Retro: Radio Korea International

 
KBS World

Kontakt
KBS World Radio
18, Yeouido-dong, Yeongdeungpo-gu, 
Seoul 150-790, Süd-Korea
http://world.kbs.co.kr/german
german @ kbs.co.kr
gebührenfreies Fax aus Deutschland: 0800-181-7108

Sendeplan 

16.30-17.00: 1440 (Luxemburg)
20.00-21.00: 3955 (Skelton)
Uhr Weltzeit (+2=MESZ) Frequenz (Sender) 

Winter :
17.30-18.00: 1440 (Luxemburg)
20.00-21.00: 3955 (Skelton)
Uhr Weltzeit (+1=MEZ) Frequenz (Sender)
 
 

Zur Geschichte
Nach Testsendungen ab 1.4.1981 begann Radio Korea im Mai 1981 mit vier 30-Minuten- Sendungen täglich. Deutsch war damals die zehnte Sprache im Sendeplan. Die Station etablierte sich bald als feste Adresse bei der deutschsprachigen Hörerschaft und stach auch das nordkoreanische Radio Pjöngjang aus, das am 1.1.1983 mit deutschsprachigen Sendungen nachzog.

Eine QSL-Karte aus den Tagen, als Radio Korea noch nicht in Deutsch sendete: Ko Sang-don war 1977 der erste Koreaner auf dem Mount Everest.
Der südkoreanische Auslandsdienst hat seine Ursprünge im Umfeld des Korea-Krieges: Ab dem 15.8.1953 strahlte eine Stimme des Freie Korea täglich 15 Minuten in Englisch aus. Das offizielle Gründungsdatum fällt dabei mit dem koreanischen Nationalfeiertag zusammen, der an die Befreiung von der japanischen Kolonialherrschaft erinnert. Am 1.4.1973 erfolgte die Namensänderung zu Radio Korea, woran am 15.8.1994 einer damaligen Mode folgend noch ein International angehängt wurde, "um den internationalen Charakter von RKI zu unterstreichen". Radio Korea International verfügt in Kimjae und Hwasung über gut ausgebaute Kurzwellenstationen. Seit den neunziger Jahren hat man auch Relaisabkommen mit überseeischen Stationen und sendet aus Sackville (Kanada) seit April 1990, aus Skelton (Großbritannien) seit Mai 1993 und aus Kranji (Singapur) seit September 2000. Nach eigenen Angaben haben die 10 Sprachdienste von Radio Korea International 40 Millionen Hörer und Hörerinnen weltweit.
 
In Zeiten, in denen andere Sender ihre QSL-Praxis einschränkten, brachte Radio Korea International aufwendige QSL-Serien heraus. Die Karten beziehen sich auf Jahresthemen des Ministeriums für Kultur und Tourismus.

1994 600 Jahre nationaler Wiedergeburt
1999 Emblem für das Jahr der Architektur 1999.

Der ostasiatische Auslandsdienst sendete für Europa traditionell auf Kurzwellen außerhalb der eigentlichen Rundfunkbänder und hatte dadurch kaum Störungen durch andere Sender. Trotzdem war der Empfang nicht immer zuverlässig. Das Signal aus Korea käme auf einem Weg vom Baikal-See zur Barents-See über den Ostseeraum nach Mitteleuropa. Das bedeutet, dass es auf seinem Weg durch die Nordlichtzone beeinträchtigt wird. Hier wirkt sich die unruhige Ionosphäre negativ auf die Kurzwellenausbreitung aus. Darum wurden Relaissendungen aus Großbritannien eingeführt, in deren Genuss seit dem 1.5.1993 auch das deutsche Publikum kommt. Bald bezogen sich fast drei Viertel aller Empfangsberichte auf diese Sendung, und die Direktsendungen wurden nach und nach eingestellt.

Das seit 1994 einstündige deutsche Programm enthält Nachrichten mit dem Schwerpunkt Nordostasien, einen Kommentare und täglich wechselnd Programmplätze zu Kultur, Politik, Wirtschaft und Tourismus. Die Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" soll im Plauderton Einblicke ins alltägliche und nichtalltägliche Leben der Koreaner und Koreanerinnen vermitteln. "Das primäre Ziel von RKI ist es, die Freundschaft und die Verständigung zwischen den Menschen überall auf der Welt zu fördern. Dieses Ziel versuchen wir zu erreichen, indem wir täglich aktuelle und sorgfältig aufbereitete Nachrichten über die koreanische Politik, Gesellschaft, Kultur, Tradition und Wirtschaft, sowie weitere vielfältige und unterhaltsame Programme, in denen das ‚Land der Morgenstille' im Mittelpunkt steht, senden."
 

2002: Fußball-WM in Süd-Korea und Japan
2006 bewarb sich das nordostkoreanische Pyeongchang gegen Salzburg und Sochi um die Austragung der Olympischen winterspiele 2014.

Zum Team in Seoul gehören regelmäßig deutsche Journalisten, die für gut ein Jahr zur Redaktion stoßen. Ihre Abschluss-Interviews waren in den letzten Jahren immer wieder erhellend. Sie sparten nicht mit Kritik an der Anspruchshaltung mancher Hörer, ließen aber auch durchblicken, dass die Arbeit beim Sender nicht nur ein interkulturelles Erlebnis, sondern auch anstrengend war.
In den 90er Jahren etablierten Hörerfreunde größere Treffen in Düsseldorf und Mainz. Über www.willi-stengel.de kommt man auch zu einem Freundeskreis besonders eifriger RKI-Hörer und -Hörerinnen. 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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