Radio China International
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Radio China International, Shijingshanlu Jia 16a, 100040 Beijing, VR China 0086-20-6889-T 1907, F 2053, ger @ cri.com.cn http://de.chinabroadcast.cn Gürtelstraße 32-b, DE-10247 Berlin, 030-8894167-T 6, -F 7
China Radio International macht die Provinz Sichuan, die durch das schwere Erdbeben in die Weltöffentlichkeit gekommen ist, zum Thema einer Quizserie „Schönes Sichuan“. In ihr geht es allerdings um die Natur und Kultur dieser Region und nicht so sehr um die jüngste Katastrophe. Lösungs- und Fragebogen können bei der deutschen Redaktion abgerufen werden. Einsendeschluss ist der 15. April 2009. |
1941-2006: "65" Jahre rot-chinesische Auslandssendungen Nachdem in der Vergangenheit andere Daten genannt wurden, feierte China Radio International am 3. Dezember 2006 offiziell seinen 65. Geburtstag. Derzeit sendet der chinesische Auslandsdienst gut 1035 Stunden täglich in Hochchinesisch und vier weiteren Varianten von Chinesisch, sowie in 38 Fremdsprachen. Nach eigenen Angaben hat man Kontakte mit 3600 CRI-Hörerklubs und bekam 2005 mehr als 2 Mio. Briefe und e-Mails aus 161 Ländern.
zur QSL-Galerie "Landschaften Chinas"
zur QSL-Galerie "Bedrohte Tierwelt" Radio China International hat eine neue QSL-Serie aufgelegt. Aus Anlass der Olympischen Spiele in Beijing bietet sie 15 Motive von Olympischen Sportstätten. Die Motive, die seit Beginn des Sommersendeplans 2007 verschickt werden, stehen auch auf der Webseite des Senders. |
Sendeplan
16.00-18.00: 5970 7155 (Albanien) 18.00-20.00: 6160 7170 9615 (China) 19.00-21.00: 1440 (Luxemburg) Wiederholung vom Vorabend 06.00-08.00: 15245 17720 (China) Uhr Weltzeit (+1=MEZ) Frequenz (Sender) |
18.00-19.57: 1440 (Luxemburg) Wiederholung vom Vorabend 05.00-07.00: 15245 17720 (China) Uhr Weltzeit (+2=MESZ) Frequenzen (Sender) |
Programmfolge des zweistündigen Programms
Die deutsche Redaktion von China Radio International modifiziert zum 5. Mai 2008 ihr zweistündiges Mittel- und Kurzwellenprogramm. Zu den Änderungen gehört ein neuer Sprachkurs. Jede Woche gibt es eine neue zehnminütige Lektion, die am Montag, Mittwoch und Freitag in der zweiten Sendestunde und am Sonntag in der ersten Sendestunde zu hören sein wird. Da viele Hörer und Hörerinnen über die Wortlastigkeit der Programme klagen, gibt es am Dienstag und Donnerstag in der zweiten Sendestunde ein neues Segment mit traditioneller chinesischer Musik bzw.- chinesischer Pop-Musik.
Internet
Ab dem 26. Dezember 1998 gab es ein deutsches Angebot im Internet, das unter http://germany.cri.com.cn zu finden war. Ende 2003 wurde der Internet-Auftritt neu gestaltet. Unter www.cri.cn, www.chinabroadcast.cn oder
www.cri.com.cn bietet die neue Webseite Nachrichten aus aller Welt, aktuelle Reportagen und Kommentare, Chinesisch-Sprachkurs, Online-Radio und umfangreiche Informationen aus China.
China Radio International 2004 "mehr als 1,8 Millionen Briefe und E-Mails von Hörerinnen und Hörern aus 160 Ländern und Regionen erhalten haben, soviel wie in keinem Jahr vorher.“ Dies teilte der neue CRI-Intendant Wang Gengnian in seiner Neujahrsansprache an die Hörer und Hörerinnen von China Radio International mit. Wang Gengnian, der sein Amt Anfang Dezember 2004 angetreten hat, war zuvor schon einmal 13 Jahre bei CRI tätig. (China Radio International 1.1.2005)
Im Jahr 2005 haben insgesamt 2,17 Millionen Hörerbriefe den Sender erreicht. Durch Entwicklung der vergangenen 65 Jahre hat CRI mittlerweile überall auf der Welt Hörer. CRI hat inzwischen 3.600 Hörerklubs. Jedes Jahr werden vielfältige Aktivitäten von CRI und seinen Hörerklubs gemeinsam organisiert.
