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Adresse : Wagramer Strasse 97-103/Stiege 4/ Tür 3 , 1220 Wien, Eingang zu Stiege 4 von Steigenteschgasse 10-12 aus

Öffis: U1-Kagran oder U1-Kagraner Platz + Bus 22A Steigenteschgasse, jeweils 1 Haltestelle von der U-Bahn

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Öffnungszeiten: 07.30 - 16.00 Uhr, Montag bis Freitag

Kinder bringen: zwischen 07.30 und 08.30 Uhr

Kinder abholen: Mittag 12.00 Uhr ohne Mittagessen oder 13.00 Uhr mit Mittagessen, am Nachmittag 14.30 / 16.00 Uhr 

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Familiengruppe : 7 Kinder unter 3 Jahren + 13 Kinder ab 3 bis 6 Jahren

Kosten: halbtags 95,-€/Monat - 7.30 - 12.00 Uhr = 22,5 St/W
                teilzeit     110,-€/Monat - 7.30 - 13.00 Uhr = 30,0 St/W
               ganztags 120,-€/Monat - 7.30 - 16.00 Uhr = über 40,0 St/W

Essensbeitrag gesamt für Vollzeit 90,-€. Für Teilzeit/halbtags wie folgt: 50,-€/Monat für Mittagessen, Frühstück 20,- /Monat und Jause 20,-€/Monat

z.B. ein Vollzeitplatz inkl Essensbeitr. = 220,-€/Monat
     Teilzeitplatz inkl. Mittag+Frühstück = 190,-€/Monat
    Halbtagsplatz inkl. Frühstück/Jause = 125,-€/Monat

Für Geschwister gibt es einen Rabatt, der individuell ausgehandelt wird.

einmaliger Aufbaubeitrag von 220,-€ bei Anmeldung des Kindes - dann ist der Platz fest reserviert

Sprache: Umgangssprache ist bei uns deutsch ; wir sprechen aber auch fliessend englisch, französisch und russisch

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Voranmeldungen bitte per mail mit Angabe des Names, Geburtsdatums, Adresse und ob das Kind den Kindergarten halbtags, Teilzeit oder Vollzeit besuchen soll:

waldorf.wienost@apfel.at

Tel. 20 22 829 + 0676-3740 439 Katrin Kamendje, Obfrau
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1.Pädagogik

Der Waldorfkindergarten arbeitet auf der Grundlage der Menschenkunde Rudolf Steiners, dem Begründer der Anthroposophie.

Grundlagen und Grundanliegen der Waldorfpädagogik:

Der Waldorfkindergarten versteht sich als unmittelbarer Lernort. Das, was in sinnvollen Prozessen und Ereignissen um das Kind geschieht, bildet das Lernfeld. Das kleine Kind ist veranlagt, tätig nachzuahmen; deshalb fließt ihm auch der Gehalt der Gedanken und des Tuns der Erwachsenen durch Wahrnehmung und Nachahmung zu - nicht durch belehrende Mitteilung.

im Kindergarten wird dem Kind Raum geschaffen, seinen Körper gesund auszubilden und seine seelischen und geistigen Kräfte altersgemäß zu entfalten

·    im Zusammenleben mit anderen Menschen.

·     beim Spiel mit den Dingen.

·    durch liebevolle Beziehung zu Menschen und Dingen.

·    durch Heiterkeit und Lebensfreude.

·    in der Hingabe an das, was es tut.

·    durch Schönheit und Pflege der Umwelt.

·    durch das künstlerische Tun.

 

Nachahmung setzt Sinneswahrnehmung voraus. Deshalb werden die Sinne und alle ihre Möglichkeiten im Waldorfkindergarten mit Sorgfalt gepflegt durch

·      rhythmisch gegliederte Tages-, Wochen- und Jahresabläufe.

·      Anregungen für das freie und gruppenorientierte Spielen.

·      eine harmonische Umgebung (Farben, Proportionen, Raumschmuck).

·      solide Möbel, Materialien, Naturspielzeug und Geschirr.

·      künstlerische Tätigkeiten (Malen, Plastizieren mit Bienenwachs, Eurythmie, Singen, Musik, Märchenspiele).

·      gepflegte Umgangssprache und Gesten der Erwachsenen.

·      nachvollziehbare handwerklich-praktische Angebote (Farben, Filzen, Hobeln, Schleifen,Weben mit ungesponnener Wolle, Nähen, Häkeln, Schnitzen usw.).

·      hauswirtschaftliche Tätigkeiten wie Backen, Waschen, Zubereitung der Jause usw.

