Nachdenkliches

 
 
 
 
 
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 EGYPT
 
Land der Palmen, Land aus Sand -
der Ruf dre Pharaonen klingt.
Hier an Afrikas Rand -
für mich das Lied der Sehnsucht singt.
 
Es ist viele Jahrtausende her,
der die Vergangenheit kann man hier greifen.
Das Verstehen fällt mir nicht schwer,
kann ich auch vieles nicht begreifen.
 
Was mussten das für Götter sein,
man kann sie jetzt noch spüren.
Man fühlt sich niemals hier allein,
es kann die Sehnsucht nur noch schüren.
 
Allein der Nil ist ein Gedicht,
man musste ihn halten wie ein Kind.
Gibt er diesem Land auch Licht,
so ist er in seiner Ruh der Wind.
 
Man weiß er kann auch anders sein,
ließe man ihn einfach fließen.
Denn meistens trügt auch oft der Schein,
man kann nicht alles nur genießen.
 
Ich bin verwöhnt nach Strich und Faden,
seh ich das Leben der Leute hier.
Wie kann man sich an unsren Dingen laben,
die Menschen hier leben glücklicher als wir.
 
Denn das Leben fängt bei uns erst an,
wenn man Geld und Karriere hat.
Wer kann sagen, wir sind besser dran,
setzen wir und doch selbst Schach matt.
 
Vielleicht hat man hier nicht sehr viel,
doch Kinder lernt man zeitig ehren..
Dieses Land gibt mir das Gefühl,
ich sollte anfangen mich zu wehren.
 
Wogegen ist sehr schwer zu sagen,
ob Einfachheit ist mein Stil?
Dach eines müsste ich mich fragen,
was ist es, was ich wirklich will.
 
Die Antwort darauf weiß ich nicht,
wenn ich die Menschen hier so sehe.
Eine Träne läuft über mein Gesicht,
wei ich die Feigheit eingestehe..
 
Alles könnt ich Stehen und Liegen lassen,
für die Liebe zu diesem Land.
Doch würde ich jetzt hierher passen
nach unsrem deutschen Lebensstand?
 
Ich wünschte ich würde es versuchen,
alle Gedanken einfach weg -
ein neues Leben hier versuchen,
das richtig ist für meinen Zweck.
 
Doch worin besteht er in meinem Leben,
die Frage wird nicht einfach sein -
wessen gehört mein ganzes Streben,
eine Antwort dazu - fällt mir nicht ein.
 
So flieg ich zurück -
Deutschland heim zu Dir.
Doch ich lass ein großes Stück -
von meinem kleinen Herzen hier.
 
 
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DIE  NACHT
 
 
In den Straßen brennen Lichter,
denn Dunkelheit bringt jede Nacht.
Wie ein schwarzer Vogel senkt sie sich nieder,
sie zeigt dem Tag jetzt ihre Macht.
 
Verdrängt ist Licht und Sonnenschein,
doch kein Stern erhellt die Dunkelheit.
Niemand der den Weg durch die Nacht dir zeigt,
in viele Herzen schleicht die Einsamkeit.
 
Doch die Stunden verrinnen -
die Zeit verfliegt.
Am Horziont der Morgen graut,
wieder hat der Tag gesiegt.
 
Wie sie kämpfen Tag und Nacht,
mit vielen hat es das Leben genauso gemacht.
Doch irgendwann vergeht die Traurigkeit,
irgendwann - in ferner Zeit !
 
 
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