Der 27. Februar 2006 war für CRI ein denkwürdiger Tag. Zum ersten Mal in der Geschichte des chinesischen Auslandsrundfunks sendet man auf UKW im Ausland: CRI FM 91,9 wurde in der kenianischen Hauptstadt
Nairobi offiziell on Air geschickt.
Chinesisch für alle
Die deutsche Redaktion von China Radio International hat einen neuen Online-Sprachkurs „Chinesisch für Sie“ erstellt. Unter der Adresse http://german.cri.cn/chinesischkurs/ kann man dabei zugleich Sitten und Gebräuche, aber auch die traditionelle Kultur Chinas kennen lernen.
Anhand von Flash-Animationen kann man sich Dialoge ansehen und anhören. Jeder Satz kann einzeln durch Nachsprechen eingeübt werden. Dabei kann man sogar zwischen zwei Geschwindigkeiten wählen: verlangsamtes Sprachtempo oder normales Tempo. Eine komplexe Übung überprüft am Ende jeder Lektion das Erlernte. Es gibt Übungen zur Auswahl der richtigen lateinischen Umschrift (Pinyin), zur Vervollkommnung eines Dialogs, zur Verbesserung eines Satzes mit Hilfe einer angebotenen Wortauswahl sowie zum Verständnis der neuen Wörter. Jede Übung gibt es auch als Audioversion.
© Dr. Hj. Biener
Radio China International
"65" Jahre rot-chinesische Auslandssendungen
Schon seit dem chinesisch-japanischen Krieg 1937 hatten die Nationalchinesen ein Auslandsprogramm ausgestrahlt, während die Gründung des rotchinesischen Auslandsdienstes in die Zeit des Bürgerkriegs fällt. In den vierziger Jahren begann am Sitz ihres Zentralkomitees in der nordwestchinesischen Stadt Yan'an der erste Sender der von Stalin unterstützten chinesischen Kommunisten. Am 3. Dezember 1941 wurden aus einer Wohnhöhle die ersten Sendungen der "Yan An-Xinhua Rundfunkstation" ausgestrahlt. Am selben Tag sendte die "neues China"-Radiostation auch zum ersten Mal in japanischer Sprache und wurde zur Vorläuferin von Radio China International. Sprecherin war die Japanerin Hara Kiyoshi. 1996 wurde dieses Datum offiziell als Gründungstag des chinesischen Auslandsrundfunks festgelegt. Zuvor hatte der 11. September 1947 als Sendebeginn gegolten. Damals war in das kurze tägliche Programm der "neues China"-Radiostation von Nord-Shaanxi ein 20-minütiges englisches Segment eingefügt worden.
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Beim 60. Geburtstag 2001 sendete China Radio International täglich 211 Stunden in Hochchinesisch, vier weiteren chinesischen Sprachen und 38 Fremdsprachen. Nach eigenen Angaben erhielt die Station im Jahr 2000 über 680000 Briefe und e-Mails aus über 200 Ländern.
2006 sendet der chinesische Auslandsdienst gut 1035 Stunden täglich in Hochchinesisch und vier weiteren Varianten von Chinesisch, sowie in 38 Fremdsprachen. Nach eigenen Angaben hat man Kontakte mit 3600 CRI-Hörerklubs und bekam 2005 mehr als 2 Mio. Briefe und e-Mails aus 161 Ländern. |
Ab April 1950 sendete der chinesische Auslandsrundfunk als "Radio Peking". Die Kennungsmelodie damals war "Dong Fang Hong" -"Es ist rot im Osten".
Deutsche Sendungen aus Peking: Von der Station der Revolution zur Stimme einer Weltmacht
Am 15. April 1960 begann Radio Peking mit zweimal 30 Minuten täglich in Deutsch. Damals arbeiteten sechs Personen aus der ehemaligen DDR und fünf chinesische Kollegen beim deutschen Dienst. Die wichtigsten Aufgaben für das Programm wurden damals von den deutschen Mitarbeitern gemacht. Kurz darauf mussten diese China aus politischen Gründen verlassen und die chinesischen Kollegen waren auf sich gestellt. Schon 1963 wurde das deutsche Programm auf zweimal eine Stunde ausgedehnt.
In den ersten Jahrzehnten beschrieb man die Aufgaben des Programms so: »In unserem Programm berichten wir über die Erfolge der sozialistischen Revolution und des sozialistischen Aufbaus in China, ferner über den revolutionären Kampf aller Völker gegen Imperialismus, Sozialimperialismus und modernen Revisionismus. Wir bringen auch Kommentare über wichtige Weltereignisse.« (1978) Diese Sprache ist den chinesischen Auslandssendungen heute fremd geworden. Ende der 70er Jahre begann in China die Phase der politischen und wirtschaftlichen Öffnung, wenngleich die KPCh das Heft weiter fest in der Hand hielt.