·      das Vermeiden der Benutzung technischer Geräte.


 Vom Ernst des Spielens und der Bedeutung der Phantasie im Spiel entwickelt das Kind

·      seine leiblichen Geschicklichkeiten.

·      die schöpferische kindliche Phantasie, die Dinge verwandelt und beseelt.

·      und später Initiative und Kreativität, die zur schöpferischen Kraft wird.

 Vertrauen und Sicherheit werden genährt durch

·      Regelmäßigkeit im Tagesablauf.

·      rhythmisch wiederkehrende Wiederholungen von Märchen, Puppenspielen, Geschichten und Reigenspielen sowie Gedichten.

·      die überschaubare Vorbereitung und das Feiern von Festen.

 Austausch zwischen Eltern und Kindergartenpädagoginnen:

Grundbedingung der Kindergartentätigkeit ist die enge Zusammenarbeit mit den Eltern durch

·    Elternabende

·    Vorträge

·    Elterngespräche

·    Hausbesuche

·    Teilnahme an den gemeinsamen Festen.

 Die Teilnahme an solchen Terminen ist im Hinblick auf ein sinnvolles Miteinander in der Erziehung der Kinder unerlässlich und daher verpflichtend. Im Falle einer Verhinderung muss dies der Kindergartenpädagogin mitgeteilt werden.

Die pädagogische Arbeit des Kindergartens wird in der Waldorfschule weitergeführt.

Wirkung technischer Medien auf die Entwicklung des Kindes:

Die Erfahrung hat gezeigt, dass das heute so weit verbreitete Fernsehen für die Entwicklung des Kindes erhebliche Störungen mit sich bringen kann: Konzentrationsschwäche, Lähmung der Eigentätigkeit, Schlaflosigkeit, Angst, Unruhe bis hin zu dissozialen Verhaltensweisen. Da derart beeinflusste Kinder gleichzeitig die ganze Kindergartengruppe in Mitleidenschaft ziehen, sind wir darauf angewiesen, dass unsere Eltern die negativen Auswirkungen des Fernsehens sehr ernst nehmen und entsprechend konsequent handeln. Dies gilt auch für die Wirkung anderer technischer Medien wie Radio, Kassetten, CD, Gameboy, Computer, Video, DVD, Kino u.ä.


Siehe moderne Gehirnforschung Manfred Spitzer; Vorsicht Bildschirm!Der Einfluss von Bildschirm-Medien auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen





2.Allgemeines

Fernbleiben vom Kindergarten:

Kann ein Kind wegen einer Erkrankung (im Besonderen wegen Kinderkrankheiten), aus anderen Gründen oder wegen Lausebefall den Kindergarten nicht besuchen, ist dies ehestmöglich der zuständigen Kindergartenpädagogin mitzuteilen bzw. auf dem Anrufbeantworter zu hinterlassen.

Bei ernsten Krankheitsanzeichen wie Fieber, Erbrechen, starker Husten, Asthma usw. dürfen die Kinder nicht in den Kindergarten gebracht werden, um eine Ansteckung zu vermeiden. Die Kindergartenpädagogin darf den Kindern keine Medizin verabreichen!

Kleidung:

Die Kinder benötigen ein kleines Handtuch, eine Schürze, Hausschuhe (weiche Lederpatschen) sowie der Witterung entsprechende unempfindliche Kleidung (Regenjacke, Gummihose und Reservekleidung), da sie regelmäßig im Freien spielen. Die Kleidung solI der Jahreszeit entsprechen und im Kindergarten aufbewahrt werden. Alle Kleidungsstücke bitte mit dem Namen des Kindes kennzeichnen! Wir bitten um bequeme, kindgemäße Kleidung ohne Aufdruck von diversen Comicfiguren, da diese die Spielatmosphäre negativ beeinflussen.

Essen:

Die Jause und das vegetarische-vollwertige zuckerfreie Mittagessen werden täglich frisch im Kindergarten zubereitet. Wir verwenden weitestgehend Lebensmittel aus biologischem oder biologisch-dynamischem Anbau, geliefert vom Biohof ADAMAH, Glinzendorf.

Süßigkeiten sollen nicht mitgebracht werden.

Auf Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien können wir nur eingehen, wenn uns diese schriftlich mitgeteilt werden.

Diverses:

Spielsachen und andere "Schätze" von zu Hause sollen aus pädagogischen Gründen nicht in den Kindergarten mitgenommen werden

Hunde dürfen aus Sicherheitsgründen nicht in den Kindergarten mitgenommen werden.