Budo-Philosophie

Was ist Budo?

Missverständnisse

Budo wird leider überall im Westen anders präsentiert als es in Japan wirklich ist. Filmproduzenten zeigen Budo als humorvolle Akrobatik, verbunden mit stupider Handlung, und Sportler zeigen Budo als eine exotische Möglichkeit, Pokale zu gewinnen und Europameister zu werden. So wird Budo von den meisten Europäern missverstanden. Was ist es nun aber „wirklich“?

Der Weg des Samurai

Budo heißt „Weg des Samurai“. Es bildete die Lebensphilosophie für die Herrscher Japans von 1160 bis 1868. Kampffähigkeit mit und ohne die verschiedenen Samuraiwaffen ist der sichtbare Teil von Budo, wobei der unsichtbare Teil, die Philosophie, weitaus wichtiger ist und der Hauptgrund dafür, warum Budo auch heute noch in Japan so sehr beliebt ist.

Einheit von Philosophie und Übung

Die Philosophie des Budo lehrt Tugenden die durch Kampftraining eingeübt werden können: z.B. Mut, und Entschlossenheit. Die ständige Erinnerung daran, dass wir diese Eigenschaften lernen wollen, ist Motivation für die Übung. Andererseits kann man zwar einige Fortschritte in der Kampftechnik machen, ohne sich in den genannten Eigenschaften zu verbessern. Geht diese Entwicklung aber zu sehr auseinander, wird man bald keine Freude mehr am Training haben, oder man wird zur Last für die Anderen.


Bedeutung für das regelmäßige Training

Im regelmäßigen Training in unserer Schule arbeiten wir daran, die erläuterte Budo-Philosophie zu fördern und die Einheit mit der praktischen Übung zu steigern. Dazu gehören insbesondere Respekt und Wertschätzung füreinander, aber auch Disziplin und Streben nach kontinuierlicher Verbesserung mittels gegenseitigem Fordern und Fördern.