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Wie bereits in der Begrüßung erwähnt, nutze ich auf dem Notebook ein Ubuntu-Betriebssystem statt Windows. Nachdem ich im Laufe der Zeit mehrere Anläufe mit diversen Linux-Variationen unternommen hatte, - aufgrund der vielen vielen Systemabstürze, die ich mit Windows 2000 und Windows XP erlebt habe - bin ich übergangsweise zur Lösung eines 'Dualboot' gekommen, also Windows auf einer Partition der Festplatte und Linux auf einer weiteren. Dann noch eine dritte Partition nur für die Daten, die ich so sowohl von Windows wie von Linux aus verwalten konnte. Da es zu dieser Zeit vorwiegend MP3-Musik, Bilder und Texte waren, hat sich diese Lösung über Jahre als sehr positiv und zufriedenstellend herauskristallisiert. Diese Parallel-Installation kann man auch heute jedem Linux-Einsteiger nahelegen, da sie mit fast jeder Linux-Distribution funktioniert. Als wichtig hat sich in diesen langen Jahren als Resultat gezeigt, niemals unter Windows ins Internet zu gehen. Viele meiner Bekannten und ich selbst haben leidvolle Erfahrungen damit gemacht, Stunden mit der Reparatur der damit ver- bundenen Folgeschäden zuzubringen. Für Windows gibt es Tausende von Viren, für Linux nur ein paar wenige. Eine Erkenntnis: Anti-Viren-Software hilft nur bedingt, es gibt Viren, die noch unerkannt sind oder zum Zeitpunkt des Auftretens von allen Anti-Virus-Lösungen nicht gesehen werden, auch wenn diese sich mit "Heuristik-Prüfung" brüsten. Zudem ist die Bedrohung noch vielfältiger durch Würmer, Trojaner, Highjacker und so weiter. Daher muß man das Problem an der Wurzel packen. Gehe erst ins worldwide-web, wenn Du Dein Linux-System hochgefahren hast. Schon durch die verminderten User-Rechte unter Linux (keine Schreibrechte ins System!) und die darunter bestehende völlig anderweitige Architektur kommt ein Gefühl der Sicherheit auf. Natürlich ist eine eingeschaltete Firewall empfehlenswert - die erst in der Verbindung mit dem richtigen Betriebssystem einen Sinn macht - und zuletzt bleibt es Dir unbenommen, einen Virenscanner (zum Beispiel von AVG oder Avira) einzusetzen, um die Dateien unter "home" oder "persönlicher Ordner" in Deinem Linux-System zu scannen - vergleichbar "Eigene Dateien" bei Windows. Dies ist der einzige Punkt, wo eine verseuchte Datei sich positionieren könnte. Wer den Sicherheitsgrad noch erhöhen möchte, legt die Daten auf eine EXTERNE USB-FESTPLATTE, die nach dem Ausflug ins Internet abschaltbar ist und später separat offline gescannt werden kann. Bei kleineren Datenvolumen reicht sogar ein USB-Stick. Lieber Leser, Windows und Linux können gut nebeneinander leben. Wer intensiv im Web recherchiert, kennt die Nachteile von Windows. Für mich war die Entscheidung zum endgültigen Wechsel zu Linux an dem Zeitpunkt gegeben, als ich ein legal gekauftes Microsoft Windows XP nicht mehr aktivieren konnte. Nach dem Aufspielen via CD - was schon relativ schwierig war wegen fehlender Treiber - wollte ich das mit viel Geld bezahlte Windows locker online freischalten. Tja, das ging trotz vorheriger Registrierung durch den Händler seltsamerweise nicht. Na gut, es gibt eine Hotline. Wer diese schon mal angerufen hat, empfindet es als schwere Strafe. Nach langem Warten und einer hörbaren Anrufweiterschaltung versteht man den Gegenüber an der Leitung kaum, so schlecht ist die Leitungsqualität. Dazu kommt, dass es sich meist um zwar deutschsprachige, aber Mitarbeiter aus dem osteuropäischen Raum wie Rumänien handelt. Das Telefonat steht also schon von vorne herein unter einem schlechten Vorzeichen, Verständigungsschwierigkeiten am Telefon sind ganz normal. Und dann soll ich dem kaum zu verstehenden Gegenüber einen ellenlangen Code vorlesen, den dieser durch einen noch längereren alfanumerischen Code bestätigt, den ich wiederum in die Windows-Maske eingeben soll. Also eine dreifache Fehlerquelle. Eine vierte Fehlerquelle ist Microsoft selbst, die Firma führt Listen über "vorgeblich gestohlene" Codes, leider stehen in Einzelfällen auch legal gekaufte Windows-CDs auf dieser Liste - vor allem bei Schulen und Universitäten ist die Fehlerquote hoch. Fünftens: Hat bei einem oder mehreren vergeblichen telefonischen Aktivierungsversuchen (siehe oben) die Aktivierung aus irgendeinem Grund nicht geklappt, ist dies bei Microsoft gelistet und irgendwann kommt vom kaum zu verstehenden Gegenüber am Telefon die Aussage: Sie haben die Anzahl der möglichen Aktivierungsversuche überschritten, Ihr Windows ist nun ungültig, bitte kaufen Sie ein neues............... Ja, das ist die vielfach erlebte