Herzlich Willkommen

auf der Website der Interkulturellen Bildung und Kulturarbeit bei der Evangelischen Jugend Sachsen. Hier gibt es das Aktuellste zu Jugendaustauschen, Seminaren, Weiterbildungsmöglichkeiten in Sachsen. Aber auch Material für die interkulturelle Bildung, Andachten und Impulse. 

Viel Spaß beim Stöbern!

English Website

www.intercultural-youthexchanges.com
 

5 Tag(e) seit
EVA Peace Academy

Internationaler Jugendaustausch

Internationale Jugendaustausche sind Möglichkeiten für vieles... 

 
Jugendaustausche sind ganz besondere  Bildungs- und Begegnungsreisen:
zum Austausch und Kennenlernen anderer Menschen, anderer Kulturen und Länder, manchmal auch anderer Religionen.  
 
Junge Menschen sind eingeladen, einen - vielleicht ersten-  Blick über den Tellerrand zu wagen, sich auf ein gemeinsames Thema einzulassen. Gemeinsam auf Reise zu gehen und Gastgeber im eigenen Land werden. Eigenes und Fremdes neu wahrnehmen zu lernen.
 
Teilnehmen können Jugendliche von 17-26 Jahren, aus Sachsen und anderen Bundesländern, aus Kirchgemeinden und andere Interessierte. Grundvoraussetzung unserer Jugendaustausche ist ein tolerantes, respektvolles Miteinander.
Durch bundesweite Förderung wird versucht, den Kostenbeitrag für die Jugendlichen dabei so gering wie möglich und erschwinglich für jede/n Interessierte/n zu halten.  Voraussetzungen zur Teilnahme sind eine schriftliche Bewerbung und die Teilnahme an mindestens einem Vorbereitungs- und einem Nachbereitungsseminar.
  

 

Die Jugendaustausche des Landesjugendpfarramtes Sachsen 

mit Angabe des Partnerlandes und dem Begegnungsort     (in: Deutschland, out: Partnerland)

 

2009          "In your eyes" Israel-Deutschland (in/out)

 

2010          "Bridges through dance" West Bank- Deutschland  (out)

                 "Common history- common future" Lettland-Israel-Deutschland   (in)

                 "Israel and the history of zionism" Israel- Deutschland   (out)
 

2011          "Bridges through dance" West Bank- Deutschland   (in)

                "Nach Schweden" Schweden- Tschechien-Deutschland  (out)

                " ..there will be your heart also" Papua-Neuguinea-Deutschland   (in)

 

2012          "Peacemakers" Israel- Deutschland (in)

                 "...there will be your heart also"  Papua Neuguinea- Deutschland (out)

                "Jugendarbeit in Not?!" Bangladesh- Deutschland   (out)


Impuls:  Gedanken zur Einheit für 2011


„…und fleißig seid, die Einheit des Geistes zu bewahren in dem Bande des Friedens: ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe.“ (Epheser 4, 3–5)

Ich glaube fest daran. Und erfahre sie immer wieder.

Eine weltweite Familie, die jedem von uns geschenkt wird.
Der wir begegnen, mit der wir reden und voneinander leben lernen können.

Trotz mancher sprachlicher, Alters- oder Kulturunterschiede.Denn wir teilen das Lebenswichtige, unseren Glauben.
Darin können wir Einheit finden.

Ein Geistlicher unserer Zeit schreibt:
„Die Einheit der Christen untereinander ist Voraussetzung dafür, dass ihr Zeugnis glaubwürdig ist.“
Diese Dimension scheint uns also existentiell zu betreffen.
Als Christen, als Menschen – um glaubwürdig zu sein, um nicht nur Wasser zu predigen.
Dafür müssen wir uns auf die Suche nach der „Einheit des Geistes“ begegnen.

Aber: Wie „fleißig“ sind wir wirklich dafür? Was geben wir auf, welche Meinungen und gesellschaftlichen und kirchlichen Zwänge vertreten wir? Ist es nicht bequemer, sich in den eigenen Vorurteilen und mit einem klaren Zaun ringsherum einzurichten?
Was suche ich denn bei dem „Anderen“? Werden mir seine Ideen nicht sogar gefährlich?

Vielleicht muss ich bei meiner Einheit beginnen, um angstfrei und neugierig dem Anderen zu begegnen.
Einheit suchen können wir in uns – sowohl im Hinterfragen von Gewohnheiten, eigenen Selbstverständlichkeiten, im Zweifeln und Beten – als auch äußerlich – in der Begegnung mit neuen Menschen, Gedanken und Kulturen.

In den internationalen Jugendaustauschen stelle ich immer wieder fest: Wir ändern hier keine Weltpolitik, wir verabschieden (noch )kein politisches Programm.
Aber Menschen werden zu Botschaftern, Freundschaften zu Brücken. Ob bei „Bridges through dance“ oder „Common history – Common future“– nicht nur die Steine, sondern die Menschen fangen an zu reden und zu handeln. Durch Freundschaften in ein anderes Land ist uns sein Schicksal nicht mehr gleichgültig, wir fühlen uns tief verbunden.
Es ist eine Freude und ein Abenteuer, diese Einheit immer wieder neu zu suchen und zu entdecken.
Und der Apostel ermutigt uns: „Ihr seid berufen zu einer Hoffnung.“

Begebt euch also fleißig auf die Reise ...!

Eure / Ihre Caroline Richter
November 2010
 

 
International Youth Exchanges by other Organisations: see here