Heute gibt man sich »chinesischer« als früher und will »den Hörern möglichst umfassende und genaue Informationen über China zu vermitteln, um dadurch das gegenseitige Verständnis und die Völkerfreundschaft zu vertiefen und zur Erhaltung des Weltfriedens beizutragen. Das Programm besteht unter anderem aus Nachrichten, Kommentaren, Sendereihen zu verschiedenen Themen und Musiksendungen.« (2000) Wegen des Erklärungsnotstandes zu Tibet und anderen Völkern, die nach Unabhängigkeit streben, gehören Sendungen über die nationalen Minderheiten zum regelmäßigen Programm.
Ab 1980 entstanden CRI-Auslandsbüros. Die ersten beiden wurden in Tokio und in Belgrad eingerichtet. Mittlerweile hat CRI weltweit 27 Korrespondentenbüros, darunter auch in Berlin.
1987-1998 Relaissendungen aus der Schweiz
China Radio International gehört zu den Sendern, die jahrzehntelang Frequenzen außerhalb der für internationalen Hörfunk ausgeschriebenen Kurzwellenbänder einsetzten. So waren die deutschen Programme traditionell auf Außerbandfrequenzen einigermaßen gut zu empfangen.
Trotzdem tauschte Radio Beijing ab 1. November 1987 Sendezeit mit Schweizer Radio International und ließ spätabends eine halbe Stunde über einen Kurzwellensender in der Schweiz laufen. Damit war der langjährige Sendeumfang von zweieinhalb Stunden täglich erreicht. Da Schweizer Radio International den Standort Lenk aufgab, konnte der Sendezeittausch ab Oktober 1998 nicht mehr fortgeführt werden. Dafür begann am 1. Januar 2002 überraschend die Ausstrahlung des deutschen Programms auf der Mittelwelle von Radio Luxemburg.
Sendungen in China
Seit 1989 sendet die deutsche Redaktion nicht nur für Mitteleuropa, sondern auch im Inland auf UKW für Hörer im Großraum Beijing. Am 28. März1999 erweiterte China Radio International die Sendungen, die auf UKW und Mittelwelle für den Großraum Beijing ausgestrahlt werden. Hatte man vorher 30 Minuten am späten Abend, so wurde das Programm nun auf vier Stunden ausgedehnt.
Das neue Funkhaus
Am 27. Mai 1997 bezog Radio China International das neue Funkhaus, das auch auf QSL-Karten des Jahres abgebildet wurde. Seit dem 29. Juli 1997 wird hier digital produziert, was den Sendestart über Satellit im August und im Internet im Oktober erleichterte.
Seit dem 25. März 1998 ist das Programm bei World Radio Network in einem Sammelprogramm deutschsprachiger Auslandsdienste zu hören. Außerdem ist ein Empfang im Internet möglich: www.euromaxonline.com/audio.html möglich.
Seit 1998 nutzt CRI auch das Internet. Seit dem 26. Dezember 1998 gibt es ein deutsches Angebot, das unter http://germany.cri.com.cn zu finden ist. Leider gibt es immer wieder Probleme mit der Geschwindigkeit und dem Zeichensatz. Die Computer arbeiten neben englischen und deutschen Zeichensatz logischerweise auch mit einem chinesischen Zeichensatz, was manchmal bei der Umsetzung Kummer macht. Ende 2003 wurde der Internet-Auftritt neu gestaltet. Unter www.cri.cn, www.chinabroadcast.cn oder www.cri.com.cn bietet die neue Webseite Nachrichten aus aller Welt, aktuelle Reportagen und Kommentare, Chinesisch-Sprachkurs, Online-Radio und umfangreiche Informationen aus China.
Zuletzt entstand das CRI Online-Radio, ein mehrsprachiges Internetradio. Seit Juli 2005 sendet CRI auch als Internet-Radio, auch in Deutsch.
Relaissendungen über Radio Luxemburg
Seit dem 1. Januar 2002 wird Radio China International 19.00-22.00 Uhr Ortszeit in Französisch, Deutsch (21.00-22.00 Uhr MEZ) und Englisch auch auf der Mittelwelle von Radio Luxemburg 1440 kHz (1200 kW) übertragen. Das Signal wird über World Radio Network zugeführt, in Luxemburg-Stadt empfangen und dann per Standleitung nach Marnachgeleitet. Da die Programme von CRI nur 57 Minuten lang sind, werden die restlichen drei Minuten mit Hinweisen auf das Angebot von World Radio Network gefüllt. In den folgenden Jahren organisierte World Radio Network auch die mehrstündige Übertragung von chinesischen Auslandsprogrammen über Mittelwellensender in Litauen und Moldowa.