bittere Wahrheit. Auch das Angebot, die käuflich erworbene CD an Microsoft einzusenden und dafür einen legalen Aktivierungscode als Gegenleistung zu erhalten, wird immer und pauschal abgelehnt. Bitte kaufen Sie ein neues Windows. Das einzige Entgegenkommen: sendet man eine CD ein, wird dieser bescheinigt, dass es sich um keine Raubkopie handelt, sondern um eine Original-CD. Das hilft aber nicht zur Aktivierung, siehe Schilderung oben: es bleibt dabei, zu häufige Aktivierungsversuche nach Aussage der Telefon-Hotline. Dies alles habe ich im Freundeskreis mehrfach erlebt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass es "gecrackte" Windows-Versionen gibt. Dies lehne ich ab, nachdem ein Arbeitskollege nach Verwendung einer solchen einen Strafbefehl von der deutschen Staatsanwaltschaft erhielt und nun wegen Betrug vorbestraft ist. Weiterhin gibt es eine Grauzone dergestalt, daß Patch-Dateien mit Namen wie "killwinaktivate" im Internet zum Download zur Verfügung standen. Diese kleine Datei funktioniert in der Form, dass der Computer im abgesicherten Modus hochgefahren und dann der Patch durchgeführt wird. Auch dies lehne ich ab, es ist zwar eine Lösung für jemand, der eine originale Win-CD daheim hat, jedoch hat Microsoft kundgetan, daß dieses Vorgehen ebenfalls als nicht konform mit der Lizenzvereinbarung (EULA) angesehen wird, was wiederum eine unerlaubte Handlung des Nutzers nach sich zieht. Und letztens bin ich der Meinung, wenn ich bei Microsoft oder einem ausdrücklich Microsoft-lizensierten Händler ein Produkt wie eine Vollversion für viel Geld erwerbe, dann sind all die obigen Hürden und Diskussionen mit einer überforderten Hotline, usw. usw. bis hin zur Nichtleistung von Microsoft einfach nicht hinnehmbar. Denn für mich ist es Nicht-Leistung oder Leistungsverweigerung, wenn ein legal gekauftes Windows nicht von Microsoft aktiviert wird. Zumal der imense Zeitverlust mit all diesen Prozeduren hinzu kommt und es ist wohl meist so, daß der Benutzer eines PC diesen als Werkzeug - beruflich oder privat - sehr schnell wieder benutzen möchte............ Summiert man also dieses Hersteller-Verhalten mit der Tatsache, daß Windows fehlerbehaftet ist und kostenpflichtig, ergab sich logischerweise der endgültige Wechsel zu Linux. .................................................................................................................................................................................................................................................................... Gleich vorab: unter Linux gibt es mehrere Möglichkeiten, Windows zu emulieren - man braucht also bei einem Umstieg keine Angst zu haben, von der Windows-Welt abgeschnitten zu sein. Eine ganz moderne Variante ist Virtual-Box, wo andere Betriebssysteme einen Teil des PC reserviert erhalten. Die Linux-Welt war nach kurzer Zeit in zwei Lager gespalten, was sich nicht als Nachteil darstellte: RPM und DEB. Die einzelnen Bestandteile des Systems bestehen aus Paketen, und es gibt Linux-Systeme mit RPM-Paketverwaltung (eingeführt von Redheat) und Systeme mit DEB-Paketen (Debian), wobei RPM die Überhand hatte, da große und erfolgreiche Distributionen wie SUSE -Linux hierauf setzten. Daneben gibt es noch Drittlösungen wie Gentoo, die andere Lösungen nutzen - Selbstkompilierung oder reines UNIX (denn Linux ist eigentlich ein verbessertes UNIX). Vielfalt ist also angesagt, heute gibt es über fünfhundert differierende Linux-Variationen, für JEDEN ist das richtige Linux dabei, nach entsprechenden Tests. Das Windows-ersetzende volle Desktop-System, das Parallel-System oder mehrere Linux-Systeme auf einem PC oder auch ein Mini-Linux für den USB-Stick. Man beachte: es gibt Live-CDs, die ohne Festplatte arbeiten, man kann einen PC nur mit CD-Laufwerk betreiben und damit ins Internet gehen. Die Daten speichert man auf virtuellem Speicherplatz im Web oder auf einem USB-Stick. Der gleiche PC ohne Festplatte bootet gegebenenfalls vom USB-Stick (siehe "Puppy-Linux"). Das sind Gimmicks, die Windows nie schaffen wollte. Allerdings passt ein intelligent gestutztes Windows 98 auf einen heutigen USb-Stick. Nur: wer will 2009 mit Win98 arbeiten ? Niemand, den ich kenne. Mein Paradies heißt LINUX. Lange Jahre hatte Debian-Linux und seine Abkömmlinge hohe Sympathien (der Name des Systems ist an den der Ehefrau Deborah angelehnt) und es wurden ständig neue Versionen vorangetrieben. Diese fortschrittliche Handhabung führte dazu, daß die Debian-Pakete in RPM-Pakete übersetzt werden konnten. Das war ein Privileg für fortgeschrittene User. In