkt der Initiative: Wie Unternehmen mit den Herausforderungen globaler Megatrends umgehen. Die zentrale Frage dabei: Wie können die Unternehmen ihrer gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Verantwortung gleichermaßen gerecht werden?

Weitere Informationen unter www.verantwortungzukunft.com

Corporate Responsibility 2015

Jubiläumsausgaben - Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven für Corporate Responsbility

In der Jubiläumsausgabe 2015 lassen wir die Entwicklungen und Erfolge von Corporate Responsibility der vergangenen zehn Jahre Revue passieren und wagen einen Blick in die Zukunft.

Ob Ressourceneffizienz, innovative Produktentwicklung, nachhaltige Dienstleistungen, oder Investitionen in Bildung – die teilnehmenden Unternehmen zeigen in der aktuellen Ausgabe effiziente und innovative Ansätze auf, wie Sie Nachhaltigkeit und unternehmerische Verantwortung umsetzen und in den Geschäftsprozess integrieren und wie sich das Verständnis und die Umsetzung von CSR innerhalb der Unternehmen den vergangenen Jahren weiterentwickelt und etabliert hat.

Die Fachbeiträge der Experten beleuchten in der diesjährigen Ausgabe unter anderem den Wandel des verantwortungsvollen unternehmerischen Handelns im transatlantischen Verständnis, weisen auf die Herausforderungen der CR-Kommunikation im Zeitalter der digitalen Transformation hin und diskutieren die „Sustainable Development Goals“ als möglichen Wegweiser für die Zukunft.

Werfen Sie einen Blick in die Online-Ausgabe des CR-Buchs 2015.