Die jüngste Sendezeiterweiterung
Die deutsche Redaktion von China Radio International erweiterte am 5. August 2003 ihr Programm durch eine Morgensendung und am 15. September durch die Verdoppelung der Sendezeit auf Mittelwelle. Außerdem kam eine Sendemöglichkeit für den Großraum Berlin hinzu. Bis März 2004 ist jetzt folgender Sendeplan vorgesehen:
06.00-07.00 Uhr 97,2 MHz in Berlin
07.00-09.00 Uhr 13820 15245 kHz aktualisierte Wiederholung vom Vorabend
19.00-20.57 Uhr 5970 7170 9620 kHz
20.00-21.57 Uhr 1440 kHz über Radio Luxemburg
Die deutsche Redaktion von China Radio International hat im Jahr 2003 "insgesamt 18.580 Briefe, Faxe und E-Mails" erhalten, "2997 mehr als im Jahr 2002. Dies ist ein neuer Hörerpostrekord. Der weitaus größte Teil der Reaktionen kam aus dem deutschsprachigen Europa, aber auch das UKW-Programm für den Großraum Beijing brachte immerhin 1041 Antworten.
Gedenkfeier zum 65jährigen Bestehen des chinesischen Auslandsrundfunks
Am 3. Dezember 2006 fand in Beijing die Gedenkfeier zum 65jährigen Bestehen des chinesischen Auslandsrundfunks bzw. von Radio China International statt. In seinem Glückwunschschreiben übermittelte das ständige Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, Li Changchun, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im chinesischen Auslandsrundfunk seine herzlichen Glückwünsche. Auf der Gedenkfeier würdigte der Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit beim Zentralkomitee der KP Chinas, Liu Yunshan, die Rolle von CRI in den vergangenen 65 Jahren. Er sagte: "Der Auslandsrundfunk hat wichtige Beiträge zum guten Image Chinas in der Welt, zur Wahrung des Weltfriedens und zur Förderung der gemeinsamen Entwicklung geleistet." Der Leiter des staatlichen Hauptamtes für Rundfunk, Film und Fernsehen, Wang Taihua, schätzte in seiner Rede die Hörer von Radio China International hoch ein: "Es gibt überall in der Welt CRI-Hörerklubs und unzählige CRI-Hörer im In- und Ausland. Sie haben alle tiefe Gefühle zu China und großes Interesse an der chinesischen Kultur und verfolgen die chinesischen Auslandsprogramme mit großer Aufmerksamkeit. Sie haben der Entwicklung des chinesischen Auslandsrundfunks große Antriebskraft verliehen." Auf der anderen Seite sah Wang aber noch Entwicklungspotential. Mit der immer wichtigeren Rolle Chinas in der Welt wachse der Wunsch der Menschen in vielen Ländern, China kennen zu lernen. Dem müsse sich Radio China International mit einer multimedialen Strategie nach dem Vorbild der westlichen Auslandsdienste stellen. Auch der Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit beim Zentralkomitee der KP Chinas, Liu Yunshan, betonte, dass Radio China International ein wichtiges Fenster für die Welt sei, um China zu verstehen. Dabei gelte es, sich an den Gegebenheiten Chinas sowie den Bedürfnissen und Denkweisen der ausländischen Hörer zu orientieren und die Programme noch attraktiver und interessanter zu gestalten. "Radio China International muss sich schrittweise von einem traditionellen, einfachen Auslandsrundfunk zu einer umfassenden modernen Medienanstalt mit Rundfunk, Internet und Multimedia entwickeln. Dabei gilt es, sich international zu orientieren und die Konkurrenzfähigkeit und Einflüsse in der Welt umfassend zu erhöhen."
Der Intendant von Radio China International, Wang Gengnian, erläuterte die Bedeutung eines modernen internationalen Rundfunksystems: "Beim modernen internationalen Rundfunksystem geht es darum, die Ideen, Inhalte und Mittel für die Rundfunkübertragung zu modernisieren. Es gilt, internationale Einflüsse zu gewinnen und bei der Konkurrenz in der internationalen Öffentlichkeit einen Platz zu erobern. Eine umfassende moderne Medienanstalt mit Rundfunk, Internet und Multimedia muss aufgebaut werden."
(65. Geburtstag von CRI feierlich begangen 2006-12-03 http://german.cri.cn/221/2006/12/03/1@62816.htm via Dr. Hansjörg Biener)
---COPYRIGHT by Dr. Biener----
http://www.willi-stengel.de/qsl_karten_cri.htm
http://www.wwdxc.de/qsls/asia/page-0002.htm
http://german.cri.cn/401/2008/06/02/1@94423.htm
http://www.wwdxc.de/qsls/asia/page-0005.htm