Deutschland war Linux in markbeherrschender Weise von SUSE dominiert, solange der Herausgeber eigenständig war. SUSE benutzte RMP-Pakete und hatte eine Marktlücke gefunden: das an sich kostenfreie und kostenlose Linux wurde um Support, Update-Download und ein Handbuch sowie kommerzielle Software ergänzt, und fertig war das neue Produkt, das sich sehr gut verkaufte, zumal der Preis in der Regel ein Drittel bis ein Viertel des vergleichbaren Windows-Produktes betrug. In dieser mannigfaltigen Linux-Welt hatte ich drei Distributionen auf meinem Rechner, je nach Aufgabenstellung FEDORA oder DEBIAN oder KNOPPIX. Der Herausgeber von Knoppix meint zwar, daß sein System nicht als dauerhafte Desktop-Lösung gedacht sei, ich habe jedoch die besten Erfahrungen mit diesem Debian-basierten Betriebssystem gemacht, die aber sehr arbeitsintensiv waren. Die geschilderte Mehrteilung der Linux-Welt endete für mich und andere mit der Einführung von UBUNTU-Linux. UBUNTU vereinigt die Vorteile mehrerer Distributionen in einer einzigen, stellt mindestens wöchentlich Updates zur Verfügung und stammt aus Südafrika. Es war und ist eine Revolution. UBUNTU kommt mit einer Grundinstallation (wie Windows) von wichtiger Software, so daß sofort damit gearbeitet werden kann. Das - inzwischen ebenfalls in der Windows-Welt bekannte- Open Office und andere Programme sind von Beginn an vorhanden, das alles kostenfrei und ohne nötige Aktivierungscodes. Auf MS Office kann man daher getrost verzichten. UBUNTU kann sowohl Debian- wie RPM-Pakete verarbeiten und zu all diesen Vorteilen kommt eine riesige Treiber-Datenbank und eine mehr als emsige Community, die für Fragen jeder Art zur Verfügung steht. Einen besseren Support kann man sich nicht vorstellen. Und das alles ehrenamtlich, nur um der Sache zu dienen: Verbreitung von UBUNTU - Linux. Eine große Gemeinschaft zur Unterstützung des einzelnen Benutzers, und das bei einem lizenzfreien Betriebssystem. Unglaublich schön. Und nochmal zur Wiederholung: unter UBUNTU ist mit einer Software "Virtualbox" ein Windows-System additiv trotzdem unter Linux möglich. Alles kein Thema. UBUNTU bietet einen weiteren Vorteil: es gibt mehrere Versionen (z.B. UBUNTU Mint), so daß nach Ausprobieren jeder sein persönlich passendes UBUNTU für seinen PC findet. Und sollte jemand UBUNTU gar nicht mögen: es gibt ja noch SUSE, MANDRIVA und andere Distributionen.................die Auswahl ist riesig. Und man kann alle aus dem Internet saugen! Null Problem. Selbstverständlich macht es Sinn, die Distri dann auf CD oder DVD zu brennen. ............................................................................................................................................................................................................................................................................. Hier noch der Hinweis, daß Linux im Zusammenhang mit den unsinnig hohen Lizenzgebühren von Microsoft gegenüber Firmen natürlich auch für diese Zielgruppe extrem interessant ist. Diese Erkenntnis setzt sich immer weiter durch, wobei Stadtverwaltungen oder gemeinnützige Organisationen wie Kirchen doch lieber bei Windows bleiben sollten. Im Druck-, Werbe- und Verlagswesen hat sich "APPLE" durchgesetzt, und siehe da: das neueste Apple-Betriebssystem basiert auf LINUX, was offen zugegeben wird. Wundervoll ! ........................................................................................................................................................................................................................................................................... Abschließend zitiere ich einen Arbeitskollegen: WENN ICH IM PARADIES BIN, WÜNSCHE ICH MIR NUR LINUX-PC'S !!!!!!!!!!! LINUX-SYSTEME BIS ANS ENDE DES HORIZONTS: Dieser Aussage ist nichts mehr hinzuzufügen. Wer mir einen beliebigen Computer zusendet, dem spiele ich ein funktionierendes Linux gegen einen Kostenbeitrag auf: 70 Euro inklusive Rücktransport. - Gebrannte Ubuntu-CDs (zwei für 386er PCs aufwärts) bei mir: 20 Euro inklusive Zustellung gegen Unterschrift, jeweils Vorkasse per Überweisung oder in Briefmarken. ........................................................................................................................................................................................................................................................................... .Schaut auch mal unter meine Rubrik "nützliche Tipps und Links", da sind auch Links zum Thema Linux enthalten. und additiv hier:
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